Aktuelles2018-07-13T12:36:16+02:00

Was macht eine Innovationsmanagerin?

Eine Innovationsmanager*in ist grundsätzlich dafür verantwortlich, dass Ideen nicht nur gefunden bzw. entwickelt, sondern auch erfolgreich umgesetzt werden und dadurch den langfristigen Erfolg Ihres Unternehmens verbessert.

In unserer neuen Reihe Was macht eigentlich … ? stellen wir Ihnen regelmäßig Berufe und Funktionen aus der digitalen Arbeitswelt vor. Dieses Mal erklären wir Ihnen, was eine Innovationsmanagerin bzw. Innovationsmanager für Aufgaben hat und welche Kompetenzen er benötigt.

Dienstleistungsinnovation ist ein Prozess, bei dem neuartige Ideen und neuartige Technologien zur Entwicklung verbesserter oder neuer Dienstleistungsangebote genutzt werden.Die Aufgabe eines Innovationsmanagers ist das Entwickeln und Umsetzen von Ideen. Hierbei achtet er auf die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle der Idee und sorgt für deren Umsetzung in ein erfolgreiches Produkt oder in eine Dienstleistung.

Ein erfolgreicher Innovationsprozess benötigt stark vereinfacht im Unternehmen eine „Erfinder*in“, eine „Umsetzer*in“ sowie eine „Vermarkter*in“. Dies muss nicht in einer Person vereint sein, sondern diese Personen müssen erfolgreich zusammenarbeiten. Darüber hinaus werden fast immer noch weitere Mitglieder eines Netzwerkes benötigt, die im Innovationsprozess auf die eine oder andere Weise mitwirken. Im Folgenden sollen mit Blick auf das Innovationsmanagement die Rolle des Innovationsmanagers bzw. der Innovationsmanagerin besonders hervorgehoben werden. Gut ausgebildet, organisieren Sie erfolgreich die Prozesse und Aufgaben rund um das Thema Innovationen und sichern dadurch so die Wettbewerbsfähigkeit und langfristigen Erfolg Ihres Unternehmens.

Was ist die Aufgabe einer Innovationsmanager*in?

Die erste Phase des Innovationsmanagement ist die Ideenfindung und Steuerung In Firmen ist die kontinuierliche Innovation ein wichtiger Prozess um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten. Der Beginn jeder Innovation sind Ideen. Dadurch ist ein professionelles Innovationsmanagement wichtig für Unternehmen. Diese Ideen müssen aufgegriffen, entwickelt, konkretisiert und ein Geschäftsmodell entwickelt werden. Passt diese Innovation in die Unternehmensstrategie passen auch implementiert und realisiert werden. Die Basis hierfür ist die Planung, denn per Zufall wird eine Idee nur selten umgesetzt. Somit geschieht die Innovation durch anhaltende Prozesse. Aus diesem Grund ist auch von einem Innovationsprozess die Rede. Um ihn aufrechtzuerhalten, benötigt das Unternehmen gut ausgebildete professionelle Fachkräfte.

Hier beginnt die Aufgabe des Innovationsmanagers: Er kümmert sich um die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Insbesondere in mittelständischen Unternehmen ist der Innovationsmanager das Bindeglied zwischen Unternehmensführung und technischen Neuerungen. Die zahlreichen Ideen werden an den Innovationsmanager gegeben – dieser entwickelt einen Plan zur Einführung und steuert den weiteren Innovationsprozess. Hierbei muss jedoch eine klare Differenzierung vorgenommen werden, denn die Ideenfindung ist nicht die zentrale Aufgabe des Innovationsmanagers.

Als Innovationsmanager sorgen Sie mit Ihrer Expertise für die Innovationsfähigkeit des Betriebs. Sie schaffen eine ideale Innovationskultur, sind für die Organisation verantwortlich und entwickeln erneuerte Konzepte bezüglich Software und Marketing. Aus diesem Grund ist das Tätigkeitsprofil des Innovationsmanagers mit dem eines Unternehmensberaters vergleichbar.

Welche Kompetenzen braucht ein Innovationsmanager?

