Bedarfsorientierte, intelligente Weiterbildungsformate für Frauen in Teilzeit

Die Akademie der Ruhr-Universität konnte gemeinsam mit dem Helex Institut Bochum erfolgreich ein neues Bildungsforschungsprojekt starten! Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) fördern im Programm „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten“ Projekte zur Anpassung an den Arbeitsmarktwandel durch Qualifizierung und Gleichstellung.

Motivation: Die deutsche Wirtschaft ist von tiefgreifenden und irreversiblen Transformationsprozessen gekennzeichnet, deren Dynamik durch den demografischen Wandel und den zunehmenden Fachkräftemangel verstärkt wird. Dennoch bleibt das Potenzial von Frauen in Teilzeit weitgehend ungenutzt. Für Frauen in Teilzeit ist diese Beschäftigungsform mit langfristigen Konsequenzen verbunden, denn sie geht oft mit einer Stagnation der beruflichen Bildung einher, wodurch sich mittel- bis langfristig ungleiche Entgeltstrukturen ergeben. In den Unternehmen selbst ist oftmals kein betriebliches Bewusstsein für geschlechtsspezifische Karrierehindernisse vorhanden.

An dieser Stelle setzt das Projekt BeFiT – Bedarfsorientierte, intelligente Weiterbildungsformate für Frauen in Teilzeit – an:

Laufzeit: 2026 – 2028
Pilot-Branche: Metall- und Elektroindustrie
Unternehmensgröße: KMU und Großunternehmen

Haben Sie Interesse an einer Teilnahme als Pilot-Unternehmen, dann schreiben Sie uns gerne eine kurze E-Mail an BeFit@akademie.ruhr-uni-bochum.de

Zur Projekthomepage:
https://akademie.rub.de/forschungsprojekte/befit/

Coaching-Angebot für Mitarbeitende der SMA Solar Technology AG

Veränderungen gut bewältigen – mit professioneller Unterstützung durch angehende Business-Coaches der Akademie der Ruhr-Universität Bochum.

Jetzt für ein Coaching vormerken

Veränderungen im Unternehmen können mit Unsicherheit, hoher Belastung und vielen Fragen verbunden sein – für Dich als Mitarbeitende*n genauso wie als Führungskraft. In Kooperation mit der SMA Solar Technology AG bietet Dir die Akademie der Ruhr-Universität Bochum deshalb die Möglichkeit, ein kostenfreies Coaching durch angehende Coaches unserer zertifizierten Coaching-Ausbildung zu nutzen.

Im Coaching hast Du Raum, Deine persönliche Situation zu sortieren, neue Perspektiven zu entwickeln und konkrete nächste Schritte zu planen – vertraulich, wertschätzend und auf Deine berufliche Rolle bezogen.

Für wen ist das Angebot gedacht?

Dieses Angebot richtet sich an alle Mitarbeitenden der SMA Solar Technology AG – unabhängig davon, ob Du persönlich vom Personalabbau betroffen bist oder nicht.

Zum Beispiel, wenn Du

  • die aktuelle Situation als belastend erlebst,
  • als Führungskraft mit der Begleitung Deines Teams herausgefordert bist,
  • Dich beruflich neu orientieren oder Deine nächsten Schritte klären möchtest,
  • Deine Rolle, Zusammenarbeit oder Kommunikation im Arbeitskontext reflektieren willst.

Was ist Coaching – und was nicht?

Coaching ist eine professionelle, zeitlich begrenzte Begleitung bei beruflichen Fragestellungen. Im Zentrum stehen Deine Ziele, Ressourcen und Lösungen – nicht fertige Ratschläge.

Wichtige Abgrenzung:

  • Coaching ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
  • Im Coaching werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen gegeben.
  • Coaching ist keine Rechts- oder Steuerberatung; rechtliche Entscheidungen solltest Du mit entsprechend qualifizierten Fachpersonen klären.

Welche Themen können bearbeitet werden?

Typische berufliche Themen im Coaching sind zum Beispiel:

  • Umgang mit Belastung, Stress und Unsicherheit im Job,
  • Klärung Deiner Rolle und der Erwartungen im Team oder gegenüber Vorgesetzten,
  • Entscheidungs- und Orientierungssituationen (z.B. berufliche Neuausrichtung, nächste Schritte),
  • Konflikte und Zusammenarbeit im Team,
  • Reflexion Deines Führungsverständnisses und Führungsverhaltens.

Im Mittelpunkt steht immer Dein beruflicher Kontext – Dein Arbeitsalltag bei SMA und Deine Rolle darin.

Wer coacht Dich?

Die Coachings werden von angehenden Coaches durchgeführt, die an der Akademie der Ruhr-Universität Bochum eine fundierte Coaching-Ausbildung für die Arbeits- und Organisationswelt absolvieren.

  • Die Ausbildung folgt anerkannten Standards der berufsbegleitenden Weiterbildung an der Ruhr-Universität Bochum.
  • Die angehenden Coaches werden fachlich eng begleitet und supervidiert.
  • Sie arbeiten mit etablierten Methoden des systemischen und lösungsorientierten Business-Coachings.

Für Dich bedeutet das: Du profitierst von einer professionellen Prozessbegleitung und unterstützt gleichzeitig die praktische Qualifizierung der angehenden Coaches.

Wie ist der Rahmen des Coachings?

  • In der Regel umfasst ein Coachingprozess bis zu 10 Sitzungen.
  • Eine Sitzung dauert üblicherweise zwischen 60 und 90 Minuten.
  • Die Durchführung kann – je nach Absprache – online oder vor Ort erfolgen.
  • Die konkreten Modalitäten (Termine, Ort, Sprache) klärst Du direkt mit Deinem Coach.

Vertraulichkeit und Datenschutz

Vertraulichkeit ist ein zentrales Prinzip professionellen Coachings.

  • Inhalte aus den Coachinggesprächen werden nicht an Vorgesetzte, HR oder andere Stellen bei SMA zurückgemeldet.
  • Die Anmeldung und Terminabstimmung laufen direkt über die Akademie der Ruhr-Universität Bochum.
  • Deine personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Organisation und Durchführung des Coaching-Angebots verarbeitet.

Kosten

Die Teilnahme am Coaching ist für Mitarbeitende der SMA Solar Technology AG kostenfrei. Dir entstehen durch die Nutzung des Angebots keine Gebühren.

Wie meldest Du Dich an?

Wenn Du Interesse an einem Coaching hast, kannst Du Dich unverbindlich vormerken lassen.

