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Aktuelles2018-07-13T12:36:16+02:00

Zur Information: Hacking-Angriff

Liebe Kunden und Kooperationspartner,

bedauerlicherweise sind wir Opfer eines Hacking-Angriffs geworden. Es wurden einige unserer E-Mail-Postfächer gehackt und haben Nachrichten mit einer Datei im Anhang versendet. Sollten Sie eine solche Nachricht erhalten haben, löschen Sie diese bitte umgehend. Bitte öffnen Sie den Anhang nicht!

Es war uns leider nicht möglich Sie früher zu informieren, weil wir selber mehrere Stunden keinen Zugriff auf unsere Emailkonten hatten. Darüber hinaus wurde erst im Laufe des Tages die Größe des Angriffs für uns sichtbar.

Unser IT-Service arbeitet an der Behebung des Problems.

Wir bedauern diesen Vorfall sehr und möchten uns für entstandene Unannehmlichkeiten entschuldigen.

Ihr Team der Akademie

 

Digitale Transformation aktiv mitgestalten

Weiterbildendes Zertifikatsstudium zur digitalisierten Arbeitswelt für Betriebsräte

“Zukunft ist gestaltbar” – mit diesen Worten begrüßte Herr Prof. Axel Schölmerich, Rektor der Ruhr-Universität Bochum, unsere Teilnehmer zum neuen Zertifikatsstudium Digitale Transformation: Mitbestimmen. Mitgestalten. In Kooperation mit der IG Metall, der Arbeitsstelle RUB / IG Metall und dem Lehrstuhl für Produktionssysteme (RUB) bietet die Akademie der Ruhr-Universität den neuen Kurs an. Betriebsräte erlangen in neun Modulen praxisorientierte Prinzipien und Methoden, um die digitale Arbeitswelt im eigenen Unternehmen positiv zu beeinflussen. Ob Assistenzsysteme, Datenschutz, Ressourceneffizienz oder Finanzialisierung – die Kursthemen sind sehr vielfältig. Das Ziel: den digitalen Wandel selbst erleben, verstehen und mitgestalten.

Dass der Kurs den Nerv der Zeit trifft, beweist das hohe Interesse  – bereits jetzt gibt es schon eine Warteliste für den nächsten Kurs. “Es freut uns, dass die wissenschaftlich fundierte Weiterbildung als wichtiges Qualitätsmerkmal bei den Teilnehmern wertgeschätzt wird. Wir überlegen jetzt schon, das Studium nicht nur einmal im Jahr anzubieten, sondern öfter“, verkündete Dr. Yves Gensterblum, Geschäftsführer der Akademie. Wer an diesem Kursangebot interessiert ist, kann sich hier informieren.

Impressionen der Kick-Off Veranstaltung finden Sie hier

 

Dürfen wir vorstellen?

Unsere Dozenten in der Akademie der Ruhr-Universität

In unserem breiten Kursprogramm haben wir viele erfahrene Dozentinnen und Dozenten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Aber wer genau begleitet Sie durch Ihre Weiterbildung? Und was zeichnet sie als Experten aus? In unserer Reihe stellen wir Ihnen unsere Dozentinnen und Dozenten aus unseren Programmen mit ihrem jeweiligen Spezialgebiet vor.

Dipl.-Ing. Christian Harting ist selbständiger Berater und Trainer im B2B-Bereich. Er hat Berufserfahrung aus den verschiedensten Tätigkeiten im Vertrieb von Mobilfunksystemen, war im Bereich Informationstechnik als Sales Manager erfolgreich unterwegs und ist nun Profi im Facility Management.

Akademie: Sie sind Dozent für Marktbearbeitung und Angebotsbearbeitung im Zertifikatskurs „Vertriebsingenieur VDI“. Welche Verbindung haben Sie darüber hinaus zu dem Kurs?

Christian Harting: „Made in Germany“, dieses Siegel zählt immer noch in der Welt – eine technologie-orientierte Erfolgsgeschichte. Würden wir genauso gut verkaufen wie Technik herstellen, der Spitzenplatz wäre unangreifbar. Seit langer Zeit darf ich Mitglied in einem Team sein, dass sich für den Fortschritt im Technischen B2B Vertrieb engagiert. Ich darf Anbietern bei der Gewinnung lukrativer Aufträge und gleichzeitig Kunden helfen, zu guten Projekten und Projektpartnern zu kommen. Eine Erkenntnis aus dieser Luxus-Situation: Anbieter könnten mit professionellem B2B Vertrieb viel lukrativere Aufträge gewinnen und Kunden könnten wertvollere Projekte bekommen. Was gibt es Schöneres, als den möglichst größten (Mehr-) Wert für beide Parteien zu schaffen, Zufriedenheit und manchmal auch Begeisterung für alle Parteien herzustellen und damit gute Geschäftsbeziehungen zu etablieren?

