Aktuelles2018-07-13T12:36:16+02:00

Von der Idee zur Ideation: Kaminabend zu Innovationsmanagement bei Wintershall Dea

“Innovationen benötigen Leitplanken”. So oder so ähnlich könnte man die Lektion zusammenfassen, die die TeilnehmerInnen unseres Zertifikatskurses “Chief Innovation Manager” aus ihrem digitalen Kaminabend zu Ideation bei der Wintershall Dea GmbH mit Dr. Andreas Beha mitgenommen haben. Als Produzent in der Gas- und Ölindustrie ist die Wintershall Dea GmbH global tätig und steuert von ihren Hauptsitzen in Hamburg und Kassel Unternehmungen in der ganzen Welt.

Dr. Andreas Beha, Vice President Innovation Management, berichtete uns von den Strukturen, die sein Konzern zum Thema Ideation eingeführt hat, um Innovationen im Unternehmen zu fördern. Eine Online-Plattform der Wintershall Dea ermöglicht MitarbeiterInnen Challenges zu posten, also eine Art Problem, das einer innovativen Lösung bedarf. Als Reaktion auf diese Challenge werden dann Ideenvorschläge gesammelt, können kommentiert und verfeinert werden und sind für alle MitarbeiterInnen öffentlich einsehbar. Dieser Ideation Prozess bietet somit auch ArbeiterInnen auf einer Ölplattform z.B. in Sibirien, Ideen und Vorschläge einzureichen. So bleiben wichtige Ressourcen nicht ungenutzt.

Während viele von uns bei Ideensammlung an Brainstorming denken, geht das Innovationsmanagement der Wintershall Dea GmbH einen anderen Weg: Es gibt ganz klare Leitplanken, in denen sich die Ideen und Vorschläge bewegen, sodass insbesondere auf eine Steigerung der Effizienz in den Prozessen Wert gelegt wird, während wilde Vorschläge zu Produktinnovationen hier eher weniger Platz haben. Dies führt dazu, dass sich die Innovationen auf das Gas- und Ölgeschäft fokussieren und nicht gefordert wird “plötzlich Lego zu produzieren”, wie Dr. Beha es formulierte. Ein klar definierter Gate-keeping Prozess sorgt dafür, dass nur Ideen weiterentwickelt werden, die ein gewisses Potenzial versprechen. Zum Pitch vor dem Vorstand entwickeln sich nur ein Bruchteil der Ideen, aber diese werden wiederum im Unternehmen stark gefördert. So werden interdisziplinäre Teams gebildet, die sich dann für die Weiterentwicklung dieser Konzepte Zeit und Raum nehmen können.

Eins strukturierter Prozess im Bereich Ideation hilft einem Konzern wie der Wintershall Dea GmbH dabei, Ressourcen für nachhaltige Innovationen zu sammeln, zu bündeln und auf diese Weise die MitarbeiterInnen in die Zukunft des Unternehmens mit einzubinden.

 

Studentische Hilfskraft gesucht (m/w/d)

Du hast Lust, internationale Studierende zu treffen? Am liebsten von deinem eigenen Sofa aus? Super, denn wir suchen für Juli und August noch eine studentische Hilfskraft, die uns bei der Betreuung unserer zwei Online Summer Schools unterstützt. Du solltest gut Englisch schreiben und sprechen können und Spaß an der Arbeit mit Menschen haben. Während der Summer Schools (ab 19. Juli bis 13. August) begleitest du mittags (wochentags) das Live-Seminar und unterstützt ggf. den Dozenten / die Dozentin bei technischen Herausforderungen in Zoom.

Den Rest der Arbeit kannst du dir frei einteilen, hierbei handelt es sich vor allem die Pflege der Moodle-Kurse und die Beantwortung von Fragen der internationalen Studierenden. Wir haben dein Interesse geweckt? Zur Stellenausschreibung geht es hier. Wir freuen uns, von dir zu hören.

Ruhrsummit 2021 – Die hybride Start-Up Konferenz

Bühne frei für Trendthemen 2021 beim größten B2B Start-up Event in Deutschland, dem ruhrSUMMIT: Themenschwerpunkte in diesem Jahr sind z.B. Smart City, Smart Industry E-Health und vieles mehr.

  •  Deutschlands größtes B2B-Event für Digitalisierung & Start-ups lädt Interessierte
    weltweit zu einer hybriden Konferenz am 29. und 30. Juni 2021 ein.
  • Die Verschmelzung digitaler und analoger Komponenten verdeutlicht die
    Weiterentwicklung des ruhrSUMMIT und bietet ein thematisch stark versiertes
    Programm aus Vorträgen renommierter Experten, Pitches, Live Sessions u.v.m.
  • Der ruhrSUMMIT bietet zum 6. Mal Start-ups, Investoren und Unternehmen aus ganz
    Europa die Möglichkeit, Innovationspotenziale auszuschöpfen.
    Essen.

