Aktuelles2018-07-13T12:36:16+02:00

Projektarbeiten – Der nachhaltige Transfer von Weiterbildung in Unternehmen

Herausforderung Projektarbeiten: Wie praxisnah sind die Weiterbildungen an der Akademie der Ruhr-Universität? Wir befinden uns ständig im Spannungsfeld zwischen der aktuellen Forschung und der Umsetzbarkeit im Markt. Unser wichtigster Anspruch an die Kurse und Masterstudiengänge ist die Praxisnähe des Erlernten. Teilnehmende sollen das Wissen möglichst direkt und ohne Umwege auf den eigenen Arbeitsalltag anwenden können.

Die Ruhr-Universität Bochum legt besonderen Wert auf diesen Transfer und legt seit Jahrzehnten großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen in der Region. Wichtige Erkenntnisse aus allen Wissensbereichen sollen in die Arbeitswelt fließen und wiederum auf die Forschung zurückwirken. Eines der vielen Werkzeuge für den gelungenen Transfer stellt die schriftliche Abschlussarbeit in einigen unserer Zertifikatskurse dar: Die Studierenden verfassen eigenständig eine Projektarbeit zu einem Thema ihrer Wahl, das gerade auch zentral für ihre alltägliche Arbeit ist. Mithilfe der Betreuung durch unsere ProgrammanagerInnen erlernen Sie Fertigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens und wenden diese dann auf zehn bis zwanzig Seiten an.

Ziele dieser Projektarbeiten sind einerseits die Aneignung und Einübung der Kompetenzen, die man zum wissenschaftlichen Arbeiten benötigt, andererseits profitieren die Teilnehmenden davon, sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen. Sie lesen die Grundlagenliteratur und erhalten den Freiraum, sich für ihr Unternehmen zur Expertin / zum Experten in diesem Bereich zu machen. Diese Kompetenzen sind den AbsolventInnen unserer Kurse auch zum Teil Jahre später noch dienlich. Sie helfen ihnen auch im Nachgang dabei, sich komplexe Themen zu erschließen.

Eine klassische Herausforderung von Weiterbildungen ist der Transfer des Erlernten in den Arbeitsalltag. Oftmals kommen die AbsolventInnen hochmotiviert in das Unternehmen zurück, stoßen aber bei der Implementierung und Anwendung des Erlernten in die Praxis nicht selten an Grenzen. Hier setzen unsere Projektarbeiten an: Sie bieten einen direkten Angriffspunkt im Berufsalltag und bieten eine passgenaue Lösung für das jeweilige Unternehmen an. Wie implementiere ich ein Gesundheitsmanagementsystem in meinem Unternehmen? Wie gehen wir das Thema Förderung von weiblichen Führungskräften an? Wie kann die Digitalisierungsstrategie für unser Unternehmen aussehen? Das sind Themen, die in der Vergangenheit großen Anklange bei Belegschaft und Geschäftsführung gefunden und Unternehmen wirklich vorangebracht haben. Mit der Unterstützung des Fachpersonals der Akademie, sowie durch die Dozentinnen und Dozenten entwickeln unsere Studierenden eine Idee, recherchieren dazu die wichtigen Literaturquellen und verankern ihr Projekt im eigenen Unternehmen. So ist eine Nachhaltigkeit der Weiterbildungen gewährleistet.

Wir empfinden diese Schnittstelle zwischen Unternehmen und Forschung als sehr fruchtbar und freuen uns auch in diesem Jahr auf viele inspirierende Abschlussarbeiten. Projektarbeiten sind z.B. Teil unserer Angebote für Betriebs- und Personalräte: Digitale Transformation und auch New Work.

 

Arbeitsrecht in Zeiten von New Work – Zweites Modul im Weiterbildenden Studium

Neue Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten und digitale Überwachungsmöglichkeiten… Die Herausforderungen, die New Work an Gremien in Betriebs- und Personalrat stellt, sind enorm. Viele der neuen Entwicklungen erfordern Know-How und Fähigkeiten, die die meisten in ihrer beruflichen Laufbahn bisher nicht erwerben konnten. Wie sehen die rechtlichen Grundlagen für z.B. die Leistungserhebung der MitarbeiterInnen aus? Welche Fallstricke können sich in der Erstellung einer Betriebsvereinbarung z.B. zum Mobilen Arbeiten ergeben?

Die Coronakrise hat die Entwicklung zu New Work entschieden beschleunigt. Viele der TeilnehmerInnen im zweiten Modul des weiterbildenden Studiums New Work befinden sich derzeit in Verhandlungen zu den Regelungen zur Mobilen Arbeit in ihrem Betrieb. (Das Studium bietet die Akademie in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk NRW an.) Eine besondere Herausforderung stellt der Wunsch vieler MitarbeiterInnen nach Flexibilität dar, wobei insbesondere auf die Einhaltung von Arbeitszeitgesetz und der Arbeitsstättenverordnung zu achten ist. Aus diesen Verordnungen ergeben sich Rechte, auf die die ein oder andere Belegschaft für mehr Flexibilität glatt verzichten würde. Der Betriebs-, bzw. Personalrat steht hier manchmal ordentlich zwischen den Stühlen. Zum einen wollen sie doch die Interessen der Belegschaft vertreten, zum anderen sie aber auch vor Ausbeutung schützen.

Dem Referenten, Rechtsanwalt Daniel Welink, gelang es diese Themen anschaulich und praxisnah zu behandeln, sodass es kaum ins Gewicht fiel, dass man sich nicht im wahren Leben gegenüber saß. Die TeilnehmerInnen konnten ihre Fragen aus der Berufspraxis anbringen und profitierten auch vom Austausch untereinander. Die Herausforderungen der Digitalisierung und die Ansprüche der sogenannten New Work treffen derzeit alle gleichermaßen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die KollegInnen von einem großen Industrieunternehmen oder einer Bildungseinrichtung entsandt wurden.

