New Work für Betriebsräte - Die Digitale Arbeitswelt mitgestalten
New Work, Die digitale Arbeitswelt mitgestalten
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New Work für Betriebsräte - Die Innovationen der digitalen Arbeitswelt mitgestalten
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New Work – Weiterbildendes Studium für InteressenvertreterInnen

New Work, die neue Arbeitswelt aktiv mitgestalten

In Zeiten von New Work, der neuen digitalen Arbeitswelt, verändert sich unser Verständnis von Arbeit ganz grundsätzlich. Wie wird der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen? Wie können Sie sich in Ihrer Rolle ausreichend auf die Zukunft vorbereiten? Was macht zeitgemäße und zukunftsorientierte Mitbestimmungsarbeit aus?

Das Konzept der neuen Arbeit (engl. New Work) beschreibt die neue Arbeitsweise der heutigen Gesellschaft im globalen und digitalen Zeitalter. Dieser Begriff wurde vom Sozialphilosophen Frithjof Bergmann geprägt. Seine Definition von New Work basiert auf seinen Forschungen und der Annahme, dass das bisherige Arbeitssystem veraltet sei. Bergmanns Konzept zu New Work beginnt mit einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Freiheitsverständnis. Er betrachtet die Freiheit als die Wahlfreiheit, zwischen mehr oder weniger besseren oder schlechteren Optionen zu wählen. Sein Verständnis von Freiheit ist vielmehr die Möglichkeit, etwas zu tun, das wirklich sehr wichtig ist. [1] New Work versteht sich somit als Sammelbegriff für zukunftsweisende und sinnstiftende Arbeit (Bedeutung oder einen höheren Zweck).

New Work bedeutet Wahlfreiheit und Mitbestimmung bei der Arbeit

Die Grundwerte des Konzepts von New Work sind Autonomie, Freiheit und Teilhabe an der Gemeinschaft. Neue Arbeit sollte neue Wege der Kreativität und persönlichen Entwicklung bieten und so etwas wirklich Wichtiges zum Arbeitsmarkt beitragen. Auf diese Weise ist echte “Handlungsfreiheit” möglich. [2] Die Hauptidee von New Work ist es, Raum für Kreativität und Selbstverwirklichung zu schaffen.

[1] https://www.businessinsider.de/gruenderszene/lexikon/begriffe/new-work/

[2] https://www.businessinsider.de/gruenderszene/lexikon/begriffe/new-work/

In der Debatte um die Digitalisierung der Arbeitswelt geht es im Wesentlichen um zwei Aspekte. Die Studie von Frey und Osborne im Jahr 2013 zeigt auf, dass es zu einer Automatisierungswelle menschlicher Arbeit kommen wird. Ein weiterer spannender Aspekt umfasst, wie Digitalisierung genutzt werden kann, damit wir in Zukunft eine bessere Arbeitswelt bekommen. Roboter und Assistenzsysteme können den Menschen die Arbeiten erleichtern. Software kann bei Arbeitsabläufen helfen und bei Routinetätigkeiten entlasten. Darüber hinaus wird Arbeit mobiler und kann flexibel organisiert werden. Das gilt auch für neue Arbeitsformen. So wird auch immer wieder betont, dass „Arbeiten 4.0“ eine Chance ist, Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren – nicht zuletzt die Arbeitgeberverbände heben diesen Aspekt hervor.

Digitalisierung spielt hierbei eine große Rolle bei der Arbeit 4.0

Flexibilität ist das Zauberwort in der Debatte um „Arbeit 4.0.“. In den vergangenen Jahren hat die Flexibilisierung vor allem dazu geführt, dass die Arbeitszeiten eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, insbesondere bei kleinen Kindern ermöglicht. Die Flexibilität bedeutet gleichzeitig das Arbeitszeiten am Abend oder am Wochenende zu nehmen. Gleichzeitig steigen die Belastungen durch Arbeitsverdichtung, mehr als die Hälfte der Beschäftigten ist gestresst und arbeitet gehetzt. Die Digitalisierung spielt hierbei eine große Rolle: Arbeitsprozesse werden beschleunigt, neue Kompetenzen sind gefordert und die Verfügbarkeit- und Erreichbarkeitserwartungen ufern aus.