Ein (persönliches) Schmankerl: Aus vorher unbekannten Kunden entwickeln sich recht gerne Bekannte und manchmal sogar echte und langlebige Freundschaften.

Möglichst viele Vertriebsprofis sollen daran partizipieren und damit einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Dafür trete ich gerne mit Herz und Seele ein, mir selbst hat es auch viel Schönes und Gutes beschert.

 

“Es hält sich immer noch die Überzeugung, dass Verkäufer für ihren Job geboren sein müssten. Da haben wir heute andere Erkenntnisse […]”

 

Akademie: Warum ist eine Weiterbildung zum „Vertriebsingenieur VDI“ aktuell für viele Berufstätige interessant?

Christian Harting: In der Vertriebspraxis ist es manchmal wie im Sport: Kraft gegen Technik. Wenn Technik fehlt, braucht es viel Kraft (im Vertrieb: hoher Zeitaufwand, viele Angebote, niedrige Margen etc.) für den Umsatzerfolg. Ist Technik dagegen vorhanden, wird der Erfolg viel müheloser (im Vertrieb: höhere Auftragswahrscheinlichkeit, mehr Gewinn etc.). Kommen Technik und Kraft zusammen und werden dazu noch bewusst immer weiter verbessert, stehen Vertriebsprofis viele persönliche Erfolge und dem Unternehmen eine stabile Zukunft ins Haus.

Ein Ingenieur hat im Rahmen seiner Ausbildung eine bestimmte Art des Denkens gelernt – eine, die nicht zwangsläufig für Erfolge im Vertrieb steht. Viele Absolventen berichten, dass sie durch den Lehrgang andere Sichtweisen bekommen haben, die ihnen die Gestaltung der Vertriebsaufgaben viel leichter gemacht und auch mancher Karriere die Tür geöffnet haben. Die Investition in diesen Lehrgang hat sich sehr gelohnt, sowohl finanziell als auch persönlich.

 

” Es braucht nicht mehr nur die vertrieblerischen „Naturtalente“ der Vergangenheit, heute kann jeder und jede mit etwas Training diese Fähigkeiten erwerben – ein gewaltiges Pfund für professionelle Sales Teams.”

 

Akademie: Eines Ihrer Lieblingsthemen ist „Emotional B2B Selling“. Was finden Sie daran so spannend?

Christian Harting: Lehrte uns Schweizer Mathematiker Daniel Bernoulli Anfang des 18. Jahrhunderts noch die Idee vom „Homo oeconomicus“, dem rein rational denkenden und entscheidenden Menschen, findet die moderne Hirnforschung immer mehr heraus, wie die Entscheidungsfindung wirklich funktioniert: durch automatisch ablaufende Emotionen, die uns ein gutes oder ein schlechtes Gefühl geben. Es hält sich immer noch die Überzeugung, dass Verkäufer für ihren Job geboren sein müssten. Da haben wir heute andere Erkenntnisse: Wenn Menschen (auch Ingenieure sind solche) wüssten, dass sie genauso wie ihren scharfen Verstand auch den Umgang mit Emotionen trainieren können, würden sie viel mehr Sicherheit im Umgang mit sich selbst und anderen (z.B. Kunden) gewinnen. Es braucht nicht mehr nur die vertrieblerischen „Naturtalente“ der Vergangenheit, heute kann jeder und jede mit etwas Training diese Fähigkeiten erwerben – ein gewaltiges Pfund für professionelle Sales Teams.

 

Akademie: Welches Buch in Ihrem Fachbereich können Sie den Lesern besonders empfehlen?

Christian Harting: Natürlich mein eigenes zum „Spielerisch leicht Verkaufen“.

Lange habe ich nach praktikablen Tools gesucht, die nicht nur kognitive Nahrung bieten, sondern den Vertriebsprozess umfassender mit den oft noch belächelten Soft Skills und zudem individuell „konfigurierbar“ sind – nirgendwo habe ich das gefunden. Grund genug, ein eigenes Werk zu gestalten. Alle vorgestellten Dinge funktionieren: Das bestätigen Kunden, die sich darauf eingelassen haben und damit gute und vor allem nachhaltige Erfolge realisieren konnten. Hier ein kurzer Einblick. Teil A: „Reise in eine verborgene Welt“ macht den Leser bekannt mit dem emotionalen Innenleben von Menschen. Teil B: „Secrets of Emotional B2B Selling“ untersucht Geheimnisse für konkrete Anwendungen im Technischen B2B Vertrieb. Teil C: „Sales Profi Tools“ liefert darauf basierend einige ganz konkrete Werkzeuge für die tägliche Vertriebspraxis. Der letzte Teil D: „Auf zum Star“ soll Sales Profis ermutigen und animieren, auf vielleicht ungewohntem Terrain zu trainieren und damit die persönlichen Fähigkeiten zu entwickeln, die sie brauchen oder gerne hätten. Viele Verkäufer tun das nicht, obwohl es genau das ist, was sie zum Star-Verkäufer macht, egal auf welchem Gebiet.

