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Mit Six Sigma und Qualitätskontrolle zur Kundenzufriedenheit
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Six Sigma

Six Sigma sorgt für Kundenzufriedenheit und eine Verbesserung der Geschäftsprozesse

Studie zeigt: „54% der Six Sigma Projekte bewirkt Einsparungen von 100.000€ und mehr“

Die Six Sigma Methode ist ein umfassendes und flexibles System, mit dem man gezielt Unternehmenserfolg erreichen, erhalten und maximieren kann. Der 6s Prozess strebt danach, den nachhaltigen Unternehmenserfolg durch ein sorgfältiges Verständnis der Kundenbedürfnisse zu sichern. Durch die Nutzung von Fakten und statistischen Daten zu den Geschäftsprozessen und deren statistische Analyse wird dies erreicht. Durch Management, Verbesserung und Re-Engineering der Produktion sowie der Geschäftsprozesse versucht man außerdem die Kundenzufriedenheit und Business Excellence zu erhöhen. Unter Business Excellence versteht man Kostenreduzierung, Produktivitätsverbesserung, ein Wachstum des Marktanteils, Kundenbindungszyklus, Zeitreduzierung, Defektreduzierung und die Veränderung der Qualitätskultur bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen.
Es ist fast immer nützlich für Manager, mehr über statistische Zusammenhänge in ihren Unternehmen zu erfahren. Die meisten Unternehmen arbeiten Schätzungen zufolge auf einem Niveau von drei oder vier Sigma. Im Vergleich zum Sechs-Sigma-Niveau verursachen die Fehler nach der Schätzungen von Six-Sigma-Experten schätzungsweise 20 bis 25 Prozent höhere Kosten. Ein besserer Sigma-Wert, so das Versprechen, wirkt sich also unmittelbar auf den Gewinn aus.

Aufbauend auf einer Befragung [1] konnte man folgende Faktoren herausarbeiten:

  • Bei der Reduzierung der Kundenzufriedenheit waren sich 30% der Unternehmen einig, dass man ab diesem Zeitpunkt die 6 Sigma-Methoden einsetzen sollte.
  • 31% der Unternehmen führen 6 Sigma ein, um die Fehlerrate bezüglich der produzierenden Teile zu verbessern.
  • Rund 20% meinen, dass man sofort mit dem Einsatzes von 6 Sigma beginnen sollte.
  • Im Gegensatz dazu sind 19% der Meinung, dass 6 Sigma einführen würden, wenn man eine Minderung des Qualitätsniveaus beobachtet. Hier stellt sich die Frage, ob es dann nicht schon zu spät sein kann.

Six Sigma Prozessoptimierungszyklus DMAIC

Im Mittelpunkt der Six Sigma Methoden steht der Prozessoptimierungszyklus DMAIC. Dieser besteht aus den Phasen Definieren, Messen, Analysieren, Verbessern und Steuern, mit denen man schrittweise den Unternehmenserfolg erreichen kann.

Six Sigma – Zertifizierung

Mit einer Zertifizierung als Green Belt oder Black Belt kann man nicht nur Ordnung in sein Unternehmen bringen, sondern steigert auch die Kundenzufriedenheit. Darüberhinaus sind dies wichtige Zertifikate für die eigene erfolgreiche Karriere.

Die Durchführung von 6 Sigma Projekte bedeutet immer eine Kosten-Nutzen Betrachtung durchzuführen. Um Ihnen eine ersten Einschätzung zu erleichtern, haben wir publizierte Daten zu den Einsparungen durch 6 Sigma Projekte zusammengetragen (Schmieder M. et al, 2019):

  • 54% der Projekte erzielen Einsparungen bis zu 100.000€
  • 24% der Projekte erzielen sogar Einsparungen über 200.000€

Des Weiteren hat eine weitere Untersuchung [1] berichtet, dass deutliche Einsparungen bereits wenige Jahre nach der Einführung von Six Sigma zu erwarten sind. Insbesondere Großkonzernen wie General Electric, [. . .] American Express, J.P. Morgan Chase und Citigroup erzielen jährliche Einsparungen zwischen 400 Mio. und 2.500 Mio.USD [2]. Ferner zitiert Moorman 2004 Literatur, die von großen Renditesteigerungen bei Banken berichtet, „mit einem positiven Ertrag aus den Investitionen ab dem zweiten Jahr, belegen soll. Dabei liegt mittelfristig das Verhältnis von Investitionen und Nutzen bei Six Sigma über 1:5 und Prozesskosten können um 10 bis 30% reduziert werden.“ [2]