Im Rahmen des weiterbildenden Studiums erstellen die TeilnehmerInnen eine Projektarbeit, die das Erlernte auf einen Praxisfall aus der eigenen beruflichen Tätigkeit anwendet. Zentrale Themen wie betriebliches Gesundheitsmanagement spielen hier eine Rolle. Dieses hat im Rahmen der Pandemie eine ganz neue Dimension erhalten. Insbesondere die psychische Belastung hat zugenommen.

 

 

Bewerbungsphase Crossmediale Glaubenskommunikation startet

Der Startschuss für die Bewerbungsphase zum Kurs “Crossmediale Glaubenskommunikation” ist erfolgt. Bis Mitte August können sich Interessierte bewerben. Es wird angestrebt, den Kurs schon ab dem Wintersemester 2021 als berufsbegleitenden Master anzubieten. Daher werden BewerberInnen bevorzugt behandelt, die bereits einen B.A. (oder höherwertigen Abschluss) in einem einschlägigen Bereich vorweisen können. Die Bewerbung steht aber allen Interessierten offen.

Hier geht es zum Bewerbungsformular.

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So können Sie sich bspw. ganz bequem mit Smartphone, Tablet oder Laptop den BIM Basis Online buchen …

Erfahren Sie in unserem „BIM Basis Online, wie die Digitalisierung in der Bauindustrie voranschreitet und welche wichtige Rolle dabei genau BIM (Building Information Modeling) spielt. Sie lernen die Initiatoren für diesen Transformationsprozess ebenso kennen wie die Vorteile und Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Dazu vermittelt der Kurs u. a. Grundlagenwissen zu den Themen BIM-Definitionen, Aufgaben und Verantwortungsbereiche der Beteiligten und die strategische und systematische Einführung im Projekt und auch im Unternehmen.

Im E-Learning Kurs erhalten Sie u. a. Grundlagen zu BIM-Definitionen, Leistungsbildern, Anwendungsfälle von BIM, den Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA), dem BIM-Projektabwicklungsplan und der BIM-Einführung im Unternehmen und rechtliche Grundlagen.

Nach der Absolvierung aller Module und der erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung erhalten Sie das Zertifikat der Akademie der Ruhr-Universität.

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Mit BIM zukünftige Herausforderungen angehen

Mit BIM zukünftige Herausforderungen angehen

BauplanerInnen, ArchitektInnen und IngenieurInnen haben eine besondere Rolle bei den fortschreitenden Digitalisierungs- und Automatisierungsprozessen in der Baubranche.

Einerseits verschieben sie jeden Tag die Grenzen des technisch Durchführbaren und andererseits sind sie selbst Betroffene und Involvierte. Der Einsatz von vergleichsweise immer günstigerer Automatisierung, die zunehmende Vernetzung von Maschinen und Produkten sowie die immer leistungsfähigeren Assistenzsysteme verändern die Anforderungen.

Sie werden verstärkt zum agilen und kreativen Problemlöser

Es wird in Zukunft verstärkt darum gehen, Strukturen, Routinen und Modelle zu erkennen, zu organisieren um effektiv zusammenzuarbeiten, mit KollegInnen aus anderen Disziplinen zu kommunizieren und nicht zuletzt darum, die autodidaktische Wissensaneignung wieder neu zu lernen. Das ist nicht unbedingt etwas vollkommen Neues – neu ist allein die Geschwindigkeit, mit der die Veränderungen vorangehen.

Um hier mitzuhalten bietet die Akademie der Ruhr-Universität genau zu diesem Themengebiet die passende Weiterbildung … den BIM Basis Online im E-Learning-Format.

https://www.akademie.rub.de/zertifikatskurse/bim-online-seminar/

Kaminabend im Chief Innovation Manager – Wie bereiten wir uns auf die Zukunft vor?

Im Rahmen des Zertifikatskurses “Chief Innovation Manager” lernen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Abendveranstaltungen Innovationsmanager aus unterschiedlichen Branchen kennen. Die Idee ist, von den Erfahrungen anderer Innovatoren zu lernen und für die eigene Laufbahn nicht nur wichtige Kontakte, sondern auch Erfahrungen mitzunehmen. Ursprünglich waren diese Netzwerkabende natürlich in gemütlicher Umgebung eines Restaurants oder Cafés geplant, müssen nun aber aufgrund der Auflagen wie die Weiterbildung auch digital stattfinden. Dies tat der Stimmung beim ersten Kaminabend aber keinen Abbruch. Der Gast war Dr. Helmut Halfmann, Senior Innovation Manager bei der Leopold KOSTAL GmbH & Co. KG, einem Familienunternehmen, das als Zulieferer der Automobilbranche tätig ist.

Dr. Halfmann zeichnete sich als aufgeschlossener und unterhaltsamer Gast aus, der jede Frage aus dem Plenum informativ beantworten konnte. Obwohl unsere TeilnehmerInnen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen ausgestattet sind, waren alle engagiert und haben trotz der digitalen Umgebung viele Fragen gestellt und Anmerkungen angebracht. Es zeigten sich auch verschiedene Herangehensweise an das Thema Innovationen. Während diese in einigen Berufsfeldern vor allem auf Recherche und der Wahrnehmung von Trends bestimmt werden, sind es in anderen Feldern insbesondere Businesspläne und Einsparmöglichkeiten.

 

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