New Work für Betriebsräte - Die Digitale Arbeitswelt mitgestalten
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New Work für Betriebsräte - Die Innovationen der digitalen Arbeitswelt mitgestalten
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New Work – Weiterbildendes Studium für InteressenvertreterInnen

New Work, die neue Arbeitswelt aktiv mitgestalten

In Zeiten von New Work, der neuen digitalen Arbeitswelt, verändert sich unser Verständnis von Arbeit ganz grundsätzlich. Wie wird der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen? Wie können Sie sich in Ihrer Rolle ausreichend auf die Zukunft vorbereiten? Was macht zeitgemäße und zukunftsorientierte Mitbestimmungsarbeit aus?

Das Konzept der neuen Arbeit (engl. New Work) beschreibt die neue Arbeitsweise der heutigen Gesellschaft im globalen und digitalen Zeitalter. Dieser Begriff wurde vom Sozialphilosophen Frithjof Bergmann geprägt. Seine Definition von New Work basiert auf seinen Forschungen und der Annahme, dass das bisherige Arbeitssystem veraltet sei. Bergmanns Konzept zu New Work beginnt mit einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Freiheitsverständnis. Er betrachtet die Freiheit als die Wahlfreiheit, zwischen mehr oder weniger besseren oder schlechteren Optionen zu wählen. Sein Verständnis von Freiheit ist vielmehr die Möglichkeit, etwas zu tun, das wirklich sehr wichtig ist. [1] New Work versteht sich somit als Sammelbegriff für zukunftsweisende und sinnstiftende Arbeit (Bedeutung oder einen höheren Zweck).

New Work bedeutet Wahlfreiheit und Mitbestimmung bei der Arbeit

Die Grundwerte des Konzepts von New Work sind Autonomie, Freiheit und Teilhabe an der Gemeinschaft. Neue Arbeit sollte neue Wege der Kreativität und persönlichen Entwicklung bieten und so etwas wirklich Wichtiges zum Arbeitsmarkt beitragen. Auf diese Weise ist echte „Handlungsfreiheit“ möglich. [2] Die Hauptidee von New Work ist es, Raum für Kreativität und Selbstverwirklichung zu schaffen.

[1] https://www.businessinsider.de/gruenderszene/lexikon/begriffe/new-work/

[2] https://www.businessinsider.de/gruenderszene/lexikon/begriffe/new-work/

In der Debatte um die Digitalisierung der Arbeitswelt geht es im Wesentlichen um zwei Aspekte. Die Studie von Frey und Osborne im Jahr 2013 zeigt auf, dass es zu einer Automatisierungswelle menschlicher Arbeit kommen wird. Ein weiterer spannender Aspekt umfasst, wie Digitalisierung genutzt werden kann, damit wir in Zukunft eine bessere Arbeitswelt bekommen. Roboter und Assistenzsysteme können den Menschen die Arbeiten erleichtern. Software kann bei Arbeitsabläufen helfen und bei Routinetätigkeiten entlasten. Darüber hinaus wird Arbeit mobiler und kann flexibel organisiert werden. Das gilt auch für neue Arbeitsformen. So wird auch immer wieder betont, dass „Arbeiten 4.0“ eine Chance ist, Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren – nicht zuletzt die Arbeitgeberverbände heben diesen Aspekt hervor.

Digitalisierung spielt hierbei eine große Rolle bei der Arbeit 4.0

Flexibilität ist das Zauberwort in der Debatte um „Arbeit 4.0.“. In den vergangenen Jahren hat die Flexibilisierung vor allem dazu geführt, dass die Arbeitszeiten eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, insbesondere bei kleinen Kindern ermöglicht. Die Flexibilität bedeutet gleichzeitig das Arbeitszeiten am Abend oder am Wochenende zu nehmen. Gleichzeitig steigen die Belastungen durch Arbeitsverdichtung, mehr als die Hälfte der Beschäftigten ist gestresst und arbeitet gehetzt. Die Digitalisierung spielt hierbei eine große Rolle: Arbeitsprozesse werden beschleunigt, neue Kompetenzen sind gefordert und die Verfügbarkeit- und Erreichbarkeitserwartungen ufern aus.

