crossmediale Glaubenskommunikation
berufsbegleitender Master crossmediale Glaubenskommunikation
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Crossmediale Glaubenskommunikation

Weiterbildendes Zertifikatsstudium: Religion und Glaube zeitgemäß kommunizieren

Medienrealitäten verändern sich rasant. Auch religiöse Organisationen sind Anbieter von Kommunikation und müssen sich mit hohem Tempo weiterentwickeln, um mit der Entwicklung Schritt zu halten und im Wettstreit der Meinungen und Meldungen überhaupt noch durchzudringen. Die Kirchen in Deutschland sind diesem Professionalisierungsdruck derzeit an zu vielen Stellen noch nicht gewachsen und bleiben hinter ihrem Potential zurück; gleichzeitig wird der Druck zur Produktion eigener Kampagnen und Kommunikationen immer größer. Dieser  Bedarf geht über klassischen Journalismus deutlich hinaus: Neben der Dokumentation und Berichterstattung geht es in der Kirchenkommunikation heute mehr und mehr um die Neugestaltung eigener öffentlicher Kommunikation als Kirche.

Die Zertifikatskurse zur crossmedialen Glaubenskommunikation sollen die benannte Kommunikationsfähigkeit kirchlichen Personals stärken, indem dort theologische, gesellschafts- und kommunikationswissenschaftliche wie auch kommunikations- und medienpraktische Inhalte vermittelt, durchdacht und verknüpft werden. Damit qualifiziert das Studienangebot berufsbegleitend zur kirchlichen Kommunikationsarbeit.

Dabei bieten wir zwei Varianten an: Ein „Certificate of Advances Studies“ (CAS), das für den erfolgreichen Abschluss der Module eines Semesters verliehen wird, sowie ein „Diploma of Advanced Studies“ (DAS), das für den erfolgreichen Abschluss der Module von drei Semestern verliehen wird. Beide Zertifikate können anerkannt werden für den geplanten Masterstudiengang „Crossmediale Glaubenskommunikation“, der sich gerade im Akkreditierungsprozess befindet.

Bewerben Sie sich jetzt für den Kurs zum WS 2021. Bewerbungsschluss ist der 15.08.2021!

Haben Sie noch Fragen? Hier geht’s zum FAQ.

Angesichts der Pandemie, sowie des großen Einzugsgebiets des Kurses haben wir uns entschlossen, die Module von Crossmediale Glaubenskommunikation überwiegend digital zu gestalten. Sie werden aber – wenn es die Lage zulässt – die Chance haben, sich bei der Auftaktveranstaltung vor Ort zu treffen.

Die Inhalte des weiterbildenden Zertifikatsstudiums Crossmediale Glaubenskommunikation

  • Auseinandersetzung mit der Herausforderung, Gottesglaube zeitgemäß zu vermitteln
  • Einführung in die kommunikative Grundstruktur von Offenbarung
  • Einführung in die historische, systematische, biblische und praktische Theologie unter der Hinsicht medialer Kommunikation
  • Einführung in die aktuelle Transformation religiöser Landschaften und religiöser Identitäten und Reflexion auf die Konsequenzen für die Kommunikation von Religion und Glauben
  • Interdisziplinäre Reflektion breiterer gesellschaftlicher Entwicklungen wie Mediatisierung, Digitalisierung, Individualisierung, Eventisierung auf die eigenen Anliegen zeitgemäßer Glaubenskommunikation hin
  • Einführung in die Grundlagen der Kommunikation und zielgruppenadäquate Kommunikation mit besonderer Hinsicht auf kirchliche Kommunikation
  • Einführung in Informationsdesign und Entwicklung praktischer gestalterischer Fähigkeiten
  • Erlernen der Planung und Evaluation komplexer und multimedialer Kommunikationsvorhaben und Kampagnenentwicklung
  • Kompetenzentwicklung zum crossmedialen Erzählen religiöser Inhalte.
  1. Semester, SoSe 2021 (Fortgeschrittene)