Als derjenige, der Ideen zu Innovationen macht, ist der Innovationsmanager eine zentrale Schnittstelle im Unternehmen. Er muss die Sprache der Forschungs- und Entwicklungsabteilung ebenso verstehen, wie die des Controllings, des Vertriebs und des Marketings.

Diagramm 1: Netzdiagramm zu den Kompetenzen eines Innovationsmanagers in einer Führungsposition.

Die Innovationsmanager*in: Eine Person mit vielen Kompetenzen

Ein Innovationsmanager fällt nicht vom Himmel oder wird als Innovationsmanager geboren. Das notwendige Wissen und die benötigten Kompetenzen muss er sich antrainieren. Zum Beispiel durch kontinuierlich Weiterbildung.

Wir haben genaue Analyse der erforderten Fähigkeiten und Kenntnisse eines Innovationsmanagers zusammengetragen um diese Frage zu beantworten. Hier  finden Sie eine Liste der Eigenschaften, die eine Innovationsmanager*in auf jeden Fall mitbringen muss:

Interdisziplinäres Projektmanagement und in lateraler Mitarbeiterführung: Ihr Manager fürs Neue kann Projekte planen, organisieren und durchführen. Er übernimmt die Verantwortung und das Management der  zeitlichen, personellen und finanziellen Ressourcen. Je präziser Sie Ihr Innovationsprojekt verfolgen, desto besser ist der Output. Verschobene Termine, unvollständig abgearbeitete To-Do-Listen oder nicht geschriebene Protokolle sind häufige Gründe dafür, dass aus einer guten Idee letztendlich nichts wird. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass Ihr Innovationsmanager ein guter Projektmanager ist und Methoden der lateralen Mitarbeiterführung kennt.

Unternehmertum und strategische Fähigkeiten: Das Ziel Ihres Innovationsmanagers ist die Innovation, also die Summe aus Invention (Erfindung) und Geschäftsmodell (Markterfolg). Die Person muss also den Zug zum Tor haben, wie man so schön in der Fußballsprache zu sagen pflegt. Das strategische Ziel und das angestrebte Geschäftsmodell darf im Innovationsprozess nicht verloren gehen. Das Verzetteln in Details birgt auch immer die Gefahr, auf Barrieren zu stoßen, die unüberwindbar erscheinen.

Kommunikationsfähigkeiten und Changemanagement: Innovationsmanager sind, wie zuvor erwähnt, eine zentrale Schnittstelle im Unternehmen. Sie müssen die Sprache der verschiedensten Abteilungen und die der Kunden, Lieferanten und Partner sprechen. Und dies möglichst überzeugend. Zudem besteht ein Innovationsprojekt aus vielen Meetings, die ein Innovationsmanager moderieren muss.

Marktbeobachtung, Technologie-Scouting: Innovationsmanager müssen Trends früh erkennen. Eine gesunde Neugierde hilft dabei enorm. Denn dadurch wird das Aufspüren von neuen Entwicklungen und der Blick über den eigenen Branchentellerrand zu einer spannenden Tätigkeit. Der Berufsalltag eines Innovationsmanagers besteht aus dem Umgang mit Neuem und auch der Rekombination von neuen technologischen und methodischen Möglichkeiten. Eine schnelle Auffassungsgabe und Lernfähigkeit ist dabei wichtig. Innovationsmanager sollten sich sehr schnell eine Mitsprachekompetenz aneignen können. Dies bedeutet, dass sie imstande sind, mit ihrem Gegenüber fachlich auf Augenhöhe zu kommunizieren. Detailwissen aus allen Bereichen ist dafür nicht notwendig, die Kenntnis über grundlegende Funktionsprinzipien eines Bereiches hingegen schon.

Konfliktmanagement: Innovationsmanager beschäftigen sich mit Veränderungen. Diese führen bekanntlich zu Widerständen. Das beginnt schon bei der Position Innovationsmanager selbst. Manch anderer Kollege im Unternehmen wird damit nichts anzufangen können, weil das Unternehmen seit Jahrzehnte erfolgreich ist und ohne Innovationsmanager ausgekommen ist. Innovationsmanager müssen sich also erst einen Platz in der betrieblichen Hackordnung erarbeiten und Konflikte im Veränderungsprozess konstruktiv managen können. Die Innovationmanager, als Schnittstelle zu nahezu allen Abteilungen trifft zwangsweise auf Kolleg*innen  mit unterschiedlichen Meinungen. Konflikte sind also vorprogrammiert. Diese müssen professionell und sachlich ausgetragen werden, damit sie den Weg fürs Neue ebnen können.