Die Arbeitsgestaltung wird anspruchsvoller

Multitasking und Selbstorganisation, Arbeit in der Freizeit ist für viele heute schon Alltag, nicht zuletzt im Home Office. Das Konzept der Work-Life-Balance mutiert zur Work-Life-Integration, Arbeit und Leben lassen sich immer weniger trennen. Dabei gehen die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weit auseinander: Die einen wollen freier arbeiten, während sich andere durch prekäre Jobs quälen und nach Perspektiven suchen. Wieder andere brauchen klare Grenzen oder sorgen sich, das Tempo nicht mitgehen zu können.

Mit „Arbeit 4.0“ ist der Trend verbunden, dass Ziele und Ergebnisse mehr im Fokus stehen als die geleistete Arbeitszeit. Was nützen aber flexible Arbeitszeiten, wenn die Beschäftigten über Leistungsziele gesteuert werden.

Die Kombination aus mobiler Informationstechnologie und Wissensarbeit führt zu dem, was wir Work Life blending nennen [1]. Mitarbeitende können oder sind gezwungen permanent zwischen beruflichen und privaten Aktivitäten wechseln. Dies ermöglicht die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie. Work life blending beschreibt diesen fließenden Übergang zwischen Beruf und Privatleben einsetzt. Für die anderen ist Work life blending nur eine anderer Ausdruck für Selbstausbeutung. Entspannung ohnehin schwierig geworden, so wird sie mit einer Vermischung von Beruf und privatem noch schwieriger.

[1] Illingworth, B. (2004), „Trust and technology: Work‐life blending at Unisys“, Strategic HR Review, Vol. 4 No. 1, pp. 8-9.

New Work braucht eine neue Arbeitshaltung

Home Office ist nur der kleine Bruder von New Work. Die Arbeit der Zukunft ist flexibel und projektbasiert. Die Bindung an feste Arbeitsorte, standardisierte Zeiten und Organisationsstrukturen verschwindet. Der „9-to-5-Job“ ist Vergangenheit. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verwischen. Vertrauensarbeitszeit. Vertrauen ist für New Work die neue Währung der Zusammenarbeit.

New Work bringt neue Formen der Arbeit

Projektbasiertes Arbeiten in interdisziplinären Teams, mit freiberuflichen ExpertInnen. Starre Hierarchien und niedriger Fehlertoleranz sind unpassend für die schnelllebige Welt. Problemlösefähigkeiten und Konfliktmanagement mit hoher Fehlertoleranz sind entscheidend für eine schnelllebige Welt.

New Work braucht neue Arbeitslandschaften

Treiber Digitalisierung für die Arbeitswelt 4.0. Die Digitalisierung unterstützt schnelle Kommunikation, effiziente Bearbeitung von Dokumenten, befreit die Menschen von Routineaufgaben. Schafft Zeit für Kreativität und Innovationen.

Die Veränderungen der digitalen Arbeitswelt und des globalen Wettbewerbs sind bereits Realität. Wettbewerbsfähigkeit setzt erfolgreiche Innovationen voraus. Daraus folgen sichere Arbeitsplätze im globalen Wettbewerb. New Work, bedeutet eine innovative, attraktive Arbeitswelt gestalten.

New Work bringt neue Führungsaufgaben

Das Büro ist kein Ort, wo man kontrolliert ob gearbeitet wird. Es ist ein sozialer Raum, indem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammenkommen, um die soziale und emotionale Basis für die effektive Zusammenarbeit zu legen.

Die Unternehmensführung gibt nur die grobe Marschrichtung vor. Sie schafft einen Rahmen, der kollegiale Selbstorganisation möglich macht. Sie reduziert das Sollen und stärkt das Dürfen, Können und Wollen. Fortwährender Lernwille, hohe Freiheitsgrade und umfangreiche Mitgestaltungsmöglichkeiten sind das neue Normal. Statt auf Entscheidungen von oben zu warten, berät man sich mit den KollegInnen und entscheidet dann selbst.