  1. Klicke auf den untenstehenden Link „Jetzt für ein Coaching vormerken“.
  2. Fülle das kurze Online-Formular mit Deinen Kontaktdaten und einigen Angaben zu Deinem Anliegen aus.
  3. Die Akademie der Ruhr-Universität Bochum meldet sich bei Dir, um das weitere Vorgehen zu besprechen und eine passende Zuordnung zu einem Coach vorzunehmen.

Jetzt für ein Coaching vormerken

Akademie der Ruhr-Universität gleich mehrfach unter den Besten im Weiterbildungs-Ranking des SZ-Instituts

„Das Rektorat gratuliert dem Team der Akademie zum guten Abschneiden im Weiterbildungs-Ranking“, erklärt Rektor Prof. Dr. Martin Paul. „Die Akademie leistet an der Ruhr-Universität einen wesentlichen Beitrag dazu, Wissen zu vermitteln, das unmittelbar in die Praxis wirkt. Dieser Transfer von der Universität in die Gesellschaft ist uns auch in unserer Exzellenzstrategie-Bewerbung mit der TU Dortmund als Ruhr Innovation Lab ein wichtiges Anliegen.“

Die Akademie der Ruhr-Universität hat im aktuellen Weiterbildungs-Ranking 2025 für Hochschulen des SZ-Instituts der Süddeutschen Zeitung herausragende Platzierungen erzielt und sich in mehreren Kategorien als eine der führenden akademischen Weiterbildungseinrichtungen Deutschlands positioniert. Die unabhängige Studie wurde vom Sozialwissenschaftlichen Institut Schad (SWI) im Auftrag des SZ-Instituts durchgeführt und bewertet Weiterbildungsangebote an 191 deutschen Hochschulen in insgesamt 24 Kategorien.

In der Kategorie „Weiterbildung Führung und Management“ erhielt die Akademie der Ruhr-Universität die Bewertung „Top“ mit 96 von 100 Punkten, womit sie sich unter den besten Anbietern in Deutschland platzieren konnte. Dieses Ergebnis unterstreicht die hohe Qualität und Praxisrelevanz der Führungskräfteprogramme der Akademie.

Darüber hinaus wurde die Akademie der Ruhr-Universität als „Beste“ im Bereich „Weiterbildung Nachhaltigkeit“ und „Weiterbildung Coaching“ ausgezeichnet, ein Beleg für das herausragende Angebot in einem der wichtigsten Zukunftsfelder der beruflichen Weiterbildung. Die Kategorie Nachhaltigkeit umfasst Programme, die zur Förderung nachhaltiger Kompetenzen und verantwortungsvoller Umsetzung in Wirtschaft und Gesellschaft beitragen.

Mit diesen Platzierungen bestätigt die Akademie als Transferausgründung der Ruhr-Universität Bochum einmal mehr ihren Anspruch, wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisnahe Weiterbildungsformate auf hohem Niveau anzubieten. Die Auszeichnungen dokumentieren die kontinuierliche Weiterentwicklung der Angebote, die sich sowohl an Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung als auch an motivierte Professionals richten.

„Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung im SZ-Institut-Ranking“, sagt Dr. Yves Gensterblum, Geschäftsführer der Akademie der Ruhr-Universität. „Die hohen Platzierungen sind ein weiteres sichtbares Zeichen dafür, dass wir mit unserem innovativen, evidenzbasierten Weiterbildungsportfolio die aktuellen Anforderungen von Fach- und Führungskräften treffen und qualitativ hochwertige Angebote zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung bereitstellen.“

Über die Akademie der Ruhr-Universität
Die Akademie der Ruhr-Universität ist eine zentrale Transferinstitution der Ruhr-Universität Bochum für außerstudentische Weiterbildung und bietet ein breites Spektrum an berufsbegleitenden Studiengängen, Zertifikatskursen und individuell zugeschnittenen Programmen. Praxisorientierte Inhalte, wissenschaftliche Fundierung und starke Vernetzung mit der regionalen und nationalen Wirtschaft zeichnen das Weiterbildungsangebot aus.

Zum Weiterbildungs-Ranking:
https://www.sueddeutsche.de/advertorial/sz-institut/weiterbildung-hochschulen-2025/

Beitrag im News-Portal der Ruhr-Universität:
https://news.rub.de/transfer/2026-02-10-hochschulen-im-vergleich-grosser-erfolg-fuer-die-weiterbildung

 

Systemischer Coach: Professionelle Begleitung im Kontext

Ein systemischer Coach arbeitet nicht isoliert mit individuellen Themen, sondern berücksichtigt stets das Umfeld, in dem Menschen handeln. Entscheidungen, Konflikte oder Herausforderungen werden als Teil eines größeren Systems verstanden.

Systemisches Coaching ist besonders dort wirksam, wo Beziehungen, Rollen und Dynamiken eine zentrale Rolle spielen.

Was zeichnet einen systemischen Coach aus?

Systemische Coaches gehen davon aus, dass Klient:innen die Expert:innen für ihre eigenen Lösungen sind. Der Coach gestaltet den Prozess, stellt Fragen und eröffnet neue Perspektiven.

Kennzeichnend sind:

  • systemische und konstruktivistische Denkweise

  • Arbeit mit Kontexten und Wechselwirkungen

  • Allparteilichkeit und professionelle Haltung

  • lösungs- und ressourcenorientierte Methoden

Einsatzfelder systemischen Coachings

  • Führungskräfte- und Executive Coaching

  • Coaching im organisationalen Kontext

  • Rollenklärung und Entscheidungsprozesse

  • Begleitung in Veränderungs- und Übergangsphasen

Systemische Coaches arbeiten häufig an der Schnittstelle von Person, Team und Organisation.

Warum systemisches Coaching besonders gefragt ist

In komplexen Arbeitswelten reichen lineare Lösungen oft nicht aus. Systemisches Coaching ermöglicht es,

  • Zusammenhänge sichtbar zu machen

  • Dynamiken bewusst zu reflektieren

  • nachhaltige Veränderungen anzustoßen

Damit eignet sich dieser Ansatz besonders für anspruchsvolle berufliche Kontexte.

Fazit

Der systemische Coach begleitet Menschen dabei, sich selbst und ihr Umfeld besser zu verstehen. Durch den Blick auf Beziehungen, Muster und Kontexte entsteht nachhaltige Entwicklung – individuell und organisational.

Perfekt eignet sich unsere Ausbildung für die systemische Beratung in Teams unter der Führung von Romy Kranich-Stein. Schaut mal vorbei!