1970er Jahre

In den späten 1970er-Jahren begann Motorola mit der Problemlösung durch statistische Analysen zu experimentieren. Jedoch erst in den 1980er-Jahren setzte das Unternehmen den Six Sigma Ansatz ein, um eines der obersten Unternehmensziele – die Verbesserung der Qualität – zu erreichen. Dem Ingenieur Bill Smith, ist der „Vater“ von Six Sigma (6s) Methodik. Er erkannte, dass man die Produktvariabilität bei komplexen Produkten strenger kontrollieren muss, und zwar bis zu höheren Grenzwerten, als sie bisher. In der Zeit als Dr. Mikel Harry für die Entwicklung der 6s Implementierungsstrategie und -Einsatzrichtlinien verantwortlich war, hat er bei Motorola die Six Sigma Methodik erstmalig eingeführt.

1980er Jahre

1987 war die offizielle Geburtsstunde der Six Sigma Methoden für den Kommunikationsbereich bei Motorola. Im selben Jahr verwendete er diese  Methoden, um die Leistung des Unternehmens zu analysieren, mit den Kundenanforderungen zu vergleichen und das ehrgeizige Ziel der nahezu perfekten Six Sigma Qualität in den produzierten Produkten zu erreichen. Das bedeutet, dass die Fehlerrate bei der Produktion jeder Komponente nicht mehr als 3,4 Teile pro Million betragen soll. Der 6 Sigma Prozess, also der systematische Ansatz zur Prozessverbesserung, um die 6s Qualität zu erreichen, wurde später auf das gesamte Unternehmen, mit starker Unterstützung des damaligen Vorsitzenden Robert Galvin, ausgeweitet.

Die Erfolge von Six Sigma

Jedoch in den späten 1980er-Jahren verhalfen die Methoden dem Unternehmen zu enormen Qualitätsverbesserungen, z. B. eine Verzehnfachung alle zwei Jahre und ein Verhundertfachen alle vier Jahre. Zwei Jahre, nachdem sie ihre 6s Reise beendet hatten, erhielten sie 1988 die prestigeträchtige nationale Auszeichnung, den Malcolm Baldrige Award for Business Excellence. In den zehn Jahren zwischen 1987 und 1997 verfünffachte das Unternehmen seinen Umsatz, sparte 14 Milliarden durch 6 Sigma Projekte.

Der Six Sigma DMAIC-Prozessverbesserungszyklus:

Definieren, Messen, Analysieren, Verbessern und Kontrollieren

Der DMAIC-Prozessverbesserungszyklus steht für die fünfstufige Vorgehensweise zur Problemlösung, also Define, measure, analyze, improve, control, abgekürzt als DMAIC. Für Organisationen empfiehlt es sich diese Fünf-Schritte-Methode zu implementieren. Als Erstes identifiziert man im Unternehmen mögliche Verbesserungsprojekte. Sobald ein bestimmtes Projekt ausgewählt ist, beginnt der DMAIC-Prozess für dieses spezielle Projekt.

Die Define Phase

In der ersten Phase, der Definitionsphase, ist der Projektleiter, meist ein sogenannter Black Belt, dafür verantwortlich, die Erwartungen des Zielkunden zu erfassen. Das Ziel dieses Schrittes ist es, Standards für die produzierten Produkte und die erbrachten Dienstleistungen festzulegen, die auf den Eingaben des Kunden basieren. So kann die Prozessleistung beurteilt und dessen Kapazitäten vorhergesagt werden.

Kundenbedürfnisse

Es ist wichtig, nicht nur die aktuellen Kundenbedürfnisse zu ermitteln, sondern auch die zu erwartenden Änderungen dieser Anforderungen im Laufe der Zeit zu beobachten. Dann können die qualitätskritischen Parameter, die für das Erreichen der Kundenbedürfnisse kritisch sind, identifiziert und die allgemeinen 6s Projektziele definiert werden. Des Weiteren erstellt das 6 Sigma Projektteam in einem vollständigen Prozessoptimierungsprojekt eine formale Projektcharta und dies einschließlich der Erstellung eines Projektzeitplans und einer Kostenschätzung. Am Ende der Definitionsphase des Projekts sollte das 6 Sigma Team schließlich in der Lage sein, ein grundlegendes Verständnis des Prozessablaufs zu bekommen, grundlegende Pläne der Kernprozesse zu erstellen und zu sehen, welche Daten bereits vorhanden sind. Diese Vorbereitung ist essenziell für den nächsten Schritt der DMAIC Methoden, der Messung.