New Work: flache Hierarchien, eine gute Work-Life-Balance und Eigenverantwortung der MitarbeiterInnen.

Der Wandel der Arbeitswelt wird oft mit dem Begriff New Work zusammengefasst. Er beinhaltet nicht nur die digitale Transformation, sondern eine Revolution der Bedeutung von Arbeit. Diese geht mit der Flexibilisierung, Digitalisierung und dem demographischem Wandel einher. Neue Organisations- und Arbeitsansätze wie Jobsharing, Remote Work, Employer Branding, Talent Management und Agile Arbeitsmethoden sind Teil der New Work. Daraus resultiert, dass sich auch Ihre Tätigkeit als InteressenvertreterIn ganz grundlegend verändern wird. Wie schützen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen vor Ausbeutung durch die Digitalisierung? Wie gehen Sie mit der zu erwartenden erhöhten Arbeitsbelastung durch den demographischen Wandel um und wie verhandeln Sie in den Themen der Zukunft mit den beteiligten Parteien auf Augenhöhe.

Auf unserem Youtube Kanal finden Sie auch einen aktuellen Vortrag zu dem Thema: „Corona als Trendbeschleunigung für die Digitalisierung der Arbeitswelten“ mit dem wissenschaftlichen Leiter des weiterbildenden Studiums „New Work“, Prof. Dr. Manfred Wannöffel.

New Work, die neue Arbeitswelt aktiv mitgestalten – Ein Zertifikat für Ihre Karriere

In Kooperation mit dem DGB Bildungswerk NRW e.V.

Module von New Work

Modul 1: Herausforderungen der neuen Arbeitswelt

28.-30.09.2022, Dr. Claudia Niewerth

Die neue Arbeitswelt stellt an betriebliche Interessensvertreter*innen neben der fachlichen Expertise auch Anforderungen der überfachlichen Kompetenzen. Diese umfassen z.B. den Bereich der Kommunikation, des konzeptionellen Denkens und Arbeitens sowie die neuen Herausforderungen bei der Gestaltung von Arbeit und Beschäftigung. Im Rahmen der Einführungsveranstaltung werden die Teilnehmenden für die stetigen Veränderungen in der Arbeit der Interessenvertretung und die daraus resultierenden Anforderungen an ihre Rolle und Tätigkeit sensibilisiert. Sie erfahren, was New Work bedeutet und welche Qualifizierungsanforderungen diese neue Arbeitswelt auch an sie selbst stellt.

  • Einführung in das Weiterbildende Studium
  • Vorstellung und Kennenlernen der Teilnehmenden und der veranstaltenden Institutionen
  • Was steckt hinter dem Begriff New Work?
  • New Work und neue Formen der Arbeit
  • Agiles Arbeiten – Die Arbeitsform der Zukunft?
  • Herausforderungen des Personalmanagements: Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Transformation
  • Personalgewinnung und New Work: die Attraktivität von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen als Wettbewerbsfaktor
  • Neue Arbeitszeitmodelle (z.B. Tandem-Work-Modelle, Mobiles Arbeiten etc.)
  • Veränderung der Tätigkeitsprofile und Qualifizierungsanforderungen
  • Der Wert von Leistung in agilen Organisationen
  • Entwicklung von Arbeits- und Leistungsbedingungen: Formen betrieblicher Leistungssysteme in Zeiten von New Work
  • Neue Formen von Personal- und Wissensmanagement im Gremium

Modul 2: Digitale Transformation von Arbeit

19.-21.10.2022, Prof. Dr. Markus Hertwig

Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie einen immer größeren Stellenwert auch in der Arbeit von betrieblichen Interessensvertreter*innen eingenommen. Neue Formen von Arbeit, neue Strukturen und neue Arbeitsverhältnisse halten Einzug in Betrieb und Dienststelle. Als Vertreter*innen der Interessen der Belegschaft benötigen Sie aktuelles Know-How über die digitale Transformation von Arbeit, das Ihnen im Rahmen dieses Moduls vermittelt wird.

