Crossmediale Glaubenskommunikation
glaubenkommunikation_slider_4_gr
glaubenkommunikation_slider_3_gr
glaubenkommunikation_slider_2_gr
previous arrow
next arrow

Master Crossmediale Glaubenskommunikation

Berufsbegleitender, weiterbildender Master an der Ruhr-Universität Bochum

Hinweis: Die Akkreditierung wird voraussichtlich im Laufe des WS 2021/22 erfolgen, daher bewerben Sie sich zunächst für den Zertifikatskurs.

Medienrealitäten verändern sich rasant. Auch religiöse Großorganisationen sind Anbieterinnen von Kommunikation und müssen sich in rasantem Tempo weiterentwickeln, um mit der Entwicklung Schritt zu halten und im Wettstreit der Meinungen und Meldungen überhaupt noch durchzudringen. Die christlichen Kirchen in Deutschland sind diesem Professionalisierungsdruck derzeit nicht gewachsen – immer weniger Mitarbeitende in der Öffentlichkeitsarbeit verfügen über einen christlichen Hintergrund, immer weniger Medien nehmen christliche oder spezifisch katholische Inhalte bereitwillig ab. Andererseits wird der Druck zur Produktion eigener Kampagnen und Kommunikationen immer größer. Dabei zeigt sich ein deutlicher Bedarf, der über klassischen Journalismus hinausgeht: Neben der Dokumentation und Berichterstattung geht es in der Kirchenkommunikation heute mehr und mehr um die Neugestaltung ihrer öffentlichen Beziehung. Es bedarf umfassender kirchenbezogener Public Relation. Dazu gehören Leistungen wie: Die Wiedergewinnung von positiv besetzter Aufmerksamkeit; die Verbesserung von Images und Reputation; die Positionierung kirchlicher Marken (wie Hilfswerke, Verbände, aber auch Pfarreien oder Ordensgemeinschaften); der Einsatz von Bindungsstrategien; die Performance von zentralen kirchlichen Inhalten wie den Christusfesten, den Kasualien oder Frömmigkeitsformen u.v.m. Für diese PR-Aufgaben gibt es heute noch keine kirchenspezifische Ausbildung. Bei der Produktion eigener Inhalte und bei ihrer öffentlichkeitsbezogenen Kommunikation bleibt die katholische Kirche aktuell hinter ihrem Potential zurück. Der Master Crossmediale Glaubenskommunikation tritt an, auf diese Bedarfslage hin einen Unterschied zu machen und die benannte Kommunikationsfähigkeit der katholischen Kirche in ganz Deutschland zu stärken.

Zielgruppe des Masters Crossmediale Glaubenskommunikation

Er hat zum Ziel, den kirchlichen Arbeitgebenden ausgebildete Persönlichkeiten zu vermitteln, die theologisches Rüstzeug mit dem Handwerk von zeitgemäßer, wirkkräftiger Kommunikationsarbeit verknüpfen können. Hierfür wird er theologische, gesellschafts- und kommunikationswissenschaftliche wie auch kommunikations- und medienpraktische Inhalte vermitteln, jeweils in einem engen Veranstaltungsverbund aufeinander bezogen. Dieses Paket ist als Studiengang in Deutschland so einmalig.

Wie ausgewählte Recherchen zum Master Crossmediale Glaubenskommunikation bei jetzigen Arbeitgebenden verschiedener Sparten zeigen, kann die Erwartung folgender Zielgruppen begründet werden: Entsendung/Freistellung von Mitarbeitenden durch Pressestellen und andere Hauptabteilungen der (Erz-)Bistümer, aller Organe der konfessionellen Publizistik, Verbände, Hilfswerke, Ordensgemeinschaften, Krankenhausgesellschaften, City- und Tourismuspastoral; berufliche Spezialisierung der Berufsgruppen der Gemeindereferent*innen, der Diakone, der Pastoralreferent*innen; teilweise auch Ehrenamtliche aus großen Pfarrverbünden und den diversen kirchlichen Beratungsgremien (Pastoralrat, Kirchenvorstände, Diözesanräte usw.).