Was ist Business Excellence? Bedeutung, Prinzipien und Nutzen einfach erklärt

Business Excellence steht für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg durch exzellente Führung, klare Prozesse und kontinuierliche Verbesserung. Der Begriff begegnet Unternehmen immer häufiger – insbesondere im Zusammenhang mit Qualitätsmanagement, Lean Management und Organisationsentwicklung.

Doch was genau bedeutet Business Excellence?
Und wie können Organisationen dieses Prinzip in der Praxis umsetzen?

Was bedeutet Business Excellence?

Business Excellence beschreibt die Fähigkeit einer Organisation, dauerhaft herausragende Ergebnisse zu erzielen – für Kunden, Mitarbeitende, Partner und die Gesellschaft.

Im Mittelpunkt stehen dabei:

  • eine klare strategische Ausrichtung

  • wirksame Führung

  • effiziente und stabile Prozesse

  • kontinuierliche Verbesserung

  • nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg

Business Excellence ist kein einmaliges Projekt, sondern ein dauerhafter Entwicklungsprozess.

Die Grundidee von Business Excellence

Die zentrale Frage lautet:

👉 Wie gelingt es Organisationen, heute erfolgreich zu sein und gleichzeitig zukunftsfähig zu bleiben?

Business Excellence verbindet dafür mehrere Perspektiven:

  • Strategie & Führung

  • Prozesse & Qualität

  • Mitarbeitende & Kultur

  • Kundenzufriedenheit

  • Innovation & Lernen

Bekannte Modelle wie das EFQM-Modell oder Lean-Management-Ansätze bilden die methodische Grundlage.

Praxisbeispiel: Business Excellence im Unternehmensalltag

Ein mittelständisches Produktionsunternehmen stellt fest, dass:

  • Durchlaufzeiten zu lang sind

  • Fehlerquoten steigen

  • Mitarbeitende unzufrieden sind

  • Kunden sich über Lieferverzögerungen beschweren

Schritt 1: Analyse

Mithilfe eines Business-Excellence-Ansatzes werden Prozesse analysiert, Kennzahlen erhoben und Mitarbeitende eingebunden. Dabei zeigt sich:
Viele Abläufe sind unnötig komplex, Verantwortlichkeiten unklar und Verbesserungen werden nicht systematisch verfolgt.

Schritt 2: Umsetzung

Das Unternehmen führt Lean-Prinzipien ein:

  • klare Prozessstandards

  • regelmäßige Verbesserungsrunden

  • stärkere Einbindung der Mitarbeitenden

  • transparente Kennzahlen

Schritt 3: Ergebnis

Nach einigen Monaten zeigen sich messbare Erfolge:

  • kürzere Durchlaufzeiten

  • weniger Fehler

  • höhere Mitarbeiterzufriedenheit

  • bessere Kundenzufriedenheit

👉 Genau hier wird Business Excellence sichtbar: Strategie, Prozesse und Menschen greifen sinnvoll ineinander.

Business Excellence und das EFQM-Modell

Das EFQM-Modell ist eines der bekanntesten Frameworks für Business Excellence in Europa. Es strukturiert exzellente Unternehmensführung in drei Bereiche:

  1. Richtung (Direction) – Vision, Strategie, Führung

  2. Umsetzung (Execution) – Prozesse, Mitarbeitende, Ressourcen

  3. Ergebnisse (Results) – Leistung, Wirkung, Nachhaltigkeit

Business Excellence bedeutet also nicht nur gute Ergebnisse, sondern ein stabiles System, das diese Ergebnisse langfristig ermöglicht.

Warum ist Business Excellence für Unternehmen so wichtig?

Unternehmen stehen heute vor großen Herausforderungen:

  • steigender Wettbewerbsdruck

  • Fachkräftemangel

  • Digitalisierung

  • steigende Kundenanforderungen

Business Excellence hilft dabei:

✅ Prozesse zu strukturieren
✅ Qualität messbar zu verbessern
✅ Mitarbeitende aktiv einzubinden
✅ Veränderung nachhaltig zu gestalten
✅ Wettbewerbsfähigkeit zu sichern

Business Excellence und Lean Management

Ein zentraler Bestandteil von Business Excellence ist Lean Management.
Es fokussiert sich auf:

  • Wertschöpfung aus Kundensicht

  • Vermeidung von Verschwendung

  • kontinuierliche Verbesserung

  • klare Prozesse und Standards

Wer Business Excellence erfolgreich umsetzen möchte, profitiert daher von fundierten Lean-Kenntnissen.

👉 Passend dazu bietet die Akademie der Ruhr-Universität praxisorientierte Zertifikatskurse im Bereich Lean Management an:
https://akademie.rub.de/produkt-kategorie/zertifikatskurse/lean-management-weiterbildung/

Dort werden Methoden vermittelt, die direkt im Arbeitsalltag angewendet werden können – von Prozessanalyse bis kontinuierlicher Verbesserung.

Für wen ist Business Excellence relevant?

Business Excellence eignet sich für:

  • Unternehmen jeder Größe

  • öffentliche Einrichtungen

  • Projekt- und Prozessverantwortliche

  • Führungskräfte

  • Qualitäts- und Lean-Manager:innen

Besonders wertvoll ist der Ansatz für Organisationen, die ihre Abläufe systematisch verbessern und langfristig erfolgreich sein möchten.

Fazit: Business Excellence als Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg

Business Excellence ist kein Trend, sondern ein ganzheitlicher Ansatz für nachhaltige Unternehmensführung.
Er verbindet Strategie, Prozesse, Menschen und Ergebnisse zu einem funktionierenden Gesamtsystem.

Wer Business Excellence konsequent verfolgt, schafft:

  • bessere Qualität

  • zufriedenere Mitarbeitende

  • höhere Kundenbindung

  • langfristige Wettbewerbsfähigkeit

👉 Kurz gesagt: Business Excellence bedeutet, jeden Tag ein Stück besser zu werden – systematisch und nachhaltig.

Das EFQM-Modell einfach erklärt – ganzheitliches Qualitätsmanagement für nachhaltigen Erfolg

Das EFQM-Modell zählt zu den bekanntesten und bewährtesten Managementmodellen in Europa. Es unterstützt Organisationen dabei, ihre Leistungsfähigkeit systematisch zu bewerten, gezielt zu verbessern und langfristig erfolgreich zu bleiben.

Doch was genau steckt hinter dem Modell? Wie ist es aufgebaut – und warum spielt es im modernen Qualitäts- und Lean Management eine so wichtige Rolle?

Was ist das EFQM-Modell?