Die Arbeitsgestaltung wird anspruchsvoller

Multitasking und Selbstorganisation, Arbeit in der Freizeit ist für viele heute schon Alltag, nicht zuletzt im Home Office. Das Konzept der Work-Life-Balance mutiert zur Work-Life-Integration, Arbeit und Leben lassen sich immer weniger trennen. Dabei gehen die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weit auseinander: Die einen wollen freier arbeiten, während sich andere durch prekäre Jobs quälen und nach Perspektiven suchen. Wieder andere brauchen klare Grenzen oder sorgen sich, das Tempo nicht mitgehen zu können.

Mit „Arbeit 4.0“ ist der Trend verbunden, dass Ziele und Ergebnisse mehr im Fokus stehen als die geleistete Arbeitszeit. Was nützen aber flexible Arbeitszeiten, wenn die Beschäftigten über Leistungsziele gesteuert werden.

Die Kombination aus mobiler Informationstechnologie und Wissensarbeit führt zu dem, was wir Work Life blending nennen [1]. Mitarbeiter können oder sind gezwungen permanent zwischen beruflichen und privaten Aktivitäten wechseln. Dies ermöglicht die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie. Work life blending beschreibt diesen fließenden Übergang zwischen Beruf und Privatleben einsetzt. Für die anderen ist Work life blending nur eine anderer Ausdruck für Selbstausbeutung. Entspannung ohnehin schwierig geworden, so wird sie mit einer Vermischung von Beruf und privatem noch schwieriger.

[1] Illingworth, B. (2004), “Trust and technology: Work‐life blending at Unisys”, Strategic HR Review, Vol. 4 No. 1, pp. 8-9.

New Work braucht eine neue Arbeitshaltung

Home Office ist nur der kleine Bruder von New Work. Die Arbeit der Zukunft ist flexibel und projektbasiert. Die Bindung an feste Arbeitsorte, standardisierte Zeiten und Organisationsstrukturen verschwindet. Der „9-to-5-Job“ ist Vergangenheit. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verwischen. Vertrauensarbeitszeit. Vertrauen ist für New Work die neue Währung der Zusammenarbeit.

New Work bringt neue Formen der Arbeit

Projektbasiertes Arbeiten in interdisziplinären Teams, mit freiberuflichen Experten. Starre Hierarchien und niedriger Fehlertoleranz sind unpassend für die schnelllebige Welt. Problemlösefähigkeiten und Konfliktmanagement mit hoher Fehlertoleranz sind entscheidend für eine schnelllebige Welt.

New Work braucht neue Arbeitslandschaften

Treiber Digitalisierung für die Arbeitswelt 4.0. Die Digitalisierung unterstützt schnelle Kommunikation, effiziente Bearbeitung von Dokumenten, befreit die Menschen von Routineaufgaben. Schafft Zeit für Kreativität und Innovationen.

Die Veränderungen der digitalen Arbeitswelt und des globalen Wettbewerbs sind bereits Realität. Wettbewerbsfähigkeit setzt erfolgreiche Innovationen voraus. Daraus folgen sichere Arbeitsplätze im globalen Wettbewerb. New Work, bedeutet eine innovative, attraktive Arbeitswelt gestalten.

New Work bringt neue Führungsaufgaben

Das Büro ist kein Ort, wo man kontrolliert ob gearbeitet wird. Es ist ein sozialer Raum, indem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammenkommen, um die soziale und emotionale Basis für die effektive Zusammenarbeit zu legen.

Die Unternehmensführung gibt nur die grobe Marschrichtung vor. Sie schafft einen Rahmen, der kollegiale Selbstorganisation möglich macht. Sie reduziert das Sollen und stärkt das Dürfen, Können und Wollen. Fortwährender Lernwille, hohe Freiheitsgrade und umfangreiche Mitgestaltungsmöglichkeiten sind das neue Normal. Statt auf Entscheidungen von oben zu warten, berät man sich mit den Kollegen und entscheidet dann selbst.

New Work: flache Hierarchien, eine gute Work-Life-Balance und Eigenverantwortung der MitarbeiterInnen.