Gerüstet für die Kommunikation der Zukunft

Der Master Crossmediale Glaubenskommunikation dockt an an die bestehende Forschung des Zentrums für angewandte Pastoralforschung, insbesondere des Kompetenzzentrums „Digitale religiöse Kommunikation“ und die dortige Kooperation mit Personen mit ausgewiesener Expertise im Bereich Kommunikation in Wissenschaft und Praxis. Ein solcher Forschungsschwerpunkt mit gleichzeitiger Vernetzung in berufspraktische Felder ist in der Landschaft der deutschsprachigen katholischen Fakultäten einzigartig. Zudem schafft die in der Besetzung befindliche Juniorprofessur für Digitale Anthropologie eine herausragende Gelegenheit für eine gute Einbindung des Studienganges in spezifische Schwerpunkte der Katholisch-Theologischen Fakultät an der RUB. Die Einrichtung speziell dieses Studienganges an der Ruhr-Universität Bochum ist daher in besonderer Weise naheliegend. Er soll einerseits in forscherischer Hinsicht Theologie und Kommunikation in ein fruchtbares Verhältnis setzen und auf gegenseitige interdisziplinäre Potentiale hin abklopfen; als Weiterbildungsstudiengang soll der geplante Studiengang aber insbesondere den Bedarf des Berufsfeldes kirchlicher Kommunikationsarbeit bedienen. Das Studium wird in Kooperation des Zentrums für angewandte Pastoralforschung und der Akademie der Ruhr-Universität angeboten.

Die Inhalte des Masters Crossmediale Glaubenskommunikation

Der Master wird dem oben geschilderten Bedarf Rechnung tragen, indem er mehrere thematische Stränge bearbeitet, die jeweils direkt auf das Oberthema der crossmedialen Glaubenskommunikation bezogen werden: Zum einen werden in jedem Semester theologische Inhalte vermittelt, dies aber jeweils mit einem Fokus auf die kommunikativen Aspekte von Theologie und Glaube. Dabei wird deutlich: Christliche Theologie ist als Reflexion auf Selbstmitteilung (Offenbarung) präzise beschreibbar. Und Kirche als Institution und Re-Präsentation dieser Selbstmitteilung kann sich nicht anders denn als Zeichen und Werkzeug von religiöser Kommunikation beschreiben. Zum anderen wird Wissen über den gesellschaftlichen Kontext, in dem sich Glaubenskommunikation heute bewegt, vermittelt: Wie lassen sich Glauben und Kommunikation in Zeiten religiöser Pluralisierung und Individualisierung vermitteln? Welche Zielgruppen kann aktuelle Glaubenskommunikation in welcher Weise ansteuern? Wie verändern digitalen Medien die Erfordernisse an zeitgemäße Glaubenskommunikation? Mit kommunikationswissenschaftlichen, konzeptionell und praktisch ausgerichteten Modulen werden drittens Grundlagen in den Bereichen der Kommunikation(splanung) und Vertiefungen im Bereich crossmedialer und digitaler Anwendungsfelder vermittelt. Diese werden jeweils in den konkreten Beispielen schon auf die Besonderheit kirchlicher und glaubensbezogener Kommunikation angewendet. Die eigenständige Arbeit an einer Kampagne bringt schließlich die Kompetenzen und Kenntnisse aus allen Modulen zusammen.

Diese grundsätzliche Struktur des Studienganges wird mit einem thematischen Schwerpunkt pro Semester gekreuzt, der allen angebotenen Veranstaltungen als Referenzpunkt und als globales Lernziel übersteht: In den ersten beiden Semestern ist dies das Thema „Gottesglaube vermitteln“, mit dem sich sowohl die theologischen Module sowohl anthropologisch wie offenbarungstheologisch auseinandersetzen als auch die gesellschaftswissenschaftlichen Module, die nach den Möglichkeiten und Kontexten der Vermittlung von Gottesglaube in Zeiten religiöser Pluralisierung fragen. Auch die kommunikationswissenschaftlichen und praktischen Module denken ihre konkreten Inhalte reflexiv wie operativ auf diese Herausforderung hin.