Der ruhrSUMMIT 2021 wird am 29. und 30. Juni 2021 neue Maßstäbe in Bezug auf Veranstaltungsformate setzen. Das digitale Debüt des größten B2B Start-up Events
Deutschlands vereinte in 2020 interessierte Start-ups, Unternehmen und Investoren zu Konferenz und Networking im virtuellen Raum. In diesem Jahr wurde die digitale Plattform
einer Revision unterzogen und in Bezug auf Usability und ihrer Features erweitert. Somit garantiert die digitale Plattform des ruhrSUMMIT 2021 ein Digitalerlebnis der Extraklasse.
Neben technischen Verfeinerungen geht das Team des ruhrHUB in diesem Jahr noch einen Schritt weiter. Anstatt das Event wiederholt rein digital im virtuellen Raum zu veranstalten,
möchte der ruhrHUB den ruhrSUMMIT hybrid stattfinden lassen, unter Berücksichtigung der COVID-Situation im Juni 2021. Der hybride Charakter des Events ermöglicht die
Verschmelzung der deutschlandweiten Start-up Szene mit europäischen und internationalen Start-up Hotspots.

Nach dem Veranstaltungserfolg aus dem letzten Jahr, bei dem 3.150 Teilnehmer*innen aus 30 Ländern zusammengekommen sind, erwartet der ruhrHUB in 2021 noch mehr
Teilnehmende. Hierbei kann eine Kombination aus digitalen und analogen Elementen wieder räumliche Barrieren aufbrechen und eine größere Sichtbarkeit und Reichweite erzeugen.

Der Themenfokus des diesjährigen ruhrSUMMIT liegt dabei auf digitalen Trendthemen 2021, wie in etwa Future of… food, -health, -production, -robotics, Data & KI, -community, -mobility
und -retail. Start-ups mit digitalen Geschäftsmodellen und innovativen Schlüsseltechnologien treffen auf neugierige Investoren und Unternehmen.

Tickets für den ruhrSUMMIT 2021 können noch bis zum 30.06.2021 erworben werden.

Unsere kostenlosen Weiterbildungen für GründerInnen und Gründer findet ihr hier.

Projektarbeiten – Der nachhaltige Transfer von Weiterbildung in Unternehmen

Herausforderung Projektarbeiten: Wie praxisnah sind die Weiterbildungen an der Akademie der Ruhr-Universität? Wir befinden uns ständig im Spannungsfeld zwischen der aktuellen Forschung und der Umsetzbarkeit im Markt. Unser wichtigster Anspruch an die Kurse und Masterstudiengänge ist die Praxisnähe des Erlernten. Teilnehmende sollen das Wissen möglichst direkt und ohne Umwege auf den eigenen Arbeitsalltag anwenden können.

Die Ruhr-Universität Bochum legt besonderen Wert auf diesen Transfer und legt seit Jahrzehnten großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen in der Region. Wichtige Erkenntnisse aus allen Wissensbereichen sollen in die Arbeitswelt fließen und wiederum auf die Forschung zurückwirken. Eines der vielen Werkzeuge für den gelungenen Transfer stellt die schriftliche Abschlussarbeit in einigen unserer Zertifikatskurse dar: Die Studierenden verfassen eigenständig eine Projektarbeit zu einem Thema ihrer Wahl, das gerade auch zentral für ihre alltägliche Arbeit ist. Mithilfe der Betreuung durch unsere ProgrammanagerInnen erlernen Sie Fertigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens und wenden diese dann auf zehn bis zwanzig Seiten an.

Ziele dieser Projektarbeiten sind einerseits die Aneignung und Einübung der Kompetenzen, die man zum wissenschaftlichen Arbeiten benötigt, andererseits profitieren die Teilnehmenden davon, sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen. Sie lesen die Grundlagenliteratur und erhalten den Freiraum, sich für ihr Unternehmen zur Expertin / zum Experten in diesem Bereich zu machen. Diese Kompetenzen sind den AbsolventInnen unserer Kurse auch zum Teil Jahre später noch dienlich. Sie helfen ihnen auch im Nachgang dabei, sich komplexe Themen zu erschließen.