Measure Phase

Nachdem die qualitätskritischen Parameter in der Definitionsphase identifiziert und definiert wurden, müssen sie gemessen werden. Ferner möchte man die Basisprozessleistung überprüfen und die erstellten Produkte und Dienstleistungen im Vergleich zu den Bedürfnissen des Kunden setzen und bewerten. Am Ende dieses Schritts möchte man in der Lage sein, eine Basisbewertung der Prozessleistung und der Fähigkeiten der Beteiligten im 6 Sigma Prozess vorzunehmen, die dann in einer sehr quantifizierbaren Weise vorliegt. Darüberhinaus muss das Projektteam die Produktionsprozesse so detailliert wie möglich verstehen, indem es eine detaillierte Prozessübersicht erstellt. Diese muss sorgfältig überprüft werden, um alle Inputs in den Prozess zu identifizieren, die für die Qualität kritischen Parameter beeinflussen. Des Weiteren wird für diese Parameter ein Datenerfassungsplan entwickelt und implementiert. Generell sollte eine statistische Messsystemanalyse durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die erfassten Daten korrekt sind.

Die Analyse Phase

Im Analyseschritt analysiert das Projektteam die Daten für die wichtigsten Prozessparameter und identifiziert und misst diejenigen, die wahrscheinlich die qualitätskritischen Ausgangsparameter beeinflussen. In der Analysephase ist das Ziel, kausale Hypothesen zu entwickeln und die wichtigsten Einflussfaktoren zu ermitteln, um die qualitätskritischen Merkmale zu verbessern, indem die Wirkung dieser Parameter auf den Output bestätigt oder nicht bestätigt wird. Diese Phase kann auch die Entwicklung eines Auswirkungsdiagramms beinhalten, um mögliche Ursachen zu identifizieren. Des Weiteren ist für die nächsten Schritte ein statistisches Grundwissen für Hypothesentests, Korrelation und Regression notwendig.

Improve Phase

Die Verbesserungsphase des DMAIC-Zyklus umfasst die Priorisierung innerhalb der Verbesserungsmöglichkeiten. Sie beinhaltet die Validierung der Verbesserungsprojekte. Hier ist das Wissen erforderlich, wie man statistische Experimente entwirft und die Auswirkungen des Inputs auf den Output bewertet. Dies ermöglicht es, die Auswirkungen einer Prozessänderung auf die Produkt- oder Prozessqualität zu bewerten.

Die Control Phase

In der letzten Phase des DMAIC-Prozesses steht die Kontrollphase. Hier wird sichergestellt, dass die erzielten Gewinne langfristig erhalten bleiben. Man verwendet hierfür eine standardisierte Dokumentation, Mitarbeiterschulungen und eine laufende Prozessüberwachung mit Regelkarten. Die statistische Prozesskontrolle und Regelkarten sind die Schlüsselkomponenten für die Kontrollphase.

Des Weiteren sind nicht nur die Six Sigma Methoden äußerst förderlich für die Firma, sondern die Ausbildung zu einem Black Belt oder Green Belt ist sehr lukrativ. Darüberhinaus kann man als Black Belt voraussichtlich bis zu 66.800 € verdienen. Das Durchschnittsgehalt eines Black Belts liegt laut einem Gehaltsreport von Stepstone bei 64.600 €. Auch eine Zertifizierung als Green Belt ist mit einer Gehaltsspanne von 45.000 € bis 64.000 € sehr verlockend.

Unsere Six Sigma Ausbildung

Sie lernen Unternehmensprozesse kontinuierlich zu verbessern, indem Sie an unserem Zertifizierungsprojekt teilnehmen.

Unsere praxis- und anwendungsorientierte 6 Sigma Ausbildung befähigt Sie, die Prozesse in Ihrem Unternehmen mit der strukturierten Vorgehensweise nach DMAIC zielgenau zu analysieren und zu verbessern. Des Weiteren werden Sie befähigt, anhand von Projekten direkt in Ihrem Unternehmen, die erlernten Methoden in die Praxis umzusetzen. Darüberhinaus fördert dies das Verständnis für die Bedürfnisse Ihrer Kunden und hilft Ihnen, die Kundenzufriedenheit sowie die Wertschöpfung in Ihrem Unternehmen zu erhöhen.