  • Grundlagen und Begriffe im Kontext digitaler Arbeit
  • Typen und Phänomene digitaler Arbeit
  • Auswirkungen auf Arbeitshandeln und verschiedene Aspekte von Arbeit
  • Gesellschaftliche Zusammenhänge: Digitale Transformation als Trend und Strategie
  • Digitale Transformation in Unternehmen: Einführungsprozesse und betriebliche Entscheidungsprozesse
  • Was sind und wie funktionieren Online-Arbeitsmärkte?
  • Plattformarbeit als neue Form digitaler Arbeit
  • Crowd- und Gigwork: Arbeitsbedingungen
  • Interessenvertretung I: Herausforderungen für betriebliche Interessenvertreter*innen
  • Interessenvertretung II: Strategien der Gewerkschaften

Modul 3: Arbeitsrecht in der neuen Arbeitswelt

28.-30.11.2022, Dr. Frank Lorenz

Als Interessenvertreter*in müssen Sie viele Entscheidungen treffen. Es ist daher wichtiger Bestandteil Ihrer Arbeit, sicher in den rechtlichen Grundlagen agieren zu können, denn die neue Arbeitswelt fordert auch im Bereich des Arbeitsrechts zusätzliche Kompetenzen. In diesem Modul werden die Kompetenzen und die Abgrenzung von Zuständigkeiten geklärt, sowie die einschlägigen Vorschriften der Mitbestimmungsgesetze und des Arbeitsrechts vorgestellt. Außerdem werden Fähigkeiten vermittelt, knifflige Fragestellungen zu beantworten und unbestimmte Rechtsbegriffe korrekt auszulegen.
Sie lernen Fehlerquellen bei der Amtsführung kennen und minimieren somit das Risiko, selbst Fehler zu machen. Die Kenntnisse werden anhand Ihrer Handlungsmöglichkeiten, bezogen auf Vereinbarungsformen und Konfliktregelungen der jeweiligen Betriebe und Dienststellen entwickelt.

  • Aufgaben, Rolle und Befugnisse von Vorsitz und Stellvertretung
  • Führung der laufenden Geschäfte in einer digitalen Arbeitswelt
  • Arbeitsplanung und Arbeitsteilung im Gremium
  • Regularien zu digitaler Amtsführung
    • Datenschutz im Gremium der Interessenvertretung
    • Digitale Sitzungen und Beschlüsse
  • Zuständigkeit und Kompetenzen anderer Gremien und Funktionsträger*innen in Betrieb/Unternehmen und oder Dienststelle
  •  Neue Rechtsprechung zu New Work
    • Home Office und Arbeitszeit
  • Datenschutz und Mitbestimmung in Zeiten von New Work und Digitalisierung
    • Big Data, Cloudworking, Überwachung am Arbeitsplatz

Modul 4: Präsentation und Kommunikation offline und im digitalen Raum

06.-08.02.2023, Kiri Feuker

Sie müssen in Ihrer Funktion Ideen, Konzepte oder Ergebnisse immer wieder wirksam vermitteln. Dafür sollten Sie passende Präsentationstechniken kennen und eine direkte Kommunikation beherrschen. Nur mit einer verständlichen und nachvollziehbaren Präsentation lassen sich Kolleginnen und Kollegen oder die Geschäftsführung gewinnen. Das Modul vermittelt Methoden und Techniken, um in Zukunft begeisternde, sprachlich mitreißende und zielorientierte Präsentationen zu halten.