Das EFQM-Modell (European Foundation for Quality Management) ist ein ganzheitliches Management- und Bewertungsmodell zur Förderung von Exzellenz, Qualität und nachhaltiger Unternehmensentwicklung.

Im Mittelpunkt steht nicht nur das wirtschaftliche Ergebnis, sondern auch:

  • Führung und Strategie

  • Mitarbeitende und Unternehmenskultur

  • Prozesse und Innovation

  • Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit

  • Gesellschaftliche Verantwortung

Das Modell wird weltweit von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Organisationen genutzt – sowohl zur Selbstbewertung als auch zur systematischen Weiterentwicklung.

Ziel des EFQM-Modells

Das EFQM-Modell verfolgt ein klares Ziel:

👉 Organisationen dabei zu helfen, dauerhaft erfolgreich zu sein.

Das gelingt durch:

  • transparente Strukturen

  • klare Ziele

  • kontinuierliche Verbesserung

  • messbare Ergebnisse

Statt kurzfristiger Optimierung steht der nachhaltige Unternehmenserfolg im Fokus.

Aufbau des EFQM-Modells – einfach erklärt

Das aktuelle Modell basiert auf drei zentralen Dimensionen, die logisch aufeinander aufbauen.

1. Richtung (Direction)

In diesem Bereich geht es um die strategische Ausrichtung einer Organisation.

Zentrale Fragen sind:

  • Wofür stehen wir?

  • Welche Vision verfolgen wir?

  • Welche Werte prägen unser Handeln?

  • Welche Ziele wollen wir erreichen?

Hier spielen Führung, Unternehmenskultur und Strategieentwicklung eine zentrale Rolle.
Eine klare Richtung schafft Orientierung – für Mitarbeitende ebenso wie für Führungskräfte.

2. Umsetzung (Execution)

Dieser Bereich betrachtet, wie die gesetzten Ziele erreicht werden.

Dazu gehören:

  • effiziente Prozesse

  • Mitarbeitendenentwicklung

  • Ressourcen- und Partnermanagement

  • Innovationsfähigkeit

  • kontinuierliche Verbesserung (z. B. im Sinne von Lean Management)

Gerade hier zeigt sich, wie gut eine Organisation ihre Strategie in die Praxis umsetzt.

3. Ergebnisse (Results)

Am Ende stehen die messbaren Resultate:

  • Kundenzufriedenheit

  • Mitarbeiterzufriedenheit

  • wirtschaftliche Kennzahlen

  • gesellschaftliche Wirkung

  • nachhaltige Performance

Das EFQM-Modell bewertet also nicht nur Aktivitäten, sondern vor allem deren Wirkung.

Warum ist das EFQM-Modell heute so relevant?

Unternehmen stehen vor steigenden Anforderungen:

  • Fachkräftemangel

  • steigender Wettbewerbsdruck

  • Digitalisierung

  • Nachhaltigkeit

  • steigende Kundenerwartungen

Das Modell bietet hierfür einen strukturierten Rahmen, um:

  • Stärken und Schwächen zu erkennen

  • Verbesserungsmaßnahmen gezielt abzuleiten

  • Qualität messbar zu machen

  • Veränderungsprozesse erfolgreich zu steuern

Gerade in Verbindung mit modernen Managementansätzen wie Lean Management oder kontinuierlicher Verbesserung (KVP) entfaltet das Modell seine volle Wirkung.

EFQM und kontinuierliche Verbesserung

Ein zentraler Gedanke des EFQM-Modells ist das Lernen der Organisation.
Statt einmaliger Optimierung geht es um einen dauerhaften Zyklus aus:

  1. Analysieren

  2. Bewerten

  3. Verbessern

  4. Überprüfen

Viele Organisationen kombinieren das EFQM-Modell daher mit Methoden aus dem Qualitäts- und Lean Management, um Prozesse schlanker, effizienter und kundenorientierter zu gestalten.

Für wen eignet sich das EFQM-Modell?

Das Modell ist branchenunabhängig und eignet sich für:

  • kleine und mittlere Unternehmen

  • Konzerne

  • öffentliche Verwaltungen

  • Bildungseinrichtungen

  • Non-Profit-Organisationen

Besonders hilfreich ist es für Organisationen, die:

  • ihre Qualität systematisch verbessern möchten

  • ihre Strategie klarer ausrichten wollen

  • Mitarbeitende stärker einbinden möchten

  • nachhaltige Entwicklung anstreben

Fazit: Das EFQM-Modell als Kompass für nachhaltigen Erfolg

Das EFQM-Modell ist weit mehr als ein Qualitätsstandard.
Es ist ein ganzheitlicher Orientierungsrahmen, der hilft, Organisationen langfristig erfolgreich, lernfähig und zukunftssicher aufzustellen.

Wer sich intensiver mit Themen wie Qualitätsmanagement, Prozessoptimierung oder Lean Management beschäftigt, wird feststellen, dass viele moderne Managementansätze auf den Grundprinzipien des Modells aufbauen.

👉 Kurz gesagt:
Das EFQM-Modell hilft Organisationen, systematisch besser zu werden – heute und in Zukunft.

Coaching in Unternehmen: Entwicklung gezielt gestalten

Unternehmen stehen vor stetigem Wandel: neue Führungsanforderungen, komplexe Teamstrukturen und wachsende Dynamiken. Coaching in Unternehmen hat sich als wirkungsvolles Instrument etabliert, um Mitarbeitende und Führungskräfte gezielt in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Im Unterschied zu klassischen Trainings setzt Coaching auf individuelle Anliegen, Reflexion und nachhaltige Veränderung im Arbeitsalltag.

Was versteht man unter Coaching im Unternehmenskontext?

Coaching in Unternehmen ist eine professionelle, prozessorientierte Begleitung von Mitarbeitenden, Führungskräften oder Teams. Ziel ist es, Handlungsfähigkeit zu stärken, Perspektiven zu erweitern und eigenverantwortliche Lösungen zu entwickeln.

Typische Merkmale:

  • klar definierter Auftrag und Zielsetzung

  • vertraulicher Rahmen

  • Fokus auf berufliche Rollen und Herausforderungen

  • lösungs- und ressourcenorientiertes Vorgehen

Einsatzfelder von Coaching in Unternehmen

Führungskräfte-Coaching

  • Rollen- und Entscheidungsfindung

  • Führung in Veränderungsprozessen

  • Umgang mit Verantwortung und Konflikten

Mitarbeitenden-Coaching

  • berufliche Entwicklung und Karriereplanung

  • Stress- und Selbstmanagement

  • Übergänge und neue Aufgaben

Coaching im Change-Management

  • Begleitung von Transformationen

  • Reflexion von Dynamiken und Widerständen

  • Stärkung von Selbstorganisation

Warum Coaching für Unternehmen sinnvoll ist

Professionelles Coaching trägt dazu bei,

  • Führungskompetenzen nachhaltig zu stärken

  • Mitarbeitermotivation und Bindung zu erhöhen

  • Konflikte frühzeitig zu klären

  • Veränderungsprozesse wirksamer zu gestalten

Damit ist Coaching ein zentraler Baustein moderner Personal- und Organisationsentwicklung.