Ein Innovationsmanager verdient bis zu 121.536 € im Jahr!

Trotz der relativ hohen Anzahl an Wochenstunden wird der Beruf des Innovationsmanagers zunehmend begehrt. Ein Grund dafür liegt in der großzügigen Vergütung. Je nach Begabung können Sie sich auf einen bestimmten Bereich spezialisieren oder sich im Laufe Ihrer Karriere auf eine leitende Position bewerben.Erfolgereiche Führungskräfte beherrschen das Innovationsmanagement

Innovationsmanager sind gefragter denn je, denn der digitale Wandel erfordert bei Unternehmen das Umsetzen neuer Ideen, um die eigene Zukunftsfähigkeit zu sichern. Aus diesem Grund suchen immer mehr Firmen nach gut ausgebildeten Innovationsmanagern. Insbesondere aus finanzieller Sicht ist der Beruf vielversprechend.

Bewerber können in Deutschland mit einem Durchschnittsgehalt von 73.900 Euro (gehalt.de) bzw. 90.900 Euro (stellenanzeigen.de) pro Jahr rechnen. Als Minimum wird ein Gehalt von 54.300 Euro pro Jahr angegeben. Das Maximum liegt wiederum bei 98.500 Euro pro Jahr. Laut Datenerhebung von stellenanzeigen.de liegt die Gehaltsobergrenze bei 121.536 Euro.

Karrieresprung: Nahezu jeder Großkonzern und eine Vielzahl der Mittelständler suchen nach qualifizierten Bewerbern im Bereich des Innovationsmanagements.

Wie werde ich ein Innovationsmanager und welche Voraussetzungen gibt es?

Als Voraussetzungen werden oft ein abgeschlossenes Studium und Berufserfahrung genannt. Die Bewerber sollen dabei mehrfach ein Studium im MINT Bereich der Ingenieurwissenschaften, Informatik oder Naturwissenschaften absolviert haben. Grundsätzlich ist ein Studium mit Fokus auf die Digitalisierung zu empfehlen. Alternativ kann auch ein vergleichbarer Abschluss mit technischen und betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten ausreichen. Auf diese Erfahrungen bauen Sie auf und erweitern Ihre Kompetenzen um Innovationsmanagement, Projektmanagement interdisziplinärer Teams sowie Changemanagement. Aber auch agile Methoden und Ansätze wie Lean Startup, Scrum oder Design Thinking gehören zum Handwerkszeug eines Innovationsmanagers. Außerdem ist das Innovationsmanagement ein internationales Thema, sodass ein verhandlungssicherer Auftritt in englischer Sprache trainiert werden sollte.

Welche Rolle hat eine Innovationsmanager*in im Unternehmen?

Die Rolle und das Tätigkeitsprofil einer Innovationsmanagerin unterscheidet sich je nach der Größe des Unternehmens.

Bei sehr großen Unternehmen managt die Innovationmanager*in die Rahmenbedingungen für erfolgreiche Innovationsprozesse und sorgt für kontinuierliche Innovationen die dem strategischen Ziel des Unternehmen entsprechen.

In kleineren Unternehmen muss die Innovationsmanager*in mehrer verschiedene Aufgaben übernehmen. Er muss das interdisziplinäre Projektmanagement an der Schnittstelle zwischen Markteting, Vertrieb und Entwicklung professionell koordinieren.

Innovationsmanager sind beim Chef angesiedelt

Innovationsmanagement in einer Matrixorganisation. Matrixorganisation ist die Bezeichnung für eine Organisation mit vertikalen administrativen Funktionen und horizontalen Aufgaben, Bereichen, Prozessen und Projekten.

