Crossmediale Glaubenskommunikation
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Crossmediale Glaubenskommunikation berufsbegleitender Master
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Master Glaubenkommunikation
Master crossmedial glaubenkommunikation berufsbegleitend
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Crossmediale Glaubenskommunikation

Weiterbildendes Zertifikatsstudium Crossmediale Glaubenskommunikation: Religion und Glaube zeitgemäß kommunizieren

Crossmediale Glaubenskommunikation verbessert die religiöse Kommunikation.
Die Zertifikatskurse sollen die Kommunikationsfähigkeit kirchlichen Personals stärken, indem dort theologische, gesellschafts- und kommunikationswissenschaftliche sowie kommunikations- und medienpraktische Inhalte vermittelt, durchdacht und verknüpft werden. Damit qualifiziert das Weiterbildungsangebot Crossmediale Glaubenskommunikation berufsbegleitend zur kirchlichen Kommunikationsarbeit und verbessert damit religiöse Kommunikation.

Herausforderungen zeitgemäßer religiöser Kommunikation

Medienrealitäten verändern sich rasant. Auch religiöse Organisationen sind Anbieterinnen von Kommunikation. Sie müssen sich mit hohem Tempo weiterentwickeln, um mit der Entwicklung Schritt zu halten und im Wettstreit der Meinungen und Meldungen überhaupt noch durchzudringen. Die Kirchen in Deutschland sind diesem Professionalisierungsdruck derzeit an zu vielen Stellen noch nicht gewachsen und bleiben hinter ihrem Potential zurück. Gleichzeitig wird der Druck zur Produktion eigener Kampagnen und religiöser Kommunikationen immer größer. Dieser Bedarf geht über klassischen Journalismus deutlich hinaus: Neben der Dokumentation und Berichterstattung geht es den Kirchen in ihrer religiösen Kommunikation heute mehr und mehr um die Neugestaltung eigener öffentlicher Kommunikation als Kirche.

Unser Angebot

Wir bieten Ihnen zwei verschiedene Zertifikate an: Ein Certificate of Advanced Studies (CAS) sowie ein Diploma of Advanced Studies (DAS) Crossmediale Glaubenskommunikation. Beide Zertifikate können für den geplanten Masterstudiengang Crossmediale Glaubenskommunikation anerkannt werden, der sich im Akkreditierungsprozess befindet und voraussichtlich zum Wintersemester 2022 startet.

Bewerben Sie sich jetzt für das WiSe 2022

Bewerbungsschluss ist am 31.08.2022.

Haben Sie noch Fragen? Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Inhalte des weiterbildenden Zertifikatsstudiums Crossmediale Glaubenskommunikation

  • Auseinandersetzung mit der Herausforderung, Gottesglaube zeitgemäß zu vermitteln
  • Einführung in die kommunikative Grundstruktur von Offenbarung
  • Historische, systematische, biblische und praktische Theologie unter der Hinsicht medialer Kommunikation
  • Einführung in die aktuelle Transformation religiöser Landschaften und religiöser Identitäten und Reflexion auf die Konsequenzen für die Kommunikation von Religion und Glauben
  • Interdisziplinäre Reflektion breiterer gesellschaftlicher Entwicklungen wie Mediatisierung, Digitalisierung, Individualisierung, Eventisierung auf die eigenen Anliegen zeitgemäßer Glaubenskommunikation hin
  • Einführung in die Grundlagen der Kommunikation und zielgruppenadäquate Kommunikation mit besonderer Hinsicht auf kirchliche Kommunikation
  • Informationsdesign und Entwicklung praktischer gestalterischer Fähigkeiten
  • Erlernen der Planung und Evaluation komplexer und multimedialer Kommunikationsvorhaben und Kampagnenentwicklung
  • Kompetenzentwicklung zum crossmedialen Erzählen religiöser Inhalte

CAS (Certificate of Advanced Studies) Crossmediale Glaubenskommunikation

Ein Certificate of Advanced Studies (CAS) wird für den erfolgreichen Abschluss der Module des ersten Semesters (4 Teilmodule) sowie einer Abschlussprüfung verliehen.