Fazit

Coaching in Unternehmen unterstützt Menschen dabei, ihre Rolle wirksam auszufüllen und mit Komplexität souverän umzugehen. Es ist kein kurzfristiges Instrument, sondern eine nachhaltige Investition in Qualität, Führung und Zusammenarbeit.

Perfekt eignet sich unsere Ausbildung zum Business-Coach unter der Führung von Dr. Marc Solga. Schaut mal vorbei!

Was macht eigentlich ein Operational Excellence Manager (OpEx Manager)?

Der Operational Excellence Manager, häufig auch OpEx Manager genannt, spielt eine Schlüsselrolle in Unternehmen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern wollen. Ziel dieser Position ist es, operative Prozesse messbar zu verbessern, Kosten zu senken und gleichzeitig Qualität sowie Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Operational Excellence Manager Aufgaben

Die Aufgaben eines Operational Excellence Managers sind breit gefächert und verbinden strategisches Denken mit operativer Umsetzung:

Prozessanalyse & Prozessoptimierung

OpEx Manager analysieren bestehende Prozesse und identifizieren Verschwendung, Engpässe und Ineffizienzen. Methoden wie Lean Management, Wertstromanalyse, Kaizen oder Six Sigma gehören zum täglichen Handwerkszeug.

Zur methodischen Vertiefung nutzen viele Fachkräfte z. B. Weiterbildungen wie den
Lean Expert in Production (für Produktionsprozesse) oder Lean Expert in Administration (für Büro- und Serviceprozesse).

Projektmanagement & Change-Management

Ein OpEx Manager führt bereichsübergreifende Optimierungsprojekte, moderiert Workshops und sorgt dafür, dass neue Prozesse nachhaltig im Unternehmen verankert werden.
Hier bewährt sich besonders das Methodenwissen aus dem LEAN Six Sigma Green Belt – hybrid.

Kennzahlen & Steuerungssysteme

Die Einführung und Überwachung von KPIs zählt ebenfalls zu den zentralen Operational Excellence Manager Aufgaben, um Verbesserungen messbar und steuerbar zu machen.

Schulung & Coaching

Ein wichtiger Bestandteil der Rolle: Mitarbeitende befähigen, kontinuierliche Verbesserungen selbst umzusetzen. Für diese Rolle qualifizieren sich viele OpEx Manager gezielt weiter – etwa mit Programmen wie Lean Master oder Lean Senior Expert in Production.

Typische OpEx Manager Aufgaben im Überblick

  • Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen

  • Einführung von Lean- und Six-Sigma-Methoden

  • Leitung von Verbesserungsprojekten

  • Change-Management & Kulturentwicklung

  • Coaching von Führungskräften und Teams

  • Strategische Beratung der Geschäftsführung

Operational Excellence Manager Gehalt

Das OpEx Manager Gehalt gehört in Deutschland zu den attraktiveren Managementgehältern:

Erfahrungslevel Jahresgehalt (brutto)
Einstieg ca. 48.000 – 60.000 €
Erfahrene OpEx Manager ca. 65.000 – 85.000 €
Senior / Leitung OpEx 90.000 €+

Je nach Branche, Standort und Verantwortung können die Gehälter darüber hinausgehen. Führungskräfte wie Head of Operational Excellence erzielen teils sechsstellige Jahresgehälter.

Weiterbildung zum OpEx Manager

Da Operational Excellence stark methodengetrieben ist, gehört kontinuierliche Weiterbildung zur Karriereentwicklung eines OpEx Managers:

Empfohlene Weiterbildungen:

Diese Zertifikatsprogramme aus der Lean-Management-Weiterbildung eignen sich ideal, um sich systematisch zum Operational Excellence Spezialisten zu entwickeln.

Wichtige Soft Skills für OpEx Manager

Neben Fachwissen sind folgende Kompetenzen entscheidend:

  • Kommunikationsstärke

  • Analytisches Denken

  • Durchsetzungsvermögen

  • Moderations- & Coaching-Fähigkeiten

  • Unternehmerisches Mindset

Fazit

Der Operational Excellence Manager bzw. OpEx Manager ist eine der strategisch wichtigsten Rollen moderner Unternehmen. Mit klar definierten Operational Excellence Manager Aufgaben, attraktiven Karriere- und Verdienstmöglichkeiten sowie gezielten Weiterbildungen bietet dieser Berufsweg hervorragende Perspektiven für ambitionierte Fach- und Führungskräfte.

Lean Manager:in – Was macht eigentlich…?

Was macht eigentlich eine Lean Manager:in?

Der Begriff Lean Manager steht für mehr als nur Prozessoptimierung: Es geht um eine Rolle, die als Navigator, Coach und Katalysator fungiert. In diesem Beitrag beleuchten wir, was Lean Manager tun, welche Kompetenzen aus aktuellen Stellenanzeigen hervorgehen – und wie Ihr als Bewerber*in darauf reagieren könnt. In einer zunehmend komplexen und wettbewerbsintensiven Unternehmenswelt setzen immer mehr Unternehmen auf Lean Management, um Prozesse effizienter zu gestalten, Ressourcen gezielt einzusetzen und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Doch was genau steckt hinter dem Begriff – und welche Rolle spielt dabei der Lean Manager:in?

Was ist Lean Management – einfach erklärt?

„Lean“ bedeutet übersetzt „schlank“ – und genau das ist auch der Kern des Lean Managements: Es geht darum, alle Prozesse in einem Unternehmen so zu gestalten, dass Verschwendung vermieden, Effizienz gesteigert und der Kundennutzen maximiert werden. Ursprünglich stammt das Konzept aus der Automobilindustrie, genauer gesagt von Toyota. Heute wird Lean Management branchenübergreifend eingesetzt – von der Produktion über die Logistik bis hin zu Dienstleistungsunternehmen und dem Gesundheitswesen.

Welche Aufgaben hat eine Lean Manager:in?