Eine klassische Herausforderung von Weiterbildungen ist der Transfer des Erlernten in den Arbeitsalltag. Oftmals kommen die AbsolventInnen hochmotiviert in das Unternehmen zurück, stoßen aber bei der Implementierung und Anwendung des Erlernten in die Praxis nicht selten an Grenzen. Hier setzen unsere Projektarbeiten an: Sie bieten einen direkten Angriffspunkt im Berufsalltag und bieten eine passgenaue Lösung für das jeweilige Unternehmen an. Wie implementiere ich ein Gesundheitsmanagementsystem in meinem Unternehmen? Wie gehen wir das Thema Förderung von weiblichen Führungskräften an? Wie kann die Digitalisierungsstrategie für unser Unternehmen aussehen? Das sind Themen, die in der Vergangenheit großen Anklange bei Belegschaft und Geschäftsführung gefunden und Unternehmen wirklich vorangebracht haben. Mit der Unterstützung des Fachpersonals der Akademie, sowie durch die Dozentinnen und Dozenten entwickeln unsere Studierenden eine Idee, recherchieren dazu die wichtigen Literaturquellen und verankern ihr Projekt im eigenen Unternehmen. So ist eine Nachhaltigkeit der Weiterbildungen gewährleistet.

Wir empfinden diese Schnittstelle zwischen Unternehmen und Forschung als sehr fruchtbar und freuen uns auch in diesem Jahr auf viele inspirierende Abschlussarbeiten. Projektarbeiten sind z.B. Teil unserer Angebote für Betriebs- und Personalräte: Digitale Transformation und auch New Work.

 

Arbeitsrecht in Zeiten von New Work – Zweites Modul im Weiterbildenden Studium

Neue Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten und digitale Überwachungsmöglichkeiten… Die Herausforderungen, die New Work an Gremien in Betriebs- und Personalrat stellt, sind enorm. Viele der neuen Entwicklungen erfordern Know-How und Fähigkeiten, die die meisten in ihrer beruflichen Laufbahn bisher nicht erwerben konnten. Wie sehen die rechtlichen Grundlagen für z.B. die Leistungserhebung der MitarbeiterInnen aus? Welche Fallstricke können sich in der Erstellung einer Betriebsvereinbarung z.B. zum Mobilen Arbeiten ergeben?

Die Coronakrise hat die Entwicklung zu New Work entschieden beschleunigt. Viele der TeilnehmerInnen im zweiten Modul des weiterbildenden Studiums New Work befinden sich derzeit in Verhandlungen zu den Regelungen zur Mobilen Arbeit in ihrem Betrieb. (Das Studium bietet die Akademie in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk NRW an.) Eine besondere Herausforderung stellt der Wunsch vieler MitarbeiterInnen nach Flexibilität dar, wobei insbesondere auf die Einhaltung von Arbeitszeitgesetz und der Arbeitsstättenverordnung zu achten ist. Aus diesen Verordnungen ergeben sich Rechte, auf die die ein oder andere Belegschaft für mehr Flexibilität glatt verzichten würde. Der Betriebs-, bzw. Personalrat steht hier manchmal ordentlich zwischen den Stühlen. Zum einen wollen sie doch die Interessen der Belegschaft vertreten, zum anderen sie aber auch vor Ausbeutung schützen.

Dem Referenten, Rechtsanwalt Daniel Welink, gelang es diese Themen anschaulich und praxisnah zu behandeln, sodass es kaum ins Gewicht fiel, dass man sich nicht im wahren Leben gegenüber saß. Die TeilnehmerInnen konnten ihre Fragen aus der Berufspraxis anbringen und profitierten auch vom Austausch untereinander. Die Herausforderungen der Digitalisierung und die Ansprüche der sogenannten New Work treffen derzeit alle gleichermaßen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die KollegInnen von einem großen Industrieunternehmen oder einer Bildungseinrichtung entsandt wurden.

Im Rahmen des weiterbildenden Studiums erstellen die TeilnehmerInnen eine Projektarbeit, die das Erlernte auf einen Praxisfall aus der eigenen beruflichen Tätigkeit anwendet. Zentrale Themen wie betriebliches Gesundheitsmanagement spielen hier eine Rolle. Dieses hat im Rahmen der Pandemie eine ganz neue Dimension erhalten. Insbesondere die psychische Belastung hat zugenommen.

 

 

Bewerbungsphase Crossmediale Glaubenskommunikation startet

Der Startschuss für die Bewerbungsphase zum Kurs “Crossmediale Glaubenskommunikation” ist erfolgt. Bis Mitte August können sich Interessierte bewerben. Es wird angestrebt, den Kurs schon ab dem Wintersemester 2021 als berufsbegleitenden Master anzubieten. Daher werden BewerberInnen bevorzugt behandelt, die bereits einen B.A. (oder höherwertigen Abschluss) in einem einschlägigen Bereich vorweisen können. Die Bewerbung steht aber allen Interessierten offen.

Hier geht es zum Bewerbungsformular.

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