    • Persönliche Wirkung der/des Präsentierenden. Wie trete ich auf, wie präsentiere ich mich?
    • Einsatz von Präsentationsmedien
    • Umgang mit Nervosität, Körpersprachliches Agieren, Sprache
    • Phasen einer Präsentation
    • Design und Vorbereitung

Modul 5: Gesundes Arbeiten auch in Zukunft

20.-22.03.2023, Prof. Dr. Annette Kluge, Dr. Johanna Renker, Dr. Bianca Zickerick

Von digitalen Technologien und agilen Arbeitsformen in Betrieb und Dienststelle versprechen sich Beschäftigte oft mehr Selbstbestimmung und eine Erleichterung der Arbeitsprozesse. Damit diese agilen und digitalen Arbeitsformen aber tatsächlich zu einer Ent- und nicht Belastung der Beschäftigten beitragen, müssen betriebliche Interessenvertreter*innen auch die Risiken neuer psychischer Belastungen thematisieren, grundlegende Regeln des Arbeits- und Gesundheitsschutzes mit der neuen agilen Arbeitswelt verbinden sowie Präventionsstrategien entwickeln.

  • Ziele des BGM und Herausforderungen durch die Digitalisierung
  • Worauf kommt es bei der Einführung eines BGM mit Berücksichtigung von New Work an?
  • Die Wirkung von (digitaler) Arbeit: (Un-)Zufriedenheit, Wohlbefinden: Wie ein gutes BGM beim Technostress gegensteuern kann.
  • New Work und ortsflexible Arbeit: Für wen ist dies ein (Ressourcen-) Gewinn – für wen ein Verlust?
  • Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit (digitalem) Stress
  • Stressprävention
  • Strategien für den Stressabbau
  • Selbstregulierung: Wie bleibe ich als Interessenvertreter*in gesund?

Modul 6: Rhetorik und erfolgreiche Verhandlungsführung

15.-17.05.2023, Romy Kranich-Stein

In leitender Funktion eines Gremiums der betrieblichen Mitbestimmung haben Sie eine besondere Verantwortung. Häufig werden wichtige Themen verhandelt. In diesem Modul geht es darum, Ihrem/Ihrer Verhandlungspartner*in kompetent und standfest gegenüberzutreten. Für Sie kommt es darauf an, Verhandlungsziele klar zu formulieren und zu verfolgen und die Interessen der Belegschaft erfolgreich durchzusetzen.

  • Verhandlungsarten und -modelle
  • Verhandlungsziele/-techniken und -taktik
  • Umgang mit unfairen Verhaltensweisen/Störungen und nicht verhandlungsbereiter Gegenseite
  • Sitzungen zielgerichtet und effektiv leiten
  • Öffentlichkeitsarbeit des Gremiums und des Vorsitzes

Modul 7: Herausforderung KI: Einführung und Matchingsysteme im Recruiting

14.-16.06.2023, Alfredo Virgillito, Dr. Johanna Renker

Ausgehend von Grundlagen und Definition von Künstlicher Intelligenz werden der aktuelle wissenschaftliche Stand und aktuelle Anwendungsfelder von KI vorgestellt. Diskursiv erarbeiten Sie Herausforderungen und Chancen durch die neue Technologie und eruieren die Konsequenzen der Einführung.
KI-basierte Software im Bewerbermanagement und Recruiting versprechen große Erleichterungen, sowohl für Arbeitnehmer*innen als auch Bewerber*innen und Jobsuchende. Jedoch ist bei der Einführung von KI-basierter Software in diesem Bereich einiges zu berücksichtigen, insbesondere da es um personenbezogene Daten geht und Fehler größere Auswirkungen haben könnten.

  • Definition und Verbreitung von KI
  • Formen von KI und die Herausforderungen für Interessensvertreter*innen
  • Gesetzliche Hürden bei der Einführung von KI-basierter Software
  • Effiziente Unterstützung von Arbeitnehmer*innen
  • Neue Herausforderungen bei der Mitbestimmung

Modul 8: Abschlussmodul, Ausblick & Aktuelle Trends

06.-08.09.2023, Prof. Dr. Manfred Wannöffel, Prof. Dr. Markus Hertwig

Welche Erkenntnisse und Maßnahmen werden für die Arbeit der Zukunft eine Rolle spielen? Der Verlauf des Studiums wird den Blick auf die Herausforderungen und Chancen der modernen Arbeitswelt geändert haben. Neue Erkenntnisse werden in Berichten zu den Projektarbeiten zu betrieblichen Praxisbeispielen erörtert und diskutiert.
In einem Impulsvortrag lernen Sie mehr über die Herausforderungen von Plattformökonomien. Gemeinsam beschließen wir dann das Weiterbildende Studium und lassen die vergangenen Module Revue passieren, bevor die Zertifikate übergeben werden. Über diese inhaltlichen Themenstellungen hinaus werden zudem die Projektarbeiten aller Teilnehmenden präsentiert und diskutiert.

