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Konfliktmanagement und SystemdesignZiele und Zielgruppen

Ziele des Weiterbildenden Studiums

Professionelle Wirtschaftsmediation bedeutet, Unternehmen, Verwaltungen, Bildungseinrichtungen und soziale Dienstleister in der Prävention und der Bewältigung von Konflikten, bei schwierigen Veränderungsprozessen und der Entwicklung und Implementierung von Konfliktmanagementsystemen zu unterstützen. In diese Arbeit fließen Elemente von Mediation, Organisationsberatung, Change Management und Coaching ein.

In den USA, die in vielen Bereichen der Organisationsentwicklung und Mediation Schrittmacher waren, hat sich dafür der Begriff "Systemdesign" etabliert.
Der Begriff "Systemdesign" stammt von W. Ury, einem der Autoren des Harvard-Konzepts "Getting to Yes", das er in seinem Buch Konfliktmanagement vorgestellt hat. Daraus hat sich eine professionelle Bezeichnung entwickelt. In vielen amerikanischen Homepages von Mediatoren heißt es "mediator and systemdesigner".
Grundlage ist auch das Buch von Cathy A. Constantino (Bezeichnung im Buchdeckel: Attorney, mediator and conflict management systems designer) und Christina Sickles Merchant Designing Conflict Management Systems, 1996, zu dem W. Ury das Vorwort geschrieben hat.
Seit dieser Zeit gibt es in USA dazu Ausbildungen und eine Abteilung in einem Mediatorenverband. (Dispute systems design/Organisation development sector of the society of Professionals in Dispute Resolution - SPIDR).

Systemdesign als Verbindung von Mediation, Organisationsentwicklung und Coaching ist ein neuer Ansatz, um Konfliktmanagement als Steuerungsinstrument in Unternehmen einzusetzen und längerfristig wirkende Konfliktmanagementsysteme zu entwickeln.
Die Dozenten und besonders Kurt Faller haben sich in den letzten Jahren intensiv damit beschäftigt und in verschiedenen Unternehmen und Organisationen Konfliktmanagementsysteme etabliert. Aus diesen Erfahrungen wurde die Weiterbildung "Konfliktmanagement und Systemdesign" entwickelt.

Zielgruppen

Diese vertiefende Weiterbildung ist ein Angebot für ausgebildete Mediatorinnen/Mediatoren, die verstärkt intern oder extern in Unternehmen und in der Beratung von Organisationen arbeiten wollen. Sie richtet sich auch an systemische Beraterinnen/Berater, Organisationsberaterinnen/Organisationsberater, Coaches und Supervisorinnen/Supervisoren mit Grundkenntnissen in Mediation.

Als Systemdesigner/in sind Sie befähigt:

  • Analyseverfahren wie die beteiligungsorientierte Diagnose anzuwenden>
  • Konfliktkosten zu berechnen
  • Veränderungsprozesse zu planen
  • Konfliktmanagementsysteme zu entwerfen und zu implementieren
  • Eine Verantwortungskultur im Unternehmen zu entwickeln
  • Führungskräften das Konzept des "Achtsamen Managements" zu vermitteln

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