Der Wandel der Arbeitswelt wird oft mit dem Begriff New Work zusammengefasst. Er beinhaltet nicht nur die digitale Transformation, sondern eine Revolution der Bedeutung von Arbeit. Diese geht mit der Flexibilisierung, Digitalisierung und dem demographischem Wandel einher. Neue Organisations- und Arbeitsansätze wie Jobsharing, Remote Work, Employer Branding, Talent Management und Agile Arbeitsmethoden sind Teil der New Work. Daraus resultiert, dass sich auch Ihre Tätigkeit als InteressenvertreterIn ganz grundlegend verändern wird. Wie schützen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen vor Ausbeutung durch die Digitalisierung? Wie gehen Sie mit der zu erwartenden erhöhten Arbeitsbelastung durch den demographischen Wandel um und wie verhandeln Sie in den Themen der Zukunft mit den beteiligten Parteien auf Augenhöhe.

Auf unserem Youtube Kanal finden Sie auch einen aktuellen Vortrag zu dem Thema: “Corona als Trendbeschleunigung für die Digitalisierung der Arbeitswelten” mit dem wissenschaftlichen Leiter des weiterbildenden Studiums “New Work”, Prof. Dr. Manfred Wannöffel.

New Work, die neue Arbeitswelt aktiv mitgestalten – Ein Zertifikat für Ihre Karriere

In Kooperation mit dem DGB Bildungswerk NRW e.V.

Module vom Zertifikatsstudium “New Work – die Arbeit der Zukunft mitgestalten”

Die Digitalisierung bietet ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen viele neue Möglichkeiten, wie z.B. mobile Arbeit, Projekte in der Cloud und die Erprobung neuer Arbeitsmodelle wie z.B. das Job-Tandem. Diese neue Freiheit birgt aber auch viele Risiken, der sich MitbestimmungsvertreterInnen bewusst sein müssen. Das weiterbildende Studium bereitet Sie in 8 Modulen auf die Herausforderungen der neuen Arbeitswelt vor. Im Laufe des Studiums entwickeln Sie Ihr eigenes Projekt, das Sie direkt im Betrieb umsetzen können und mit einer schriftlichen Projektarbeit und deren Präsentation abschließen.

Modul 1:
New Work und neue Formen von Arbeit

(28.-30.04.2021)

Modul 2
Arbeitsrecht in Zeiten von New Work

(17.-19.05.2021)

Modul 3
Wissens- und Personalmanagement

(31.05.-02.06.2021)

Modul 4
Bilanzen verstehen: Keine Angst vor der Macht der Zahlen

(06.-08.09.2021)

Modul 5
Gesundes Arbeiten auch in Zukunft

(06.-08.10.2021)

Modul 6:
Digitalisierung der Arbeitswelt & Workshop in der Lernfabrik

Dieses Modul ist ein Praxismodul mit einem Workshop in der Lernfabrik

(22.-24.11.2021)

Modul 7:
Erfolgreiche Verhandlungsführung und die Kunst der gelungenen Präsentation

(06.12.-09.12.2021)

Modul 8:
Arbeit der Zukunft – Ausblick und Abschluss

(23.-25.02.2022)

Module von New Work

New Work und neue Formen von Arbeit

Modul 1 (28.-30.04.2021)

Neben fachlichen Kenntnissen stellen sich den betrieblichen InteressenvertreterInnen auch auf der Ebene der überfachlichen Kompetenzen. Diese umfassen z.B. den Bereich der Kommunikation, des konzeptionellen Denkens und Arbeitens sowie den neuen Herausforderungen. Im Rahmen der Einführungsveranstaltung  werden die Teilnehmenden für die stetigen Veränderungen in der Arbeit der Interessenvertretung und die daraus resultierenden Anforderungen an ihre Rolle und Tätigkeit sensibilisiert. Darauf aufbauend werden die Bezüge zu den weiteren Bausteinen des Studiums herausgestellt.

  • Vorstellung und Kennenlernen der Teilnehmenden und der veranstaltenden Institutionen
  • Was steckt hinter dem Begriff New Work?
  • Herausforderung Digitalisierung
  • Agiles Arbeiten – Die Arbeitsform der Zukunft?
  • Einführung in das Weiterbildende Studium

Arbeitsrecht in Zeiten von New Work

Modul 2 (Mai 2021)

Als InteressenvertreterIn müssen Sie viele Entscheidungen treffen. Es ist daher wichtiger Bestandteil Ihrer Arbeit, sicher in den rechtlichen Grundlagen agieren zu können. Die Veränderungen in der neuen Arbeitswelt fordert auch im Bereich des Arbeitsrechts zusätzliche Kompetenzen.