 

Herrn Christian Hartings Dozentenprofil sowie alle Informationen zu seinen Kursen im Zertifikatskurs Vertriebsingenieur VDI finden Sie hier

 

 

 

 

Die zweite RUB Summer School

Eine Studentin erzählt: Die zweite RUB Summer School

Vom 05.-16.08.2019 bekam ich erneut die Gelegenheit, eine 15 köpfige, studentische Gruppe aus China während ihrer Summer School zum Thema ,,Industrie 4.0‘‘ bei uns in Bochum zu betreuen und zu zeigen, dass das Ruhrgebiet die Zeiten von Kohle und Stahl längst hinter sich gelassen hat.

Als studentische Hilfskraft kommt man schnell mit den Studenten ins Gespräch, weil man selbst einer ist und man sich auf derselben Ebene begegnet. Für das erste Kennenlernen starteten wir die Woche mit einem Besuch im Botanischen Garten und einer kleinen Führung über unseren Campus, bevor die Seminarwoche mit fachlichen Inhalten startete.

Die Vermittlung der industriellen Geschichte des Ruhrgebiets war Teil des Seminars und endete mit einem Besuch im Landschaftspark Nord in Duisburg, der die Studenten mitgerissen hat und auch ich konnte wieder Einiges über die Vergangenheit dieser Region mitnehmen.

Mein persönliches Highlight war es in die Welt des Kartenspiels „Landlord“ eintauchen zu können, welches ich auf wundersame Weise und zu allgemeiner Begeisterung ganze 3 Mal hintereinander gewonnen habe. Ich nenne es: Anfängerglück.

Glück war für den ein oder anderen Studenten auch bei unserem Planspiel-Wettbewerb von Nöten, welches eine softwarebasierte Produktionssimulation ist, in der die Studenten ihre wirtschaftlichen Kenntnisse, insbesondere die des Supply Chain Managements unter Beweis stellen konnten.  Am Ende des Tages gab es hier ein sehr glückliches Gewinnerteam.

Neben den fachlichen Inhalten fanden auch ein paar Ausflüge in die Umgebung statt. So führte uns ein Nachmittag nach Düsseldorf, wo kurioserweise auch die zweite Gruppe unbedingt eine Haxe im Brauhaus essen wollte. Des einen Glück ist des anderen Leid: Während die Jungs der Truppe beherzt zugegriffen haben, waren die Mädels ein wenig erschrocken. Ich kann mir vorstellen, dass sie nicht wussten, worauf sie sich eingelassen haben…

Alles in allem hatten wir alle, sowohl unsere Studentengruppe von der Hubei University als auch wir studentische Hilfskräfte, eine sehr schöne gemeinsame Zeit und hoffen auch in der Zukunft erneut von dem ein oder anderen zu hören!

 

 

 

A Student’s Story: The second RUB Summer School

In early August I was lucky to be part of a team who welcomed 15 students from China visiting the RUB for a Summer School to learn more about the topic „Industry 4.0“ about how the Ruhr area had left the big times of coal-mining and steel behind.

As a student assistant you get in touch with the students from abroad very easily as you are living a student life yourself and can put yourself in their shoes. The first day at the beginning of the week took us to the wonderful Botanical Garden of the Ruhr University and on a guided campustour Before starting with the technical content of the seminar we wanted to make sure everybody gets to know “their” university and felt a bit at home already.

A significant part of the Summer School was to convey the industrial history of the Ruhr area to the students finishing it with a visit of the Landschaftspark Duisburg Nord. The students were carried along by the stunning apparatuses of the old days and along with them, I also learned new surprising facts about the past.

My personal highlight was to dive into the world of the Chinese card game „Landlord“, which I miraculously won 3 times in a row. My Chinese colleagues couldn’t believe it at all which was a very funny moment for all of us. I call it: Beginner’s luck.

Speaking of luck, this was what some of our students needed during the Seminar-Game, a software based tool of production simulation of a car manufacturer. Our students were very motivated during those 2 days, knowing the best team would win a price.

Along with the technical topics we planned some excursions beyond the Ruhr area. One of those trips brought us to the beautiful city of Düsseldorf. The students really wanted to try the German meal „Haxe“ in one of our breweries. It seems that the dish is very popular in China. But: The joy of one is the other’s pain: While the boys enjoyed that delicacy, the girls were surprised about what they had just ordered.

