Keine andere Wahl! Politik sprachsensibel unterrichten

Die Herausforderungen für Lehrkräfte im Fachunterricht sind in den letzten Jahren weiter gestiegen. Kulturelle Unterschiede machen den Unterricht vielfältiger und spannender, sind aber oftmals auch eine schwierige Aufgabe für die Lehrenden vor allem im Fachunterricht.

Das Seminar richtet sich an Lehrkräfte in Schulen und betrieblicher Bildung mit dem Ziel der Weiterbildung. Es soll Methoden für den Politikunterricht an die Hand geben, mit denen der Schulalltag sprachsensibel und möglichst ohne Sprachhürden bewältigt werden kann.

Gerade der Politikunterricht erfordert eine besonders sensible Vorgehensweise. Wie gelingt es uns beispielsweise Themen zu vermitteln, die in vielen Kulturkreisen bislang ein Tabu waren? Welche politischen Hintergründe oder Erlebnisse bringen die Lernenden mit, die ihnen den Zugang in die Politik erschweren? Zu dieser ohnehin schon schwierigen Situation setzen sich die Lehrkräfte mit sprachlichen Defiziten bei den Lernenden und mit heterogenen Lerngruppen auseinander.

Aber nur der Zugang zur Sprache macht auch den Zugang zum Fach möglich.

Was ist der Schlüssel für einen gelingenden Fachunterricht? 

Wir tragen methodische und didaktische Hilfestellungen zusammen, die in der Unterrichts-Praxis umsetzbar sind. In der Gruppe sollen auf Grundlage von sprachsensiblen Theorien und anhand vorhandener Unterrichtsmaterialien verschiedene Handlungsmöglichkeiten für den sprachsensiblen Politikunterricht erarbeitet werden. Sie setzen sich in dieser Weiterbildung unter anderem mit folgenden Fragen auseinander:

  • Wie können Fachinhalte und Sprache gleichzeitig unterrichtet werden?
  • Welche Bedeutung hat sprachsensibles Unterrichten für die Lernenden und Lehrenden im politischen Fachunterricht?
  • Wie kann sprachsensibler Fachunterricht gestaltet werden? Wie wird das Verstehen von Handlungsanweisungen möglich oder wie gelingt der Zugang zu Texten?

Ihre ganz persönliche Wissens- und Handlungskompetenz soll dabei in das Seminar mit einfließen. In Selbstarbeitsphasen und Fachvorträgen sollen Methoden erarbeitet werden, die heterogenen Lerngruppen den Zugang in den Fachunterricht ermöglichen.

Der Baustein besteht aus zwei Präsenzterminen, die jeweils vier Zeitstunden umfassen (exkl. Pausen), und einer Selbstarbeitsphase zwischen den beiden Präsenzterminen, in der Sie sich eigenständig mit der Thematik der Weiterbildung auseinandersetzen werden (ca. 20 Zeitstunden).

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