In diesem Seminar werden die Kompetenzen und die Abgrenzung von Zuständigkeiten geklärt, sowie die einschlägigen Vorschriften der Mitbestimmungsgesetze und des Arbeitsrechts vorgestellt. Außerdem werden Fähigkeiten vermittelt, knifflige Fragestellungen zu beantworten und unbestimmte Rechtsbegriffe korrekt auszulegen.

Sie lernen in diesem Seminar Fehlerquellen bei der Amtsführung kennen. Dadurch minimieren somit das Risiko, selbst Fehler zu machen. Die Kenntnisse werden anhand Ihrer Handlungsmöglichkeiten, bezogen auf Vereinbarungsformen und Konfliktregelungen der jeweiligen Betriebe und Dienststellen entwickelt.

  • Aufgaben und Befugnisse der/des Vorsitzenden
  • Die Funktion der/des stellvertretenden Vorsitzenden
  • Führung der laufenden Geschäfte in einer digitalen Arbeitswelt
  • Delegation von Aufgaben an Ausschüsse und Arbeitsgruppen
  • Sitzungen (u.a. ordnungsgemäßes Einberufen)
  • Schriftverkehr mit dem Arbeitgeber
  • Grundsätze der Amtsführung
  • Was geschieht bei Amtspflichtverletzungen?

Wissens- und Personalmanagement

Modul 3 (31.05.-02.06.2021)

Gutes Personalmanagement ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. In der New Work wandeln sich die Anforderungen an die Personalführung und Personalbetreuung, da sich wesentliche Rahmenbedingungen des Personaleinsatzes verändern: Arbeitsorte und Arbeitszeiten werden flexibel eingesetzt, Qualifizierung und Wissensvermittlung findet in neuen Formaten statt, die Bedingungen, unter denen die Leistung der Beschäftigten erbracht wird, unterliegt einem massiven Wandel. Hierbei stehen InteressensvertreterInnen vor der großen Herausforderung, die Gestaltung des Personal- und Wissensmanagements in der New Work zu begleiten. 

  • Personalgewinnung und New Work: die Attraktivität von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen als Wettbewerbsfaktor
  • Herausforderungen des Personalmanagements: Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Transformation
  • Neue Arbeitszeitmodelle (z.B. Tandem-Work-Modelle, Mobiles Arbeiten etc.)
  • Formen betrieblicher Leistungssysteme in Zeiten von New Work
  • Der Wert von Leistung in agilen Organisationen
  • Neue Formen von Personal- und Wissensmanagement im Gremium

Bilanzen verstehen: Keine Angst vor der Macht der Zahlen

Modul 4 (06.-08.09.2021)

In diesem Modul geht es um Grundlagen der Unternehmensrechnung und Kennziffernsysteme. Wie entstehen die Zahlen, was sagen sie aus und was wird verschwiegen? Durch die eigenständige Analyse eines konkreten Unternehmens / einer Dienststelle (Wie liest man eine Bilanz?) entsteht die die Lust auf das Verstehen der Zahlen von selbst. Die Bilanzzahlen der Unternehmen und Dienststellen der TeilnehmerInnen werden untersucht und kritisch beleuchtet. Abschließend gibt es einen Ausblick auf mögliche Formen der Bilanzgestaltung, Bilanzierung und Unternehmenszahlen.

  • Strategie der Unternehmen – Unternehmensplanung
  • Bilanzerstellung und Bilanzgestaltung
  • Erfolgsrechnung (Gewinn- und Verlustrechnung)
  • Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Gesundes Arbeiten auch in Zukunft

Modul 5 (06.-08.10.2021)

Von digitalen Technologien und agilen Arbeitsformen in Betrieb und Dienststelle versprechen sich Beschäftigte oft mehr Selbstbestimmung und eine Erleichterung der Arbeitsprozesse. Damit diese agilen und digitalen Arbeitsformen aber tatsächlich zu einer Ent- und nicht Belastung der Beschäftigten beitragen, müssen betriebliche Interessenvertreter*innen auch die Risiken neuer psychischer Belastungen thematisieren, grundlegende Regeln des Arbeits- und Gesundheitsschutzes mit der neuen agilen Arbeitswelt verbinden sowie Präventionsstrategien entwickeln.

  • Ziele des BGM-und Herausforderungen durch die Digitalisierung
  • Einführung eines BGM
  • Die Wirkung von (digitaler) Arbeit: (Un-) Zufriedenheit, Wohlbefinden, Techno-Stress und Ermüdung
  • Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit (digitalem) Stress
  • Stressprävention
  • Strategien zum Umgang mit Stress
  • Strategien für den Stressabbau
  • Selbstregulierung: Wie bleibe ich als Interessenvertreter*in gesund?