Yellow Belt

Six Sigma Weiterbildung Schulung und Zertifikate
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Green Belt

Six Sigma Green Belt Weiterbildung, Ausbildung und praxisnahe Schulung in Präsenz
Informationen Green Belt
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Green Belt Hybrid

Six Sigma Green Belt hybride Weiterbildung. Das Beste aus eLearning und Gruppenarbeit bzw. Workshop vereint in einem Kurs.
Green Belt Hybrid Kurs
+ Aufbaumodul LEAN

online White Belt

Six Sigma Green Belt hybride Weiterbildung. Das Beste aus eLearning und Gruppenarbeit bzw. Workshop vereint in einem Kurs.
White Belt Web Based Training

online Yellow Belt

Six Sigma Green Belt hybride Weiterbildung. Das Beste aus eLearning und Gruppenarbeit bzw. Workshop vereint in einem Kurs.
Yellow Belt Web Based Training

online Green Belt

Six Sigma Green Belt hybride Weiterbildung. Das Beste aus eLearning und Gruppenarbeit bzw. Workshop vereint in einem Kurs.
Green Belt Web Based Training

Unsere 6 Sigma Ausbildung (Aufbau, Formate und Struktur)

Im Rahmen der Ausbildung erhalten Sie Zertifikate verschiedener Grade, die dem Kampfsport entlehnt als „Yellow-Belts“, „Green-Belts“ und „Black-Belts“ bezeichnet werden.

Yellow Belts sind die FachexpertInnen der Six Sigma Projekte. Üblicherweise handelt es sich um Mitarbeitende jener Fachabteilungen, die das Verbesserungsprojekt betrifft und die dessen Ergebnisse nach dem Projektabschluss aufrecht erhalten müssen. Auf diese Aufgabe bereitet sie ein zweitägiges Training vor.

Green Belt Ausbildung

Der Green Belt ist im mittleren Management angesiedelt. Es sind meistens AbteilungsleiterInnen, GruppenleiterInnen, PlanerInnen oder MeisterInnen, die in Projektteams arbeiten. Sie führen Six Sigma Projekte in ihren Aufgabengebieten und leiten dabei interdisziplinäre Teams. Sie müssen mit der Projektabwicklung vertraut sein und die einzusetzenden Werkzeuge kennen. Ihre Ausbildung erstreckt sich über rund sechs Monate. Die Teilnehmenden lernen in mehrtägigen Trainingseinheiten die theoretischen Grundlagen der Methode kennen und üben deren Anwendung. Daran anknüpfend initiieren Sie ein von den Führungskräften definiertes 6 Sigma Pilotprojekt in ihren Unternehmen. Die Ergebnisse präsentieren sie in einem Reflexionsworkshop.

Wir bieten unsere Ausbildung in zwei unterschiedlichen Formaten an. Zum einen eine klassiche Ausbildung in Präsenz, bei der Sie sich ohne störenden Alltag ganz auf das Erlernen der neuen Methode konzentrieren können. Zum anderen eine hybride Ausbildung, als Mischung als präsenz und Elearning. Bei unserer innovativen, hybriden Asubildung, erfolgt die Wissensvermittlung, um eine gute Vereinbarkeit mit Beruf und Familie zu ermöglichen, zeitlich und räumlich flexibel in einem attraktiven digitalen Lernraum. Weitere Details finden Sie auf der Programmseite.

 

Unsere preisgekrönte hybride Weiterbildung

Das hybride Weiterbildungskonzept ist ideal, um flexibel und somit gut vereinbar mit der Familie und dem betrieblichen Alltag sich weiterzuentwickeln. Die erlernten Methoden des Qualitätsmanagements praktisch anzuwenden, bleibt dennoch eine wichtige Komponente, um die Kompetenzen zu verstetigen: In unseren Präsenztrainings können Sie daher die angeeignete Methoden und statistischen Theorie im engen Kontakt mit anderen Teilnehmenden und den Dozierenden anhand von Fallbeispielen praktisch anwenden.

Vorkenntnisse

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Standards

  • American Society for Quality (ASQ)
  • ISO 13053-1:2011: Quantitative methods in process improvement — Six Sigma — Part 1: DMAIC methodology

Auszeichnungen

Ausgezeichnet durch Focus Business Magazin als eine der besten Weiterbildungsanbieter Deutschlands

Qualität

Mitglied im Gütesiegelverbund Weiterbildung