Mit dem Zertifikat werden Grundkenntnisse crossmedialer Glaubenskommunikation aus theologischer, gesellschaftswissenschaftlicher und kommunikationsbezogener Perspektive erworben.

Der Umfang des Zertifikats beträgt 13 CP (1 CP entspricht ca. 30 Arbeitsstunden) und dauert ein Semester.

Die Seminare finden jeweils in Blöcken an Freitagen und Samstagen (9-18 Uhr) statt und werden in Teilen in Präsenz und in Teilen digital angeboten. Ein CAS kostet 2400€.

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DAS (Diploma of Advanced Studies) Crossmediale Glaubenskommunikation

Ein Diploma of Advanced Studies (DAS) wird für den erfolgreichen Abschluss der Module des ersten Semesters (4 Teilmodule) sowie einem Wahlpflichtbereich aus den Modulen des zweiten und dritten Semester (6 von 8 Teilmodulen) und einer Abschlussprüfung verliehen.

Gegenüber dem grundlegenden Certificate of Advanced Studies (CAS) erlaubt das Diploma of Advanced Studies (DAS) eine Schwerpunktsetzung in den Bereichen Theologie, Gesellschaftswissenschaften oder kommunikationsbezogene Wissenschaften.

Der Umfang des Zertifikats beträgt mindestens 30 CP (1 CP entspricht ca. 30 Arbeitsstunden) und dauert drei Semester.

Die Seminare finden jeweils in Blöcken an Freitagen und Samstagen (9-18 Uhr) statt und werden in Teilen in Präsenz und in Teilen digital angeboten. Ein DAS kostet 4500€.

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Wissenschaftliche Leitung und hauptverantwortlich für die theologischen Module des Zertifikatsstudiums Crossmediale Glaubenskommunikation

Prof. Dr. Matthias Sellmann

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©Martin Steffen

Matthias Sellmann, Jg. 1966, kath. Theologe und Sozialwissenschaftler, Professor für Pastoraltheologie an der Ruhr-Universität Bochum. Großes Engagement für öffentliche Theologie und aktive Glaubenskommunikation; erkennbar etwa an: Mitglied des Zentralkomitee der Deutschen Katholiken; Berater der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz; Mitglied der Synodalversammlung im Synodalen Weg; Empfehlung der RUB für den DFG-Communicator-Preis 2020. Gründungsdirektor des ‚Zentrums für angewandte Pastoralforschung‘ und hier des ‚Kompetenzzentrums für Digitale Religiöse Kommunikation‘. Intensive Vortrags- und Publikationstätigkeit im Themengebiet. Förderung u.a. folgender Pionierprojekte der crossmedialen Glaubenskommunikation: sinnstiftermag; silentMOD, 1-31.tv, faithpwr, zap:aerothek; craft-book Markenentwicklung.

Weitere Dozierende der theologischen Module des Zertifikatsstudiums Crossmediale Glaubenskommunikation

Prof. Dr. Traugott Jähnichen

crossmediale glaubenskommunikationSeit 1998 Lehrstuhlinhaber für Christliche Gesellschaftslehre an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Studium der Evangelischen Theologie und der Wirtschaftswissenschaften in Bochum, Bonn und Wuppertal.
Nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung der EKvW sowie der Kammer für soziale Ordnung der EKD (stellvertr. Vorsitzender). Mitherausgeber u.a. der Zeitschrift für Evangelische Ethik, des Evangelischen Soziallexikons, des Diakonielexikons und des Jahrbuchs Sozialer Protestantismus. Vorstandmitglied im Institut für soziale Bewegungen und im Institut für Deutschlandforschung an der RUB. Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des sozialen Protestantismus, Grundfragen der Sozial- und Wirtschaftsethik, fundamentaltheologische Fragen sowie die kirchliche Zeitgeschichte mit dem Schwerpunkt der Diakoniegeschichte.