Altogether both, the Chinese students and we student assistants had a great time together and we hope to stay in touch with our mutual friends.

 

 

Wettbewerbsvorteil digitalisiertes Bauen – Weiterbildung BIM Professional

Haben Sie gelesen, dass das Terminal 2 vom Hauptstadtflughafen BER vor dem Terminal 1 fertiggestellt wird. Da fragt man sich, wie kann das denn sein?
Eigentlich einleuchtend, man hat aus den Fehlern wie verzögerte Planung, aufwendige Änderungsprozesse, mangelhafte Leistung, langsame Abstimmungsprozesse gelernt und ein Unternehmen beauftragt, dass konsequent BIM einsetzt.

Die oben genannten Probleme führen zu Überstunden und daraus resultiert dann eine sinkende Mitarbeitermoral und somit reduzierte Produktivität. Der Einsatz von BIM kann somit auch interne Vorteile und positive Effekte herbeiführen.

Prof. Dr. Markus König vom Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen der RUB ist Mitglied des BIM-Kompetenzzentrums des Bundes und wissenschaftlicher Leiter der Weiterbildungsprogramme BIM Professional und der BIM Basiskurse und uns der Akademie der Rub angeboten werden. BIM (Building Information Modeling) ist die Zukunft im Bauen und der Bedarf an Wissen und Know-how in diesem Bereich ist riesig. Die Zukunft gehört dem digitalen Bauwesen – modellbasiert, kooperativ und effizient in allen Leistungsphasen.
Bereiten Sie sich darauf vor!
Die nächste Weiterbildung BIM Professional als Zertifikatskurs der Akademie der Ruhr-Universität startet am 24. Oktober 2019.

Informationen zum Kurs finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Die erste RUB Summer School 2019

Currywurst & Stahl

Den Strukturwandel in allen Facetten kennenlernen, das wollten 17 Studierende der Changan-Universität in China, die im Rahmen der RUB Summer School 2019 für zwei Wochen zu Gast an der Akademie der RUB waren. Neben Vorlesungen und Workshops zum Thema standen auch ein Besuch im BVB-Stadium, im Museum Unter Tage  und im Wissenschaftspark Gelsenkirchen auf dem Programm.

Für ewig in Erinnerung bleiben wird ihnen sicherlich die Besichtigung des Stahlwerks von thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg. Am heißesten Tag des Jahres freute sich die Gruppe über den gut klimatisierten Bus, der sie über das Betriebsgelände fuhr, nachdem sie erstaunt in die Kessel von geschmolzenem Metall blicken und der Verfeinerung zu Stahl beiwohnen konnten.

In einer gelungenen Mischung zwischen Althergebrachtem und neuer Technologie wurde immer wieder auf die geschichtsträchtige Vergangenheit des Potts verwiesen, um sich dann wieder zu einem Meet & Greet mit jungen Gründern aus dem Revier, wie z.B. von emproof oder Aware7, auszutauschen. Pommes & Currywurst, sowie ein zünftiges Grillfest durften natürlich nicht fehlen und ein besonderes Highlight stellte sicherlich die Semester Closing Party dar, die den Gästen aus Fernost einmal eindrucksvoll zeigte, wie sich ihre Bochumer KommilitonInnen vom Lernstress erholen.

Wir bedanken uns für eine tolle Zeit und hoffen, den ein oder anderen zu einem Auslandssemester wieder in Bochum begrüßen zu dürfen.

 

Currywurst & Steel

Learning about the structural change of the Ruhr Area from all angles was the motivation of 17 students from Changan University in China for enrolling in the Rub Summer School 2019 of Akademie der Ruhr-University Bochum, which ran from July 15th to 28th. Lectures and workshops were accompanied by a visit to the biggest soccer-stadium in Europe (BVB), to the Museum Unter Tage (Museum Underground) and to the science park in Gelsenkirchen.

They will never forget the tour of Thyssen Krupp in Duisburg, one of the biggest steel plants in the world. On the hottest day of 2019 (yet) the group was really grateful for the air conditioned bus that drove us around the premises, after having witnessed the fascinating processing of glaringly hot melted metal to steel.

In an interesting mix of old traditions and new technologies the impressive history of the Ruhr area came up again and again while woven into aspects of the structural change like a meet & greet with start-up founders of the area, from companies such as emproof or Aware7. The famous Fries & Currywurst were tried, as was a German barbecue evening. A special highlight must have been the semester closing party, where our guests from the Far East could see how students from Bochum blow off steam after studying for their tests.

We are grateful for the wonderful time we had and hope to welcome some of the students back one day, maybe as guest students at Ruhr-University Bochum.