Umzug der Akademie nach Mark 51°7

Nach langen Vorbereitungen hat der Umzug der Akademie auf das Gelände von Mark 51°7 in Bochum Laer nun am 24.09.2020 endlich stattfinden können. Nachdem das Adam Opel AG Werk Bochum I, wie das Werk mit vollem Namen hieß, im Juni 2015 endgültig seine Pforten schließen musste, kaufte die Firma Bochum Perspektive 2022 GmbH das Gelände zu einem symbolischen Preis, um es im Rahmen des Projekts Mark 51°7 einer neuen Bestimmung innerhalb Bochums Stadtplanung zuzuführen.

Das Gelände beherbergt inzwischen ein DHL Logistikcenter und wird noch sehr viele Industriepartner anlocken. Laut Bochum Perspektive 2022 sind bereits heute 60 Prozent der verfügbaren Industrie- und Gewerbeflächen vermarktet. Die Website des Projekts verspricht einen großen Wissens- und Industriepark, der modernes Arbeiten möglich macht. Derzeit sind die Baumaschinen noch sehr emsig im Einsatz und wir sind sehr gespannt darauf, wie sich unsere neue Umgebung in den nächsten Monaten entwickeln wird.

Der Stress während des Umzugs hielt sich in Grenzen, so gut wie das Vorhaben geplant war, zeigte es sich auch in der Umsetzung. Alles kam an seinen Platz und schon bald konnten die Kolleginnen und Kollegen ihre neuen Arbeitsplätze beziehen. Die großzügigen Seminarräume befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den Büros und machen eine noch bessere Betreuung unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglich. Helle, moderne Räume bieten durch die vielen Fenster auch in Zeiten der Pandemie einen sicheren Arbeitsplatz. Der Tag des Umzugs kam einem Wiedersehen gleich: Da viele KollegInnen seit Monaten im Home Office arbeiten, war es wirklich schön, mal wieder gemeinsam Hand anzulegen (aka Kisten zu schleppen) und einen Kaffee trinken zu können.

Einen großen Teil des O-Werks wird in Zukunft von verschiedenen Instituten der RUB genutzt, so ziehen z.B. das ZAP (Zentrum für angewandte Pastoralforschung), das CEIT, die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB / IG Metall und das RUB Makerspace in die Räumlichkeiten dort. Einige unserer neuen “Nachbarn” haben wir bereits kennengelernt und freuen uns auf den Austausch, den eine offen gestaltete Küche wie im O-Werk bringen wird.