  • Impulsvortrag: Plattformökonomien
  • Präsentation der Projektarbeiten
  • Diskussion und Austausch über die vorgestellten New Work-Projekte
  • Feedbackrunde zum Weiterbildenden Studium
  • Zertifikatsübergabe

Unsere ExpertInnen für Ihr Zertifikatsstudium

Die wissenschaftliche Leitung übernimmt Prof. Dr. Manfred Wannöffel
Geschäftsführender Leiter der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM und IG Metall

DozentInnen im weiterbildenden Studium sind:

Dipl. Sprecher & Sprecherzieher

Prof. Dr. Annette Kluge
Inhaberin des Lehrstuhls für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Ruhr-Universität Bochum

Romy Kranich-Stein
Prozessberaterin, Systemische Organisationsberaterin, Dozentin für Kommunikation und Personalwirtschaft, Expertin für Coaching, Beratung und Kommunikation

Dr. Frank Lorenz

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Dr. Claudia Niewerth
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB / IGM und Geschäftsführerin des Forschungs- und Beratungsinstituts Helex in Bochum

Prof. Dr. Manfred Wannöffel
Geschäftsführender Leiter der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM und IG Metall

Dr.Johanna Renker
Beraterin in der Regionalstelle Dortmund der TBS

Alfredo Virgillito
Diplom-Sozialwissenschaftler

Dr. Bianca Zickerick
Beraterin in der Regionalstelle Dortmund der TBS

Zielgruppe Weiterbildendes Studium New Work

Vorsitzende; stellvertretende und angehende Vorsitzende, sowie freigestellte Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretung

Ihr Nutzen des weiterbildenden Studiums New Work

Für Vorsitzende, stellvertretende und angehende Vorsitzende, sowie freigestellte Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretung stellt sich mit der Übernahme ihres Ehrenamtes die Frage nach der für diese neue Aufgabe notwendigen Kompetenzentwicklung und einer dafür geeigneten Weiterbildungsmaßnahme.

Welche neuen Anforderungen stellen sich im Falle der Freistellung oder der Übernahme einer Leitungsrolle im Gremium? Diese Frage hat uns zu diesem besonderen Seminarangebot geführt, das für betriebliche InteressenvertreterInnen einen doppelten Nutzen hat.

Sie lernen Ihre Rolle auszufüllen und Ihre Arbeit zu optimieren. Wir bieten Ihnen:

Eine kompakte und praxisorientierte Vermittlung der Inhalte in intensiven aufeinander aufbauenden Lerneinheiten.

Das Bearbeiten berufspraktischer Herausforderungen auf wissenschaftlichem Niveau.

Das Erarbeiten von Handlungsstrategien und Lösungsansätzen für reale Probleme Ihres Berufsalltags gemeinsam mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen.

Kaminabendgespräche zum intensiven Austausch gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis.

Einen Zertifikatsabschluss der Akademie der Ruhr-Universität Bochum gemäß § 62, Abs. 1 Hochschulgesetz NRW.

Gut ausgebildete betriebliche InteressenvertreterInnen wissen, was sie tun und wovon sie reden. Sie sind handlungssicher und agieren professionell. Gespräche und Verhandlungen werden strategisch vorbereitet. Betriebliche InteressenvertreterInnen befassen sich bereits jetzt professionell mit Themen der modernen Arbeitswelt von morgen.

Quickfacts

Beratung & Kontakt

Aleksander WilkProgrammmanager
Tel: 0234-32 21088
E-Mail: aleksander.wilk@akademie.rub.de
Anmeldung

Kooperationspartner

DGB Bildungswerk NRW e.V.