Modul T1-2: Gottesglaube kommunizieren – die theologische Dimension (21. Mai 2021, 11./12. Juni 2021, Prof. Dr. Matthias Sellmann, Björn Szymanowski) (Termin unter Vorbehalt)

Modul G1-2: Über den Wandel von Religiosität: Zielgruppen aktueller Glaubenskommunikation (22. Mai, 25./26. Juni, Prof. Dr. Alexander Nagel)

Modul K2-1: Crossmediale Kommunikation für Auftraggeber (3./10./11. September, Prof. Dr. Jörn Precht)

Modul K2-2: Kommunikationsplanung (4./24./25. September, Erik Flügge)

  1. Neueinsteiger: 1. Semester, WiSe 2021/22  Lehrzeitraum 14. Oktober 2021- 12.02.2022
  • Gemeinsamer Abend, Semesterauftakt (nicht obligatorisch) (14. Oktober, mit Abendgast)
  • T1-1: Gottesglaube kommunizieren – die anthropologische Dimension (15. Oktober, 6. November, 26. November, Prof. Dr. Matthias Sellmann, Björn Szymanowski)
  • G1-1: Kommunikation in Zeiten religiöser Pluralisierung (5. November, 27. November, 8 Januar, Dr. Anna Neumaier)
  • K1-1: Grundlagen der Kommunikation (16. Oktober, 7. Januar, 28. Januar, Erik Flügge)
  • K1-2: Informationsdesign (28 Januar, 11. Februar, Frederic Ranft)

Wissenschaftliche Leitung:

Prof. Dr. Matthias Sellmann

Weitere DozentInnen:

Prof. Dr. Matthias Sellmann, Prof. für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhruniversität Bochum

Björn Szymanowski, Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhruniversität Bochum

Dr. Anna Neumaier, Religions- und Kulturwissenschaftlerin, Leitung des Kompetenzzentrums „Digitale religiöse Kommunikation“ am Zentrum für angewandte Pastoralforschung, Bochum

Erik Flügge, Politologe & Germanist, Geschäftsführer der Strategieberatung SQUIRREL & NUTS GmbH, Geschäftsführer der Digitalagentur barracuda GmbH

Frederic Ranft, Dipl. Kommunikationsdesigner, Artdirector

Prof. Dr. Alexander Nagel, Professor für Religionswissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen

Prof. Jörn Precht, Lehrstuhl für transmediales Storytelling an der Hochschule der Medien Stuttgart (HDM)

Zielgruppe “Crossmediale Glaubenskommunikation”

Mitarbeiter*innen kirchlicher Einrichtungen, darunter die Pressestellen und Hautabteilungen der (Erz)-Bistümer sowie der ev.  Landeskirchen, der katholischen und evangelischen  Publizistik, Hilfswerke, Ordensgemeinschaften, Krankenhausgesellschaften, City- und Tourismuspastoral; Gemeindereferent*innen, Diakone, Pastoralreferent*innen; Pfarrer*innen, Pastöre, auch Ehrenamtliche aus Pfarrverbünden, Kirchenkreisen und Beratungsgremien beider Konfessionen

Ihr Nutzen des Zertifikatskurses “Crossmediale Glaubenskommunikation”

  • In praxisnahe Weiterbildung investieren
  • Eine blockierte Kirche wieder in die Offensive bringen
  • Die eigenen beruflichen Veränderungschancen erhöhen
  • Von und mit starken, bekannten und bewährten Dozent*innen aus Kirche, Theologie und Gesellschaft lernen
  • Zentral ins Netzwerk kirchlicher Publizistik eintauchen; selber Knotenpunkt werden
  • Theologie studieren – sofort mit Anwendungsorientierung
  • ‚Säkularität‘ nicht mehr als Bedrohung fürchten, sondern als Arena betreten
  • Staunen, wieviel in beiden Konfessionen steckt – wenn man sie gut erzählt

Quickfacts

Beratung & Kontakt

Selina Schön, M.A.
+49 (0) 234 32 21844

glaubenskommunikation@akademie.rub.de

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