Beispiel für eine Matrixorganisation

Falls Sie beispielsweise über eine Matrixorganisation verfügen, so ist dies nicht einfach zu empfehlen, denn üblicherweise findet Innovation zwischen Markt und Technologie statt. Also bei einer klassischen Organisationsform zwischen Forschung und Entwicklung (FuE) und Marketing. Da in vielen Unternehmen das Marketing jedoch als ‚Werbeabteilung‘ missverstanden wird und die FuE hauptsächlich mit Anpassungen der bestehenden Produkte nach Kundenwünschen beschäftigt ist, sollten Sie in Betracht ziehen, den Innovationsmanager als Stabsteile der Geschäftsführung einzusetzen. Das bedeutet noch mehr Arbeit für Sie, aber es geht schließlich um die Zukunft Ihres Unternehmens.

Eine externe Innovationsmanager*in einbinden

Eine andere Möglichkeit, Innovation direkt beim Chef anzusiedeln, ist es, die Dienste eines externen Innovationsmanagers in Anspruch zu nehmen. Dafür müssen Sie freilich keine neue Stelle ausschreiben, sondern die Dienste eines geeigneten Dienstleisters in Anspruch nehmen. Bedenken Sie, dass externe Innovationsmanager noch weitere wichtige Soft-Skills mitbringen.

Ein externer Innovationsmanager kennt Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter kaum. Er muss mit einem Team, dessen Mitglieder oft schon jahrelang miteinander bekannt sind, zusammenarbeiten. Ein externer Innovationsmanager muss also in kürzester Zeit die Dynamik dieses Teams verstehen. Er muss erkennen, wer in diesem Team was zu sagen hat.

Da ein externer Innovationsmanager in vielen unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen tätig ist, muss er imstande sein, sich äußerst schnell mit dem Wesen einer Branche vertraut zu machen. Er muss sich Wissen noch schneller aneignen können, als ein interner Innovationsmanager. Denn dieser setzt sich normalerweise nur mit der Branche seines Arbeitgebers und einigen verwandten Bereichen auseinander. Freilich: ein externer Innovationsmanager stellt vor allem einmal das Werkzeug zur Verfügung, mit dem Sie eine Idee zur Marktreife bringen.

Six Sigma Green Belt – Stipendium gewinnen

Prozessoptimierung im Betrieb – Six Sigma Green Belt Hybrid

Die Six Sigma Methode ist ein umfassendes und flexibles System, mit dem man gezielt Unternehmenserfolg erreichen, erhalten und maximieren kann. Der 6s Prozess strebt danach, den nachhaltigen Unternehmenserfolg durch ein sorgfältiges Verständnis der Kundenbedürfnisse zu sichern. Durch die Nutzung von Fakten und statistischen Daten zu den Geschäftsprozesse und deren statistische Analyse wird dies erreicht.

Jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin in Projekten kennt die Frustration, die bei unklaren Absprachen und Rollen entstehen kann. Wenn Kundenbedürfnisse und interne Ansprüche nicht zusammenpassen, kann es zu Unzufriedenheit auf Kundenseite kommen, die den geschäftlichen Erfolg des Unternehmens nachhaltig gefährden kann. Um nachhaltige Prozessverbesserungen im Unternehmen zu verankern, bietet die Six Sigma Methode eine hervorragende und standardisierte Chance, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Die Akademie der Ruhr-Universität bietet Ihrem Unternehmen die einzigartige Chance, sich die Kompetenzen eines Six Sigma Green Belts durch eine moderne, hybride Ausbildung ins eigene Haus zu holen und dies ohne Seminarkosten. Im Rahmen eines Forschungsprojekts, das die adaptive Lernerfahrung von Teilnehmenden in hybriden Lernprozessen untersuchen soll (ein gemeinsames vom BMBF gefördertes Projekt der Ruhr-Universität, der Six Sigma Akademie und der Akademie der RUB, mehr Informationen finden Sie hier) bieten wir erneut 15 Stipendienplätze an, durch die InteressentInnen den Six Sigma Green Belt kostenlos erwerben können. Sie verpflichten sich als Teilnehmende lediglich, an einigen Interviews durch unsere WissenschaftlerInnen teilzunehmen, sowie Ihre Lernzeiten und -erfahrungen zu protokollieren. Dabei haben Sie die Möglichkeit, Teil eines wichtigen wissenschaftlichen Projektes auf dem Weg zur optimierten Weiterbildung zu werden.