Der Lean Manager ist dafür verantwortlich, die Prinzipien des Lean Managements in einem Unternehmen einzuführen, umzusetzen und stetig weiterzuentwickeln. Zu seinen zentralen Aufgaben gehören:

  • Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen, z. B. Wertstromanalysen, 5S, Kanban, SMED

  • Identifikation von Verschwendung (z. B. Zeit, Material, Kosten)

  • Einführung von Lean-Methoden wie 5S, Kaizen, Kanban oder Wertstromanalyse

  • Coaching & Veränderungsmanagement: Mitarbeiter begleite­nd einbinden

  • Förderung einer kontinuierlichen Verbesserungskultur (KVP)

  • Datenbasierte Leistungsmessung, Benchmarking, Stakeholder-Kommunikation

  • Projektmanagement in Optimierungsprojekten

Ein Lean Manager arbeitet eng mit unterschiedlichen Abteilungen zusammen, moderiert Workshops und sorgt dafür, dass Lean Management nicht nur ein theoretisches Konzept bleibt, sondern im Alltag gelebt wird.

Wie viel verdient ein Lean Manager?

Das Gehalt eines Lean Managers kann je nach Branche, Unternehmensgröße und Berufserfahrung variieren. Durchschnittlich liegt das Jahresbruttogehalt in Deutschland bei etwa 60.000 bis 85.000 Euro. Mit zunehmender Erfahrung oder in leitender Position sind auch Gehälter über 100.000 Euro möglich.

Welche Kompetenzen erwarten Unternehmen?

Basierend auf aktuellen deutschsprachigen Stellenanzeigen (StepStone, Exyte, Henkel, Nipro etc.) ergeben sich folgende Profilanforderungen:

🧠 Fachliche Kompetenzen

  • Lean-Methoden: Kaizen, 5S, VSM/Wertstromanalyse, Kanban, Shopfloor-Management, TP/M, SMED 

  • Six Sigma: Häufig erwartet oder von Vorteil 

  • Projekt- & Change-Management: Leitung bereichsübergreifender Projekte, Rollout von Lean-Initiativen 

  • Datenanalyse & KPI-Kenntnis: Produktkostenanalyse, Performance-Monitoring, OEE, Durchlaufzeiten

  • Technisches Verständnis: Ingenieur- oder Wirtschaftsstudium meist Voraussetzung 

🤝 Soziale & Führungs-Skills

  • Coaching & Change Leadership: Mitarbeiter befähigen, Veränderung begleiten, Lean-Kultur verankern

  • Kommunikations- und Moderationsfähigkeit: Workshops, Schulungen, Interaktion mit allen Hierarchien 

  • Team- und Beziehungsarbeit: Netzwerke innerhalb von Organisationseinheiten aufbauen 

  • Analytisches & strategisches Denken: Fokus auf Kennzahlen, Ursachenanalyse, Vision & Richtung geben 

🎓 Bildung & Erfahrung

Kompetenzen im Vergleich – Jobanzeigen im Überblick

Kompetenzbereich Erwähnte Tools & Skills
Lean-Methoden Kaizen, VSM, 5S, Kanban, SMED, TPM, Shopfloor-Management
Six Sigma Optional, oft erwähnt
Projekt‑/Change‑Management Leitung von Lean-Projekten & Workshops
Datenanalyse/KPIs OEE, Durchlaufzeiten, Produktkosten
Coaching & Mitarbeiterführung Lean-Kultur etablieren, Coaching, Moderation
Kommunikation & Teamarbeit Stakeholder-Management, Moderation
Bildung & Erfahrung (Wirtschafts-)Ingenieur, BA/MA, 3–7+ Jahre Berufserfahrung,
Weiterbildung berufsbegleitenden Zertifikatskursen z.B. Lean Management, Lean Six Sigma, Change Management, Business Coaching

Wie werde ich Lean Manager?

Der Einstieg in den Beruf des Lean Managers erfolgt häufig über ein Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Produktionstechnik oder verwandten Disziplinen. Zusätzlich sind spezialisierte Weiterbildungen und Zertifikate im Lean Management entscheidend.

Die mehrfach ausgezeichnete Akademie der Ruhr-Universität bietet praxisnahe Weiterbildungsangebote, mit denen Sie fundiertes Wissen zu Lean-Management-Methoden, Werkzeugen und der Einführung einer Lean-Six Sigma erwerben können – ideal für Berufstätige, die sich gezielt weiterentwickeln möchten.

Interessieren Sie sich für unser erprobtes Lean Expert-Zertifizierungsprogramm?
Hier geht es direkt zu den Lean-Production Manager Zertifikatskursen auf dem Lean Expert und Senior Expert-Niveau!

Fazit & Tipps für die Bewerbung

  • Vollständiges Methodenset demonstrieren: Von Lean Tools bis Six Sigma – nennen und idealerweise mit konkreten Projekterfahrungen belegen.

  • Projekt- und Change-Erfolge herausstellen: Zeigt, dass ihr nicht nur Wissen habt, sondern Veränderung eigenständig gestaltet habt.

  • Coaching- und Kommunikationsfähigkeiten betonen: Workshops, Schulungen, Moderation – Beispiele mit Impact.

  • Daten- und KPI-Kompetenz darstellen: OEE, Durchlaufzeiten, Kostenreduktion – möglichst mit Zahlen untermauern.

  • Stetige Weiterbildung zeigen: z. B. Lean-Six Sigma-Zertifikate, kontinuierliche Reflexion eigener Entwicklung.

Als Lean Manager seid ihr Treibende eines kulturellen & operativen Wandels: Kompetent in Lean-Tools, versiert in Daten und KPIs, stark in Führung & Kommunikation. Wenn ihr diese Kompetenzen klar in Eurem CV und im Interview verankert, erfüllt ihr exakt das, was moderne Stellenanzeigen von Deutschland bis Europa suchen.

Unterschied zwischen einem Lean Manager und einem Lean-Six-Sigma-Manager

Der Unterschied liegt vor allem in der Methodenvielfalt:

  • Ein Lean Manager konzentriert sich auf die Vermeidung von Verschwendung und die Optimierung von Prozessen mithilfe von Lean-Methoden.

  • Ein Lean-Six-Sigma-Manager kombiniert diese Prinzipien mit statistisch fundierten Methoden des Six Sigma zur Fehlerreduktion und Qualitätsverbesserung.

Während Lean eher intuitiv und prozessorientiert ist, ist Six Sigma datengetrieben und analytisch. Die Kombination beider Ansätze erlaubt es, Prozesse nicht nur effizient, sondern auch fehlerfrei zu gestalten.