„Katholischsein vermitteln“ ist das Thema des zweiten Studienjahres. Hier wird in den Blick genommen, was „katholisch glauben“ überhaupt ausmacht, und wie Liturgie und Gottesdienst als besonders öffentlichkeitsschaffende Kommunikationsformen dazu beitragen. Der Blick auf neue mediale Wege gegenwärtiger Glaubenskommunikation und die Wechselwirkungen von Religion und Medien kontextualisiert die theologische Perspektive, indem er auf soziologischer Basis die Besonderheiten gegenwärtiger Glaubenskommunikation herausstellt. Dieser Fokus wird in den kommunikationswissenschaftlichen und medienpraktischen Modulen aufgegriffen, die sich ganz der Herausforderung crossmedialer Glaubenskommunikation widmen. Ein methodisch orientiertes Modul zur Evaluation von Kommunikationsprojekten trägt Sorge dafür, dass die vermittelten praktischen Fähigkeiten in der Planung von Kommunikation durch die abschließende Erhebung und Bewertung des Projekterfolges und die Generierung von konsekutiven Learnings abgerundet werden.

Das fünfte Semester schließlich widmet sich der Kommunikation unter den komplexen Bedingungen einer medial und religiös pluralen Moderne, die christlichen Institutionen mit neuen Herausforderungen begegnet. Die Entwicklung einer umfangreichen Kampagne als Abschlussprodukt einer Studienkohorte gibt Gelegenheit, mit Personen aus der Praxis in den Austausch zu treten, aber vor allem das Erlernte und Reflektierte in einen umfangreichen Anwendungsfall zu bringen.

Das sechste Semester schließlich gibt einerseits Raum zum Verfassen der Masterarbeit und ihrer Verteidigung. Auf wissenschaftlicher Basis können, in Abhängigkeit der Profilbildung der betreffenden Studierenden, noch einmal spezifische Herausforderungen gegenwärtiger medialer Glaubenskommunikation eruiert und eingeordnet werden.

Zugangsvoraussetzungen

  • Bachelor-Abschluss im Umfang von 210 CP, bei weniger als 210 CP (aber mindestens 180 CP) können die fehlenden CP entweder durch ein Nachstudium oder durch die Anerkennung und Anrechnung bereits vorliegender Leistungen (etwa einschlägiger Berufserfahrung) erworben werden
  • einschlägige berufliche Tätigkeit von in der Regel mindestens einem Jahr
  • theologische und/oder journalistische/kommunikationswissenschaftliche Kenntnisse aus Studium oder Praxis
  • sehr gute Deutschkenntnisse
  • keine konfessionellen Einschränkungen

Die Module des Masters Crossmediale Glaubenskommunikation

Theologische Module:
T1: Gottesglaube kommunizieren (8 CP)
T2: Katholischsein kommunizieren (8 CP)
T3: Kirche im Gegenwind (6 CP)

Gesellschaftswissenschaftliche Module:
G1: Religiöse Kommunikation und gesellschaftliche Pluralisierung (8 CP)
G2: Religiöse Kommunikation und digitaler Wandel (5 CP)
G3: Methoden der Projektevaluation (5 CP)

Kommunikationswissenschaftliche und -praktische Module:
K1: Grundlagen der Kommunikation (7 CP)
K2: Kommunikationsplanung (7 CP)
K3: Crossmedial kommunizieren (11 CP)

Abschlussmodule:
A1: Kampagnenentwicklung (8 CP)
A2: Masterarbeit (17 CP)

Wissenschaftliche Leitung:

Prof. Dr. Matthias Sellmann

©Martin Steffen

Matthias Sellmann, Jg. 1966, kath. Theologe und Sozialwissenschaftler, Professor für Pastoraltheologie an der Ruhr-Universität Bochum. Großes Engagement für öffentliche Theologie und aktive Glaubenskommunikation; erkennbar etwa an: Mitglied des Zentralkomitee der Deutschen Katholiken; Berater der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz; Mitglied der Synodalversammlung im Synodalen Weg; Empfehlung der RUB für den DFG-Communicator-Preis 2020. Gründungsdirektor des ‚Zentrum für angewandte Pastoralforschung‘ und hier des ‚Kompetenzzentrum für Digitale Religiöse Kommunikation‘. Intensive Vortrags- und Publikationstätigkeit im Themengebiet. Förderung u.a. folgender Pionierprojekte der crossmedialen Glaubenskommunikation (vgl. www.zap-bochum.de): sinnstiftermag; silentMOD, 1-31.tv, faithpwr, zap:aerothek; craft-book Markenentwicklung.