Björn Szymanowski

crossmediale glaubenskommunikationBjörn Szymanowski (*1991) hat Theologie (Mag. Theol.) und Geschichte (B.A.) in Bochum studiert. Seit 2018 arbeitet er als Pastoraltheologe am Zentrum für angewandte Pastoralforschung (zap). Im März 2021 übernahm er die Leitung des am zap angesiedelten Kompetenzzentrums „Führung in Kirche und kirchlichen Einrichtungen“. Er forscht zu Themen rund um die Frage der Kirchenentwicklung (Kirchenbindung, freiwilliges Engagement, Leadership) und promoviert im Fach Pastoraltheologie zum Thema Qualität, Management und Dienstleistungskommunikation in der Kirche.

Prof. Dr. Joachim Wiemeyer

crossmediale glaubenskommunikation Joachim Wiemeyer, geb. 1954, Studium der Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaft und Kath. Theologie in Münster.
Dr. rer. pol.; lic. theol., Habilitation in Christliche Sozialwissenschaften 1997 in Münster, von 1998-2021 Prof. f. Christliche Gesellschaftslehre an der Ruhr-Universität Bochum.
Berater der Deutschen Bischofskonferenz von 2001-2021 (Kommission VI und Kommission XIII).
Mitglied der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ (seit 1989).
Forschungsschwerpunkte: Wirtschaftsethik, Digitalisierung, Ökonomische Aspekte von Kirche und Caritas




Dr. Jula Well

crossmediale glaubenskommunikationDr. theol. Jula Elene Well, Pfarrerin im Probedienst im Kirchenkreis Unna und Dozentin am Lehrstuhl für Praktische Theologie an der evangelisch-theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.
Jula Well forscht zu Seelsorge in Vergangenheit und Gegenwart, insbesondere mit Blick auf Palliative und Spiritual Care und Gender. Sie arbeitet mit den Mitteln der qualitativen Sozialforschung und Diskursanalyse und liefert Forschungsbeiträge zur Politischen Predigt in der Gegenwart, insbesondere mit Blick auf die sog. Flüchtlingskrise. Jula Well ist zudem Dozentin im Rahmen der Zusatzweiterbildung „Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen“ (Dattelner Curriculum), Moderatorin für ethische Fallbesprechungen und Autorin für Radioandachten im Deutschlandfunk.

Hauptverantwortlich für die gesellschaftswissenschaftlichen Module des Zertifikatsstudiums Crossmediale Glaubenskommunikation

Dr. Anna Neumaier

crossmediale glaubenskommunikationDr. Anna Neumaier ist Religionswissenschaftlerin und Leiterin des Kompetenzzentrums „Digitale religiöse Kommunikation“ am Zentrum für angewandte Pastoralforschung der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind gegenwärtige Religion und Religiosität in Deutschland, Religion und digitale Medien, religiöse Pluralisierung und qualitative Religionsforschung. Sie verantwortet den gesellschaftswissenschaftlichen Bereich des Studienangebotes „Crossmediale Glaubenskommunikation“, und gemeinsam mit Prof. Matthias Sellmann und Erik Flügge das Studienangebot insgesamt.



Weitere Dozierende der gesellschaftswissenschaftlichen Module des Zertifikatsstudiums Crossmediale Glaubenskommunikation

Prof. Dr. Alexander Nagel

crossmediale glaubenskommunikationAlexander-Kenneth Nagel ist seit 2015 Professor für sozialwissenschaftliche Religionsforschung am Institut für Soziologie der Georg-August-Universität Göttingen. In Forschung und Lehre beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit Migration und religiöser Pluralisierung, Prozessen der interreligiösen und interkulturellen Öffnung sowie apokalyptischer Naherwartung in modernen Gesellschaften. Im Studiengang „Crossmediale Glaubenskommunikation“ trägt er zum religionssoziologischen Lehrangebot bei.

Hauptverantwortlich für die kommunikationsbezogenen Module des Zertifikatsstudiums Crossmediale Glaubenskommunikation

Erik Flügge

crossmediale glaubenskommunikationErik Flügge ist Politikwissenschaftler und Germanist und leitet die politische Strategieberatung Squirrel & Nuts GmbH sowie die Digitalagentur barracuda GmbH. Er veröffentlichte mehrere SPIEGEL-Bestseller zu kirchlicher Kommunikation. Er verantwortet im Studiengang die kommunikationsbezogenen Inhalte.


