Glaubenskommunikation: Der richtige Draht nach oben – und in die Medien

Viele Menschen haben hin und wieder das Gefühl, die Medienrealität würde sie mit ihrer Beschleunigung irgendwann überholen. Wir fühlen uns abgehängt und nicht up-to-date, wie es so schön heißt. Zudem bringen wir wohl kaum eine andere Institution weniger mit sozialen Medien in Verbindung als die Kirchen. Folgen Sie Ihrer Gemeinde auf Instagram oder werden Sie über neue Termine via Facebook informiert? Viele Glaubensgemeinschaften haben die crossmediale Kommunikation in den letzten Jahren so sehr vernachlässigt, dass diese Szenarien fast schon absurd erscheinen. Das müsste allerdings nicht so sein. Die Medien bieten viele Möglichkeiten, zeitgemäße Kommunikation zu gestalten und so Menschen für den Gottesglauben zu erreichen.

Wieso sollten VertreterInnen von religiösen Organisationen nicht lernen, die medialen Optionen zu nutzen und Kompetenzen aus der Praxis zu adaptieren? Die sozialen Medien werden in der Zukunft eher an Bedeutung gewinnen. Sich vor ihren Potenzialen zu verschließen bedeutet auch, sich ganzen Gruppen zu versagen, auf die man angewiesen sein wird. Es ist also an der Zeit, Glaubenskommunikation zu professionalisieren und an die medialen Gegebenheiten anzupassen.

Das Zentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP) und die Akademie der Ruhr-Universität haben einen Zertifikatskurs entwickelt, der diese wichtigen Kompetenzen der Crossmedialen Glaubenskommunikation vermittelt. Unsere Inhalte sind durch die Einbindung einer Marketingagentur praxisnah und umsetzbar, während sie zugleich durch aktuelles Forschungswissen auch akademisch unterfüttert sind. In dieser Form ist das Programm „Crossmediale Glaubenskommunikation“ einzigartig und eine perfekte Chance, die zeitgemäße Kommunikation von Glauben zu fördern. In Modulen wie z.B. „Kommunikation in Zeiten religiöser Pluralisierung“ oder „Informationsdesign“ lernen Sie ganz praxisnah, wie Sie die sozialen Medien nutzen können, um zielgruppenadäquat und qualifiziert kommunizieren zu können.

Dabei bieten wir zwei Varianten an: Ein „Certificate of Advances Studies“ (CAS), das für den erfolgreichen Abschluss der Module eines Semesters verliehen wird, sowie ein „Diploma of Advanced Studies“ (DAS), das für den erfolgreichen Abschluss der Module zweier Semester verliehen wird. Beide Zertifikate können anerkannt werden für den geplanten Masterstudiengang „Crossmediale Glaubenskommunikation“, der sich gerade im Akkreditierungsprozess befindet.

Die Anmeldefrist für den Start des ersten Semesters (Seminarstart 7. Januar 2021) endet am 1. November 2020.

Sie haben Fragen zum Zertifikatskurs „Crossmediale Glaubenskommunikation„? Zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.