Hauptverantwortliche Dozierende:

Erik Flügge

Politologe & Germanist, Geschäftsführer der Strategieberatung SQUIRREL & NUTS GmbH, Geschäftsführer der Digitalagentur barracuda GmbH

Dr. Anna Neumaier

Dr. Anna Neumaier ist Religionswissenschaftlerin und Leiterin des Kompetenzzentrums „Digitale religiöse Kommunikation“ am Zentrum für angewandte Pastoralforschung der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind gegenwärtige Religion und Religiosität in Deutschland, Religion und digitale Medien, religiöse Pluralisierung und qualitative Religionsforschung. Sie verantwortet den gesellschaftswissenschaftlichen Bereich des Studienangebotes „Crossmediale Glaubenskommunikation“, und gemeinsam mit Prof. Matthias Sellmann und Erik Flügge das Studienangebot insgesamt.

Weitere Dozierende:

Theresa Brückner

Theresa Brückner ist seit 2019 Pfarrerin für Kirche im digitalen Raum im Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg und Teil der Arbeitsstelle Theologie der Stadt. Sie hat an der Humboldt- Universität zu Berlin Evangelische Theologie studiert und 2016 mit dem 1. Theologischen Examen abgeschlossen. Ihr Vikariat absolvierte sie in der Evangelischen Kirchengemeinde Frohnau und schloss dieses 2018 mit dem 2. Theologischen Examen ab.
In den Sozialen Medien ist sie auf Instagram, YouTube, Twitter und facebook unter @theresaliebt zu finden. Im Jahr 2020 wurde sie als „Beste Flauscherin“ des Jahres 2019 mit dem Goldenen Blogger ausgezeichnet. Als Sinnfluencerin Teil des evangelischen Contentnetzwerkes yeet und des konfessionsübergreifenden Netzwerks ruach.jetzt.

Prof. Dr. Traugott Jähnichen

Seit 1998 Lehrstuhlinhaber für Christliche Gesellschaftslehre an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Studium der Evangelischen Theologie und der Wirtschaftswissenschaften in Bochum, Bonn und Wuppertal.
Nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung der EKvW sowie der Kammer für soziale Ordnung der EKD (stellvertr. Vorsitzender). Mitherausgeber u.a. der Zeitschrift für Evangelische Ethik, des Evangelischen Soziallexikons, des Diakonielexikons und des Jahrbuchs Sozialer Protestantismus. Vorstandmitglied im Institut für soziale Bewegungen und im Institut für Deutschlandforschung an der RUB. Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des sozialen Protestantismus, Grundfragen der Sozial- und Wirtschaftsethik, fundamentaltheologische Fragen sowie die kirchliche Zeitgeschichte mit dem Schwerpunkt der Diakoniegeschichte.

Prof. Dr. Alexander Nagel

Alexander-Kenneth Nagel ist seit 2015 Professor für sozialwissenschaftliche Religionsforschung am Institut für Soziologie der Georg-August-Universität Göttingen. In Forschung und Lehre beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit Migration und religiöser Pluralisierung, Prozessen der interreligiösen und interkulturellen Öffnung sowie apokalyptischer Naherwartung in modernen Gesellschaften. Im Studiengang „Crossmediale Glaubenskommunikation“ trägt er zum religionssoziologischen Lehrangebot bei.

Prof. Dr. Lars Rademacher

Foto: Maike Hermann

Dr. Lars Rademacher ist seit 2014 Professor für Unternehmens- und Nachhaltigkeitskommunikation am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt (hda), wo er das Promotionszentrum Nachhaltigkeitswissenschaften leitet und Direktor am Institut für Kommunikation und Medien (ikum) ist. Er unterrichtet hier schwerpunktmäßig in den Studiengängen Onlinekommunikation (BSc), Onlinejournalismus (BA) und im internationelen Master Media, Technology & Society (MSc). Vor seiner akademischen Laufbahn war er viele Jahre als Kommunikationsberater tätig, bevor er als Pressesprecher für ein Science Center und einen großen DAX Konzern gearbeitet hat. Seit 2007 ist der studierte Medienwissenschaftler und Katholische Theologe hauptamtlich in der Lehre tätig, coacht und unterrichtet daneben an mehreren deutschen und internationalen Hochschulen und berät Untertnehmen und Organisationen als Partner von Lintemeier Advisors. Seit 2018 ist Lars Rademacher zudem ehrenamtlich Vorsitzender des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR), dem Selbstkontrollorgan der deutschen Kommunikationsbranche.