Fazit:
Der Beruf des Lean Managers ist vielfältig, anspruchsvoll und zukunftsorientiert. Unternehmen, die sich den Herausforderungen des Marktes stellen wollen, kommen ohne eine schlanke, kundenorientierte Organisation kaum aus – und genau hier setzt der Lean Manager an.

Wie werde ich Lean Manager:in?

Wenn Sie darüber nachdenken, Lean Manager:in zu werden, gibt es mehrere Schritte, die Sie normalerweise befolgen sollten. Hier ist ein allgemeiner Leitfaden:

    1. Grundverständnis entwickeln: Es ist hilfreich, wenn Sie zuerst ein Grundverständnis für Lean  haben. Es gibt viele Bücher, Online-Kurse und Seminare, die Ihnen einen Überblick über diese beiden Methoden geben können.
    2. Praktische Erfahrung sammeln: Nach der Schulung ist es wichtig, praktische Erfahrung durch die Arbeit an realen Projekten zu sammeln. Viele Zertifizierungsprogramme erfordern, dass Sie ein oder mehrere Projekte durchführen und die erzielten Ergebnisse präsentieren, bevor Sie zertifiziert werden.
    3. Netzwerk aufbauen: Treten Sie professionellen Organisationen bei und nehmen Sie an Konferenzen und Workshops teil, um sich mit anderen Lean Fachleuten zu vernetzen.
    4. Weiterbildung: Die kontinuierliche Verbesserung betrifft nicht nur Prozesse, sondern auch Ihre eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse. Es gibt immer neue Werkzeuge, Methoden und Ansätze, die in der Lean Six Sigma Gemeinschaft entwickelt werden. Halten Sie sich durch Schulungen, Seminare und Konferenzen auf dem neuesten Stand.
    5. Karriereentwicklung: Während Sie Erfahrung sammeln und Ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, können Sie sich auf höhere Positionen wie Senior Expert oder sogar auf Direktoren- oder Vizepräsidentenpositionen in der Prozessverbesserung oder operativen Exzellenz bewerben.

Der genaue Pfad und die Anforderungen können je nach Organisation oder Schulungsinstitut variieren. Wichtig ist, dass Sie sich engagieren, lernen und die Prinzipien in der Praxis anwenden

Wie wichtig ist ein renommiertes Zertifikat von einer angesehenen Weiterbildungseinrichtung wie der Akademie der Ruhr-Universität?

Die Bedeutung eines renommierten Zertifikats im Bereich Lean Management hängt von mehreren Faktoren ab, einschließlich Ihrer Karriereziele, dem spezifischen Arbeitsmarkt und den Erwartungen potenzieller Arbeitgeber. Hier sind einige Überlegungen zum Wert eines renommierten Zertifikats:

    1. Anerkennung: Ein Zertifikat von einer renommierten Institution oder Organisation wird oft allgemein anerkannt und respektiert. Es kann als Nachweis für die Qualität Ihrer Ausbildung und Ihres Wissens dienen.
    2. Inhaltliche Tiefe: Renommierte Institutionen haben in der Regel gründliche und umfassende Schulungsprogramme, die sicherstellen, dass Sie die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben.
    3. Netzwerkmöglichkeiten: Ein renommiertes Zertifikatsprogramm kann Ihnen Zugang zu einem wertvollen Netzwerk von Fachleuten, Mentoren und Alumni bieten, die in Ihrer Karriere hilfreich sein können.
    4. Wettbewerbsvorteil: Wenn Sie sich für eine Stelle bewerben oder innerhalb Ihres Unternehmens aufsteigen möchten, kann ein renommiertes Zertifikat Ihnen einen Vorteil gegenüber anderen Kandidaten verschaffen.
    5. Kosten-Nutzen-Überlegung: Renommierte Zertifikate können teurer sein als weniger bekannte. Sie müssen die zusätzlichen Kosten gegen den potenziellen Wert in Ihrer Karriere abwägen.
    6. Branchenspezifische Anforderungen: In einigen Branchen oder Unternehmen kann ein renommiertes Zertifikat sehr geschätzt oder sogar erforderlich sein, während es in anderen weniger wichtig sein könnte.
    7. Persönliche Zufriedenheit: Einige Menschen schätzen das Prestige und die persönliche Zufriedenheit, die mit dem Abschluss eines renommierten Programms einhergehen.

Letztlich hängt die Wichtigkeit eines renommierten Zertifikats von Ihren individuellen Zielen und Umständen ab. Es ist eine gute Idee, Recherchen anzustellen, mit Fachleuten in Ihrem Netzwerk zu sprechen und potenzielle Arbeitgeber zu konsultieren, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Denken Sie daran, dass ein Zertifikat, egal wie renommiert, nur ein Teil Ihrer Qualifikation ist. Praktische Erfahrung, kontinuierliches Lernen und zwischenmenschliche Fähigkeiten sind ebenso wichtig für den Erfolg in einer Lean Manager:in-Karriere.

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Kompetenzen eines Lean Six Sigma Managers

Im Wesentlichen fungieren Lean-Manager:innen als Expert:innen, Berater, Trainer und Projektmanager in Bezug auf Prozessoptimierung und -qualität. Es ist eine Rolle, die sowohl technisches Wissen als auch zwischenmenschliche Fähigkeiten erfordert, um effektiv mit verschiedenen Teams und Stakeholdern im gesamten Unternehmen zusammenzuarbeiten.

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Hauptprinzipien von Lean Management

Hier sind die Hauptprinzipien von Lean Management, die eine Lean Manager:in anwenden und fördern sollte:

Lean-Prinzipien:´

  1. Wert aus der Kundensicht definieren: Verstehen, was der Kunde wirklich will und benötigt.
  2. Wertstrom kartieren: Den gesamten Prozess visualisieren, von der Rohstoffbeschaffung bis zum Endprodukt, um Bereiche der Verschwendung zu identifizieren.
  3. Fluss schaffen: Prozesse so gestalten, dass sie reibungslos und ohne Unterbrechungen ablaufen.
  4. Pull-Prinzip: Produkte oder Dienstleistungen werden auf Kundenanforderung produziert, nicht auf Lager.
  5. Streben nach Perfektion: Kontinuierliche Verbesserung der Prozesse, um Verschwendung zu eliminieren und Wert zu maximieren.
  6. Zusätzlich kennt die Lean-Methode die sog. “Mudas” (Arten der Verschwendung), die eliminiert werden sollten, darunter Überproduktion, Wartezeiten, Transport, Überbearbeitung, Lagerung, Bewegung und fehlerhafte Produkte.

Was ist Lean Six Sigma?

