Ein Start-Up lebt nicht selten auch von seiner Unternehmenskultur, hier wird vertrauensvoll und flexibel zusammengearbeitet. Umso wichtiger sind in dieser Umgebung die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Doch wie lassen die sich finden? Wie lässt sich der Recruiting-Prozess strukturiert angehen und welche Eigenschaften des zukünftigen Personals sind besonders wichtig?

Viele Start-Ups lassen das Thema Recruiting zu Beginn ihrer Arbeit meist außer Acht. Es kann jedoch sehr lohnenswert sein, sich bereits mit der eigenen Führungsrolle auseinanderzusetzen und das Thema früh auf die Agenda zu nehmen. Spätestens, wenn das eigene Start-Up dann voll durchstartet, muss man sich über den Recruiting-Prozess viele Gedanken machen. Wie sieht das klassische Start-Up Recruiting aus? Meistens schnell, flexibel, pragmatisch. „Wir brauchen jemanden für den Job XY. Kennt jemand jemanden, die jemanden kennt, die oder der das kann?“ Erfahrungsgemäß besteht die erste Welle der Einstellungen aus Menschen, die aus dem sozialen Umfeld der Gründer kommen. Freunde, die Freunde der Freunde, kennengelernt an der Uni, beim letzten Job, auf der Weltreise, auf Partys. Hier verbrennen sich UnternehmerInnen aber nicht selten die Finger und es spricht einiges dafür, das eigene Recruiting strategisch anzugehen. Es muss zu den eigenen Zielen passen.

Da viele GründerInnen eher Fachkräfte in ihrer Branche sind, aber Nachholbedarf im Bereich HR haben, bietet die Akademie GünderInnen und Gründungsinteressierten diesen Workshop mit Business-Coach Haldis Schmitz an, in dem sie die wichtigsten Werkzeuge und Stolpersteine des Recruitings frühzeitig und kostenlos kennenlernen können. In einem Praxisteil üben Sie die tatsächliche Situation eines Bewerbungsgespräches, einmal von “der anderen Seite” und entwickeln einen eigenen Gesprächsleitfaden, mit dem genau die richtigen MitarbeiterInnen für das eigene Unternehmen gefunden werden können.

Hier gibt es mehr Informationen.

Unser Portfolio bietet Gründerinnen und Gründern noch weitere kostenlose Seminare, so zum Beispiel ein Business-Coaching, sowie ein Pitch-Training. Diese Kurse werden im Rahmen des Projekts World Factory Start-Up Centers gefördert, sodass den TeilnehmerInnen keine Kosten entstehen.