Sie erhalten Zugriff zu unserer modernen Lernplattform und können sich ganz bequem von zu Hause aus die ersten Grundlagen zum Six Sigma Green Belt aneignen. An zwei Terminen werden Sie dann mit den anderen Teilnehmenden gemeinsam das Erlernte in der Praxis anwenden und gemeinsam mit unserem Trainer der Six Sigma Akademie, Dr. Markus Maier, Ihr Wissen zur Six Sigma Methode vertiefen. (Termine sind: 03. und 04.11.2021, sowie 01. und 02.12.2021. Zudem findet ein Online-Kick-Off am 04.10. von 16:00 – 17:30 Uhr statt.)

Bereits zwei Gruppen haben erfolgreich ihre Zertifikate zum Six Sigma Green Belt erhalten, neue Kontakte knüpfen und einen zentralen Beitrag zum interdisziplinären Forschungsprojekt beitragen können. Ergreifen Sie die Chance, erhalten Sie ein wichtiges Zertifikat für Ihre Karriere und entwickeln Sie sich weiter auf Ihrem beruflichen Weg. Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit.

Stipendium im Forschungsprojekt gewinnen – Kostenlos zum Six Sigma Green Belt. Hier geht es zum Stipendium.

Stipendium zum Six Sigma Green Belt und Teilnahme an Forschungsprojekt

Akademie vergibt Stipendium zum Six Sigma Green Belt

Probanden für interdisziplinäres Forschungsprojekt gesucht

Six Sigma Projekte erzielen Einsparungen von 50.000 bis 500.000 Euro. Das zeigte eine Studie der TH Köln gemeinsam mit Six Sigma Deutschland im Jahr 2019. Außerdem werden durch die Qualitätsmangement-Methode die Kundenzufriedenheit sowie die Effizienz der Projekte gesteigert. Diese Expertise bringt Sie also nicht nur persönlich weiter, sondern auch die Projekte in Ihrem Unternehmen.

Die Akademie der Ruhr-Universität bietet derzeit ein Stipendium für den Six Sigma Green Belt Hybrid an. Die TeilnehmerInnen nehmen also kostenfrei an diesem ausgezeichneten Trainingskonzept teil. Dabei dienen die virtuellen Phasen auf dem eCampus zur Wissensaneignung und die Präsenzphasen zum Anwenden und Trainieren der Inhalte. Sowohl die Online-Übungen als auch die Webinare sorgen hier für eine Verzahnung mit der Praxis. So können Sie die Weiterbildung zum Six Sigma Green Belt ganz bequem in Ihren Berufsalltag integrieren und flexibel von unterwegs neue Kompetenzen erwerben.

Die Durchführung dieser Weiterbildung findet im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts WILLEN (Weiterbildung mit intelligenter Lernunterstützung ist effizient und nachhaltig) statt. Verhilft ein individualisierter Aufbau der Weiterbildung zu mehr Lernerfolg? Langfristig ist es das Ziel, mit Hilfe individueller Anpassungen der Lerninhalte einen größeren Erfolg bei Durchführung der Fortbildung und auch darüber hinaus zu erreichen. Als StipendiatIn haben Sie die Vorteile, kostenfrei an einem etablierten Weiterbildungsprogramm teilzunehmen und dabei mit Hilfe von diversen Interviews  durch ForscherInnen des Projekts und dem Führen eines Lerntagebuchs direkt am Forschungsprozess teilzuhaben. Bewerbungsschluss ist der 24.09.2021

Zugangsvorraussetzungen für das Stipendium zum Six Sigma Green Belt Hybrid

Um für das Stipendium zugelassen zu werden, reichen Sie bitte ein Motivationsschreiben ein. Außerdem ist es notwendig, dass Sie über zwei Jahre Berufserfahrung verfügen und auch derzeit berufstätig sind. Die Stipendiaten führen  ein begleitendes Projekt im eigenen Unternehmen durch und sind bereit, sich an Interviews zu beteiligen und ein Lerntagebuch, sowie eine Zeiterfassung zu führen. Die generierten Daten dürfen anonymisiert für das Forschungsprojekt verwendet werden.