Lean Six Sigma kombiniert zwei populäre Managementmethoden, um Geschäftsprozesse zu verbessern:

  1. Lean: Diese Methode konzentriert sich auf die Eliminierung von Verschwendung in einem Prozess. Verschwendung kann sich auf unnötige Schritte im Prozess, Wartezeiten, Überproduktion, unnötige Bewegungen und andere Ineffizienzen beziehen. Das Hauptziel von Lean ist es, den Wertstrom eines Prozesses zu optimieren und alles zu eliminieren, was nicht zur Wertschöpfung für den Kunden beiträgt.
  2. Six Sigma: Six Sigma ist eine Methode, die sich darauf konzentriert, die Variabilität in Prozessen zu reduzieren und Fehler zu minimieren. Das Hauptziel von Six Sigma ist es, Prozesse so zu gestalten, dass sie so vorhersehbar und fehlerfrei wie möglich sind. Hierbei wird eine statistische Methode verwendet, um die Ursachen von Fehlern zu identifizieren und zu korrigieren.

Um Lean Six Sigma Manager:in zu werden, müssen Interessierte in der Regel eine spezifische Schulung und Zertifizierung durchlaufen. Es gibt viele Organisationen und Schulungseinrichtungen weltweit, die Kurse und Zertifizierungen in Lean Six Sigma anbieten. Nach Abschluss der Ausbildung werden die Teilnehmer häufig gebeten, ein Verbesserungsprojekt durchzuführen, um ihre Fähigkeiten in der Praxis zu demonstrieren.

Werden auch Sie zum (Lean) Six Sigma-Profi

Die Akademie der Ruhr-Universität bietet Ihnen verschiedene Grundlagen- und Aufbauqualifizierungen rund um 6-Sigma und LEAN Six Sigma an. Im 6-Sigma-Zertifizierungsmodell spricht man dabei von sogn. „Belts“ (Gürtel). Diese Terminologie ist aus den Kampfkünsten entlehnt, wo Gürtel den Grad der Expertise und des Trainings eines Schülers anzeigen. Das abgestufte Ausbildungsmodell weist den Teilnehmer:innen je nach ihrem Wissens- und Erfahrungsstand unterschiedliche Rollen und Verantwortlichkeiten zu:

  1. White Belt:
  2. Yellow Belt:
    • Verfügt über ein grundlegendes Verständnis von Six-Sigma-Tools und -Techniken.
    • Arbeitet in Projekten mit und unterstützt das Team, führt jedoch keine Projekte eigenständig durch.
    • Die pasende Weiterbildung (E-Learning):
      https://akademie.rub.de/produkt/sixsigmayellowbelt/
  3. Green Belt:
  4. Lean Green Belt:
  5. Black Belt:
    • Expertenniveau in 6-Sigma.
    • Leitet und managt komplexe 6-Sigma-Projekte.
    • Schulung und Mentoring von Green Belts und anderen Teammitgliedern.
    • Verantwortlich für die statistische Analyse und die Implementierung von Verbesserungsprozessen.

Sprechen Sie uns bei weiterführenden Fragen zu 6-Sigma und unseren Zertifizierungsangeboten gerne an: Holger Nord, Akademie-Programmmanager, engineering@akademie.ruhr-uni-bochum.de

Der digitalisierte Arbeitsplatz: Zukunftsqualifizierung an innovativen Lernorten der Ruhr-Universität Bochum

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus – und wie können Beschäftigte den Wandel aktiv mitgestalten? Eine außergewöhnliche Qualifizierungswoche unter dem Titel „Der digitalisierte Arbeitsplatz – Konstruktion, Produktion und Montage der Zukunft mittels augmentierter Arbeitsumgebungen und KI“ bot ehemaligen Mitarbeitenden der Vallourec Röhrenwerke (vormals Mannesmann) aus Düsseldorf und Mülheim die Möglichkeit, sich umfassend auf neue berufliche Perspektiven in einer digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten.

Eine Woche lang arbeiteten die Teilnehmenden an modernsten AR/VR-gestützten, robotikbasierten und KI-unterstützten Arbeitsstationen. Dafür nutzten sie einzigartige Lernorte der Ruhr-Universität Bochum (RUB), darunter den RUB Makerspace im ehemaligen Opel-Werk und die LPS Lern- und Forschungsfabrik. Ausgerichtet wurde die praxisintensive Qualifizierung von der Akademie der Ruhr-Universität in Kooperation mit der START NRW Beschäftigtentransfer GmbH. Gefördert wurde das Programm durch den Europäischen Globalisierungsfonds (EGF).

„Unsere Fachkräfte von gestern sind auch die Fachkräfte von morgen“

Torsten Rhau, Berater für Netzwerke und Arbeitsmarktpolitik bei START NRW, unterstreicht die Bedeutung der Maßnahme: „Die Menschen, die die Transformation bewältigen müssen, weil ihre alten Werke schließen, verdienen es, inspiriert, abgeholt und begleitet zu werden – unabhängig von Alter oder beruflichem Status. Diese einzigartige Einstiegsqualifizierung, finanziert durch den Europäischen Fonds für Globalisierung, schafft eine wertvolle Brücke in die Welt der Industrie 4.0. Qualifizierungen sollen ergänzen, nicht ersetzen. In den Workshops konnten die Teilnehmenden die neuesten Technologien wie Robotik, Virtual und Augmented Reality, digitale Zwillinge oder KI nicht nur kennenlernen, sondern direkt ausprobieren. Transformation gelingt dann, wenn der Mensch im Mittelpunkt steht.“

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Manfred Wannöffel, ehemaliger Geschäftsführer der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IG Metall, startete die Woche mit einem gemeinsamen Austausch über berufliche Wege und Erfahrungen – eine Basis, die den intensiven Lernprozess der folgenden Tage vorbereitete.

Weiterbildung als Schlüssel für den Wandel

Die Akademie der Ruhr-Universität verfolgt das Ziel, die digitale Transformation im Sinne der Beschäftigten aktiv mitzugestalten. Als gemeinnützige, AZAV-zertifizierte Ausgründung einer der größten Hochschulen Deutschlands sichert sie den Wissenstransfer aus der Wissenschaft in Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Verbände sowie an Selbstständige und Berufssuchende.

Auch Sie möchten Ihre Mitarbeitenden auf die digitale Zukunft vorbereiten?
Die Akademie der Ruhr-Universität unterstützt Sie gern bei der Entwicklung maßgeschneiderter Qualifizierungsangebote.

Ansprechpartner:
Holger U. Nord, Programm-Manager
E-Mail: holger.nord@akademie.ruhr-uni-bochum.de