Praxismodul: Digitalisierung der Arbeitswelt & Workshop in der Lernfabrik

Modul 6 (22.-24.11.2021)

Die Digitalisierung von Arbeit, Produktion und Dienstleistung ist ein fortschreitender Prozess, der keinesfalls eine Revolution darstellt. Er ist vielmehr davon abhängig, wie Beschäftigte und ihre Interessenvertretungen diesen Prozess mitgestalten. Wie digital ist mein Betrieb? Welche Bereiche durchdringt die Digitalisierung? Welche arbeitspolitischen Aufgabenfelder kommen auf die Beschäftigten und die Interessenvertretungen zu?

In dem Workshop der Lern- und Forschungsfabrik der Ruhr-Universität Bochum wird Fach- und Handlungswissen praxisnah vermittelt. Die TeilnehmerInnen gestalten aktiv, was z.B. die Mensch-Roboter-Kollaboration für die ArbeitnehmerInnen bedeutet. Smartphones, Tablets und die Einführung von Virtual Reality in Entwicklung und Produktion bieten viele Möglichkeiten, welche InteressenvertreterInnen kennen und aufmerksam begleiten sollten.

  • Lernfabrik der Ruhr-Universität Bochum
  • Workshop: Assistenzsysteme im Einsatz
  • Robotik, Virtual Reality & Co.: Die Instrumente der Zukunft
  • Digitalisierungsprojekte in der Forschung
  • Digitalisierung im eigenen Betrieb

Erfolgreiche Verhandlungsführung und die Kunst der gelungenen Präsentation

Modul 7 (06.12.-09.12.2021)

In leitender Funktion eines Gremiums der betrieblichen Mitbestimmung haben Sie eine besondere Verantwortung. Häufig werden wichtige Themen verhandelt. In diesem Seminar geht es darum, Ihrem/r VerhandlungspartnerIn kompetent und standfest gegenüberzutreten. Für Sie kommt es darauf an, Verhandlungsziele klar zu formulieren und zu verfolgen und die Interessen der Belegschaft erfolgreich durchzusetzen.

Sie müssen in Ihrer Funktion Ideen, Konzepte oder Ergebnisse immer wieder wirksam vermitteln. Dafür sollten Sie passende Präsentationstechniken kennen und eine direkte Kommunikation beherrschen. Nur mit einer verständlichen und nachvollziehbaren Präsentation lassen sich Kolleginnen und Kollegen oder die Geschäftsführung gewinnen. Das Seminar vermittelt Methoden und Techniken, um in Zukunft begeisternde, sprachlich mitreißende und zielorientierte Präsentationen zu halten.

  • Verhandlungsarten und -modelle
  • Verhandlungsziele/-techniken und -taktik
  • Umgang mit unfairen Verhaltensweisen/Störungen und nicht verhandlungsbereiter Gegenseite
  • „Persönliche Wirkung der/des Präsentierenden. Wie trete ich auf, wie präsentiere ich mich?
  • Einsatz von Präsentationsmedien
  • Umgang mit Nervosität, Körpersprachliches Agieren, Sprache
  • Phasen einer Präsentation
  • Design und Vorbereitung

Arbeit der Zukunft – Ausblick und Abschluss

Modul 8 (23.-25.02.2022)

Welche Erkenntnisse und Maßnahmen werden für die Arbeit der Zukunft eine Rolle spielen? Der Verlauf des Studiums wird den Blick auf die Herausforderungen und Chancen der modernen Arbeitswelt geändert haben. Neue Erkenntnisse werden in Berichten zu den Projektarbeiten zu betrieblichen Praxisbeispielen erörtert und diskutiert.

In einem Impulsvortrag stimmt Sie in ein ausgewiesener Arbeitsmarktexperte der Ruhr-Universität auf die Zukunft der Arbeitswelt ein. Gemeinsam beschließen wir dann das weiterbildende Studium und lassen die vergangenen Module Revue passieren, bevor die Zertifikate übergeben werden. 

Über diese inhaltlichen Themenstellungen hinaus werden zudem die Projektarbeiten aller Teilnehmenden präsentiert und diskutiert. Anschließend findet die Zertifikatsübergabe statt.