Stipendium zur Zeit der Corona-Pandemie

Unter Berücksichtigung der aktuellen Dynamik der Corona-Pandemie ist es möglich, dass die vorgesehenen Präsenzphasen ebenfalls online stattfinden werden. Andernfalls führt die Akademie ihre Präsenzveranstaltungen stets unter der Einhaltung eines strengen und höchst aktuellen Hygienekonzeptes durch.

Hier geht es direkt zum Stipendium

Lifelong Learning – Berufswege müssen nicht immer geradlinig sein

Neues erfahren, Neues erlernen, Probleme zu erkennen und an deren Lösung zu arbeiten, ist der aktuelle rote Faden von Bildungs- und Erwerbsbiografien. Sie alle beinhalten die Bereitschaft, sich veränderten Bedingungen in allen Lebensbereichen zu stellen, neugierig zu bleiben und aktiv das persönliche und gesellschaftliche Umfeld mitzugestalten.

Lebenslanges Lernen ist einer von vielen Ausdrücken, welche die permanente Fortbildung im Erwachsenenalter bezeichnen.

„Es ist schlimm genug,… daß man jetzt nichts mehr für sein ganzes Leben lernen kann. Unsere Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen.“ (Goethe bei Geißler in Wittwer, 1990, S. 177)

Dieses Zitat verdeutlicht eine, welche zur Zeit Goethes im Ansatz existierte, aber gerade heute aufgrund neuer Technologien und vor allem in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen wird: die Notwendigkeit sich ein Leben lang weiterzubilden, um sich den rasant ändernden Lebens- und Arbeitsbedingungen anzupassen.

In immer kürzeren Abständen – immer schneller – muß neu gelernt werden. Nicht nur das Veraltete muß ersetzt werden, sondern auch das Neue durchs Neuere.

Folglich sind in den letzten Jahren fast alle industrialisierten Gesellschaften von den traditionellen Bildungsmethoden, die speziell auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene zugeschnitten waren, abgekommen und haben sich neuen, erwachsenenorientierten Bildungssystemen zugewandt.

 

Mehr zu dem Thema erfahren Sie unter:

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Digitale Transformation – erfolgreicher Abschluss des Zertifikatsstudiums

Mitte Juni beendeten zwanzig Teilnehmer*innen ihre Weiterbildung zum Themenbereich Digitale Transformation(Digitalisierung der Arbeitswelt für Betriebsräte). Rund die Hälfte der Absolventen nahm die Gelegenheit wahr eine praxisorientierte Projektarbeit zu schreiben und konnte so ein sehr spezielles, nachhaltiges Fachwissen für Themen und Aufgaben in der eigenen Betriebsratsarbeit generieren. Im Abschluss-Kolloquium unter Leitung von Prof. Manfred Wannöffel, zeigten die Teilnehmer*innen welche Erkenntnisse sie aus dem rund eineinhalb-jährigen Kurs mitgenommen haben. Im Anschluss gab es eine rege Diskussion aller Anwesenden. Die positiven Rückmeldungen der verantwortlichen Dozenten*innen, sowie Richard Rohnert (IG Metall, Bildungszentrum Sprockhövel) und Dr. Yves Gensterblum (Akademie der Ruhr-Universität gGmbH) sorgten für einen feierlichen Abschluss.

Aktuelles Hygienekonzept

Um unsere TeilnehmerInnen und MitarbeiterInnen vor der Ansteckung von COVID-19 zu schützen, fanden in den letzten Monaten ausschließlich digitale Formate an der Akademie der Ruhr-Universität statt.

Derzeit zeichnet sich eine Entspannung der Pandemielage ab, die Inzidenzen sinken. Daher plant die Akademie, nach der Sommerpause wieder Präsenzveranstaltungen durchzuführen. Selbstverständlich werden diese unter besonderen Bedingungen stattfinden.

Die Sicherheit der TeilnehmerInnen und DozentInnen soll unter anderem durch folgende Maßnahmen gewährleistet werden:

  • Eine geringere Auslastung der Raumkapazitäten, sodass mind. 1,5 m Abstand gewahrt werden können.
  • Raumfilter, die die Luft reinigen
  • Lüftungskonzepte, um den Luftaustausch zu gewährleisten
  • Regelmäßige Desinfektion aller Oberflächen
  • Regelmäßige Corona-Tests aller Beteiligten

Hier geht es zu unserem aktuellen Hygienekonzept.

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