Weitere Dozierende der kommunikationsbezogenen Module des Zertifikatsstudiums Crossmediale Glaubenskommunikation

Theresa Brückner

crossmediale glaubenskommunikationTheresa Brückner ist seit 2019 Pfarrerin für Kirche im digitalen Raum im Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg und Teil der Arbeitsstelle Theologie der Stadt. Sie hat an der Humboldt- Universität zu Berlin Evangelische Theologie studiert und 2016 mit dem 1. Theologischen Examen abgeschlossen. Ihr Vikariat absolvierte sie in der Evangelischen Kirchengemeinde Frohnau und schloss dieses 2018 mit dem 2. Theologischen Examen ab.
In den Sozialen Medien ist sie auf Instagram, YouTube, Twitter und facebook zu finden. Im Jahr 2020 wurde sie als „Beste Flauscherin“ des Jahres 2019 mit dem Goldenen Blogger ausgezeichnet. Als Sinnfluencerin Teil des evangelischen Contentnetzwerkes yeet und des konfessionsübergreifenden Netzwerks ruach.jetzt.

Prof. Dr. Lars Rademacher

crossmediale glaubenskommunikation

Foto: Maike Hermann

Dr. Lars Rademacher ist seit 2014 Professor für Unternehmens- und Nachhaltigkeitskommunikation am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt (hda), wo er das Promotionszentrum Nachhaltigkeitswissenschaften leitet und Direktor am Institut für Kommunikation und Medien (ikum) ist. Er unterrichtet hier schwerpunktmäßig in den Studiengängen Onlinekommunikation (BSc), Onlinejournalismus (BA) und im internationelen Master Media, Technology & Society (MSc). Vor seiner akademischen Laufbahn war er viele Jahre als Kommunikationsberater tätig, bevor er als Pressesprecher für ein Science Center und einen großen DAX Konzern gearbeitet hat. Der studierte Medienwissenschaftler und Katholische Theologe ist seit 2007 hauptamtlich in der Lehre tätig, coacht und unterrichtet daneben an mehreren deutschen und internationalen Hochschulen und berät Untertnehmen und Organisationen als Partner von Lintemeier Advisors. Seit 2018 ist Lars Rademacher zudem ehrenamtlich Vorsitzender des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR), dem Selbstkontrollorgan der deutschen Kommunikationsbranche.

Frédéric Ranft

crossmediale glaubenskommunikationFrédéric Ranft (*1986) ist Diplom-Kommunikationsdesigner und Artdirector der Strategieberatung SQUIRREL & NUTS GmbH. Er unterrichtet im Studienangebot „Crossmediale Glaubenskommunikation“ den Kurs Informationsdesign.


Die Zielgruppe des Zertifikatsstudiums Crossmediale Glaubenskommunikation

Mitarbeiter:innen kirchlicher Einrichtungen, darunter die Pressestellen und Hautabteilungen der (Erz)-Bistümer sowie der ev. Landeskirchen, der katholischen und evangelischen  Publizistik, Hilfswerke, Ordensgemeinschaften, Krankenhausgesellschaften, City- und Tourismuspastoral; Gemeindereferent:innen, Diakone, Pastoralreferent:innen; PfarrerInnen, Pastöre, auch Ehrenamtliche aus Pfarrverbünden, Kirchenkreisen und Beratungsgremien beider Konfessionen.

Der Nutzen eines Zertifikatsstudiums Crossmediale Glaubenskommunikation

  • In praxisnahe Weiterbildung investieren
  • Eine blockierte Kirche wieder in die Offensive bringen
  • Die eigenen beruflichen Veränderungschancen erhöhen
  • Von und mit starken, bekannten und bewährten Dozierenden aus Kirche, Theologie und Gesellschaft lernen
  • Zentral ins Netzwerk kirchlicher Publizistik eintauchen; selber Knotenpunkt werden
  • Theologie studieren – sofort mit Anwendungsorientierung
  • ‚Säkularität‘ nicht mehr als Bedrohung fürchten, sondern als Arena betreten
  • Staunen, wieviel in beiden Konfessionen steckt – wenn man sie gut erzählt

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Hanna Steppat
Hanna SteppatStudiengangskoordinatorin
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