  • Impulsvortrag: Zukunft der Arbeit
  • Präsentation der Projektarbeiten
  • Feedbackrunde zum Weiterbildenden Studium
  • Zertifikatsübergabe

Unsere Experten für Ihr Zertifikatsstudium

Die wissenschaflichte Leitung übernimmt Prof. Dr. Manfred Wannöffel
Geschäftsführender Leiter der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM und IG Metall

DozentInnen im weiterbildenden Studium sind:

Peter Bergmann

Betriebswirt, Großhandelskaufmann, Supervisor und Organisationsberater, Berater mit den Schwerpunkten (u.a.): Beurteilung der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens und Handlungsmöglichkeiten der Arbeitnehmervertretung, Arbeitsorganisation und Strategieplanung

Prof. Dr. Annette Kluge

Inhaberin des Lehrstuhls für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Ruhr-Universität Bochum

Romy Kranich-Stein

Prozessberaterin, Systemische Organisationsberaterin, Dozentin für Kommunikation und Personalwirtschaft, Expertin für Coaching, Beratung und Kommunikation

Prof. Dr. em. Heiner Minssen

Arbeitswissenschaftler & Organisationsforscher ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung an der Ruhr-Universität Bochum

Dr. Claudia Niewerth

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB / IGM und Geschäftsführerin des Forschungs- und Beratungsinstituts Helex in Bochum

Prof. Dr. Manfred Wannöffel

Geschäftsführender Leiter der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM und IG Metall

Daniel Welink
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Beratung und Vertretung von Betriebsräten:
Beisitzer in Einigungsstellen, Verfahrensbevollmächtigter in Beschlussverfahren und Sachverständiger

Zielgruppe Weiterbildendes Studium New Work

Vorsitzende; stellvertretende und angehende Vorsitzende, sowie freigestellte Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretung

Ihr Nutzen des weiterbildenden Studiums New Work

Für Vorsitzende, stellvertretende und angehende Vorsitzende, sowie freigestellte Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretung stellt sich mit der Übernahme ihres Ehrenamtes die Frage nach der für diese neue Aufgabe notwendigen Kompetenzentwicklung und einer dafür geeigneten Weiterbildungsmaßnahme.

Welche neuen Anforderungen stellen sich im Falle der Freistellung oder der Übernahme einer Leitungsrolle im Gremium? Diese Frage hat uns zu diesem besonderen Seminarangebot geführt, das für betriebliche InteressenvertreterInnen einen doppelten Nutzen hat.

Sie lernen Ihre Rolle auszufüllen und Ihre Arbeit zu optimieren. Wir bieten Ihnen:

Eine kompakte und praxisorientierte Vermittlung der Inhalte in intensiven aufeinander aufbauenden Lerneinheiten.

Das Bearbeiten berufspraktischer Herausforderungen auf wissenschaftlichem Niveau.

Das Erarbeiten von Handlungsstrategien und Lösungsansätzen für reale Probleme Ihres Berufsalltags gemeinsam mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen.

Kaminabendgespräche zum intensiven Austausch gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis.

Einen Zertifikatsabschluss der Akademie der Ruhr-Universität Bochum gemäß § 62, Abs. 1 Hochschulgesetz NRW.

Gut ausgebildete betriebliche InteressenvertreterInnen wissen, was sie tun und wovon sie reden. Sie sind handlungssicher und agieren professionell. Gespräche und Verhandlungen werden strategisch vorbereitet. Betriebliche Interessenvertreter*innen befassen sich bereits jetzt professionell mit Themen der modernen Arbeitswelt von morgen.

Quickfacts

Beratung & Kontakt

Selina Schön, M.A.Programmmanagerin
+49 (0)234/32-21844
selina.schoen@akademie.rub.de
Anmeldung

Qualität

Unsere Weiterbildung New Work Die Zukunft der Arbeit mitgestalten unterliegt unseren strengen Qualitätsstandards.Qualität in der professionellen wissenschaftlichen Weiterbildung ist uns wichtig. Daher sind wir Mitgleid im Gutesiegelverbund für Weiterbildung.
Die Qualität in unserer professionellen und wissenschaftlichen Weiterbildung wie hier New Work die Zukunft der Arbeit mitgestalten, ist uns sehr wichtig. Daher pflegen wir eine enge Kooperation mit der Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF)

Kooperationspartner

DGB Bildungswerk NRW e.V.