Frédéric Ranft

Frédéric Ranft [https://fredericranft.de] (*1986) ist Diplom-Kommunikationsdesigner und Artdirector der Strategieberatung SQUIRREL & NUTS GmbH. Er unterrichtet im Studienangebot „Crossmediale Glaubenskommunikation“ den Kurs Informationsdesign.

Björn Szymanowski

Björn Szymanowski (*1991) hat Theologie (Mag. Theol.) und Geschichte (B.A.) in Bochum studiert. Seit 2018 arbeitet er als Pastoraltheologe am Zentrum für angewandte Pastoralforschung (zap). Im März 2021 übernahm er die Leitung des am zap angesiedelten Kompetenzzentrums „Führung in Kirche und kirchlichen Einrichtungen“. Er forscht zu Themen rund um die Frage der Kirchenentwicklung (Kirchenbindung, freiwilliges Engagement, Leadership) und promoviert im Fach Pastoraltheologie zum Thema Qualität, Management und Dienstleistungskommunikation in der Kirche.

Prof. Dr. Joachim Wiemeyer

Joachim Wiemeyer, geb. 1954, Studium der Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaft und Kath. Theologie in Münster.
Dr. rer. pol.; lic. theol., Habilitation in Christliche Sozialwissenschaften 1997 in Münster, von 1998-2021 Prof. f. Christliche Gesellschaftslehre an der Ruhr-Universität Bochum.
Berater der Deutschen Bischofskonferenz von 2001-2021 (Kommission VI und Kommission XIII).
Mitglied der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ (seit 1989).
Forschungsschwerpunkte: Wirtschaftsethik, Digitalisierung, Ökonomische Aspekte von Kirche und Caritas

Dr. Jula Well

Dr. theol. Jula Elene Well, Pfarrerin im Probedienst im Kirchenkreis Unna und Dozentin am Lehrstuhl für Praktische Theologie an der evangelisch-theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.
Jula Well forscht zu Seelsorge in Vergangenheit und Gegenwart, insbesondere mit Blick auf Palliative und Spiritual Care und Gender. Sie arbeitet mit den Mitteln der qualitativen Sozialforschung und Diskursanalyse und liefert Forschungsbeiträge zur Politischen Predigt in der Gegenwart, insbesondere mit Blick auf die sog. Flüchtlingskrise. Jula Well ist zudem Dozentin im Rahmen der Zusatzweiterbildung „Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen“ (Dattelner Curriculum), Moderatorin für ethische Fallbesprechungen und Autorin für Radioandachten im Deutschlandfunk.

Zielgruppe des Masters Crossmediale Glaubenskommunikation

Mitarbeitende kirchlicher Einrichtungen, darunter die Pressestellen und Hautabteilungen der (Erz)-Bistümer sowie der ev. Landeskirchen, der katholischen und evangelischen  Publizistik, Hilfswerke, Ordensgemeinschaften, Krankenhausgesellschaften, City- und Tourismuspastoral; Gemeindereferent*innen, Diakone, Pastoralreferent*innen; Pfarrer*innen, Pastöre, auch Ehrenamtliche aus Pfarrverbünden, Kirchenkreisen und Beratungsgremien beider Konfessionen

Möchten Sie mehr über den Master Crossmediale Glaubenskommunikation wissen?

Dann beraten wir Sie gerne telefonisch oder per E-Mail oder vereinbaren Sie einfach einen individuellen Beratungstermin in der Akademie. Zudem bieten wir ab und zu Infoveranstaltungen an, bei denen Sie den Studiengang erleben und mit aktuellen Studierenden in Kontakt treten können.

Bewerben Sie sich ganz bequem über das Bewerbungsformular und melden Sie sich bei Fragen z.B. unter glaubenskommunikation@akademie.rub.de.

Quickfacts

Beratung & Kontakt

Hanna Steppat
Hanna SteppatStudiengangskoordinatorin
Bewerbungsformular

Qualität

Qualität unser berufsbegleitenden Masterstudiengangs Human Resource Management - Teilnehmer Weiterempfehlung

Kooperationspartner

Master in Human resource Management an der Akademie der Ruhr Universität Bochum